Alex, der Barbarenkenner

Von | 13. Juni 2013

Als “barbarischen Akt” hat ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz am Mittwoch die plötzliche Schließung des griechischen Staatsrundfunks ERT durch die Regierung in Athen bezeichnet. Vielleicht sollte Alexander Wrabetz mal die Nachrichten seines Senders ansehen, Syrien zum Beispiel, um sich kundig zu machen, was “barbarisch” ist. Die Schließung einer massiv überbesetzten Beamtenburg voller Regierungsgünstlingen und Parteigängern dagegen wohl er nicht.

5 Gedanken zu „Alex, der Barbarenkenner

  1. Ehrenmitglied der ÖBB

    Manchmal haben Menschen “helle Momente” während derer sie in blitzesschnelle künftige Szenarien sehen.
    Dann wird ihnen schwummelig und sie beginnen zu weinen, so wie Gabi Burgstaller,als sie erkannte, dass alles verloren war? (auch wenn man noch nicht daran glaubte).
    Ähnlich könnte es Wrabetz ergangen sein, der in Sekundenschnelle den Niedergang des ORF in dieser Form sah? Daher die Bezeichnung “barbarisch” für die Vorgänge in Hellas?
    (auch wenn man noch nicht daran glaubt?)

  2. Mourawetz

    Ausgerechnet die Hellenen barbarisch zu bezeichnen, zeigt wie wenig Wrabetz gebildet ist. Weiß er denn nicht, dass Hellenen und Barbaren nicht gegensätzlicher sein können? Für Wrabetz versinkt man also sofort in der Barbarei, wenn ihm was nicht in den Kram passt. Und das ausgerechnet in bezug auf die Hellenen.

    Der liebe Herr Wrabetz sollte sich mal schlau machen, was Zivilisation und Kultur bedeuten bzw. was ihr Gegenteil, die Barbarei bedeutet, bevor er seinen Senf dazu gibt, der Prolet vom staatlichen Hochkultursender.

  3. Rado

    Wie man an den Einschaltquoten ablesen kann, haben sich die Österreicher auch schon für das Abschalten des ORF entschieden.

  4. Mourawetz

    Rado :
    Wie man an den Einschaltquoten ablesen kann, haben sich die Österreicher auch schon für das Abschalten des ORF entschieden.

    Genau! 🙂
    Man sollte Abschaltquoten dazu sagen.

  5. Rennziege

    @Mourawetz
    Abschaltquoten? Herr Wrabetz und die hauseigenen Barbaren werden sich tränenreich unverstanden fühlen und alle Gewerkschaften Österreichs um Beistand anflehen. Ob das gelingt? No nebbich!

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