Alibaba-Gründer: “Wir werden nur mehr vier Stunden am Tag arbeiten”

“….Laut dem chinesischen Unternehmer und Milliardär steht die Welt erst am Anfang des “Datenzeitalters”. Alle, die in diesem Bereich Ideen haben, “werden reich werden”. Für die anderen werde es “schmerzhaft.” (weiter hier)

86 comments

  1. Selbstdenker

    @raindancer:
    “Gerade Eigenheimerwerb scheint erschwert und so gesehen ist diese Generation, wenn sie nicht erbt, ärmer als die vorige.”

    Da unterschlagen Sie uns aber ein paar Einflussfaktoren. Es war früher durchwegs üblich, dass die ganze Familie beim Hausbau mitgeholfen hat. Da war häufig ein Zimmerer, ein Maurer und ein Elektriker, etc. in der Verwandtschaft, der kostenlos oder zu sehr geringen Kosten mitgeholfen hat.

    Nun, wenn es keine Nachbarn mehr gibt, mit denen man sich abgibt, gibt es auch keine Nachbarschaftshilfe mehr. Und wenn es keine Familien mehr gibt, gibt es auch keine Unterstützung von anderen Familienmitgliedern beim Hausbau.

    Wenn Sie sich ansehen wie Osteuropäer und Türken durchwegs gelungene Häuser errichten, bekommen sie eine Ahnung wie derartige Bauvorhaben bis in die frühen 1990iger Jahre in Österreich abgewickelt wurden.

    Wer selbst kein Handwerk erlernt hat und nur Soziologistudenten und Kommunikations-“Wissenschaftler*Innen” in der Verwandtschaft und im Freundeskreis hat, muss fast alle Leistungen fremdvergben. Das schlägt sich dann eben auch bei den Kosten nieder.

  2. Weninger

    @stiller Mitleser
    Wenn ich bedenke wie die Mütter meiner Elterngeneration (jetzt keine Hofrats- oder Zahnarztehefrauen) geschuftet haben, und daneben oft vier oder fünf Kinder aufzogen, dann kann ich über das Rumgeflenne heute nur müde lächeln. Mehr sage ich nicht.

  3. raindancer

    @25. Juni 2017 – 21:04 stiller Mitleser
    das Problem in Frankreich ist leider mittlerweile offiziell, franz. berufstätige Frauen haben den höchsten Antidepressivakonsum. Bitte nicht falsch verstehen, ich bin fest davon überzeugt dass die Frauen sich die Berufstätigkeit auch mit Familie auf keinen Fall ausreden lassen sollten. Ich arbeite heute in einer IT Firma in einem hochtechnischen, berreichernden Job und möchte das nicht missen.
    In Frankreich aber geben die Frauen bereits sehr früh in Krippen und arbeiten danach bereits zumeist in der 35h Woche ganztägig.
    Mein Ansatz war daher , die Frauen zumindest in den ersten 4 Jahren voll zu unterstützen.
    Denn ich denke für die Kinder ist es früh genug, wenn sie mit 4 Jahren in den Kindergarten gehen (auch das nicht ganztägig und danach kommt die Schule)
    Hier sollten Frauen mit Teilzeit unterstützt werden..Teilzeit sollte speziell für Mütter reserviert werden.
    Das wäre mein Konzept. Das ist eher SPÖ lastig, wäre aber das richtige für mich.
    Was mich an der SPÖ stört ist der Beamtenproporz und natürlich das mangelnde Wirtschaftsdenken.
    Nicht im Sinne wie kann ich die Mindestgehälter noch niedriger machen (ÖVP Träume) sondern wie mach ich Österreich wirtschaftlich wirklich gute Firmen ansässig mit Zukunftsideen und stabilen Wachstum.

  4. raindancer

    25. JUNI 2017 – 21:11
    Weninger
    Die Mütter der vorherigen Generation haben viel geschuftet ja ….im Garten, im Haus, mit den Kindern, aber Berufsleben hatten viele nicht.
    Auf low level Kärntnerisch sagt man ; sie haben geschneuzt und gefurzt wann es ihnen passte.
    Das geht in der Firma nicht.
    Das Berufsleben im 8h Takt ist wohl das engste Korsett, das es gibt, da gibt es kein Entkommen.
    Die Kinder dieser Mütter waren bald gross und was haben die Damen dann gemacht, die wenigsten gearbeitet und doch bekommen einige doch eine Pension für nie auch nur einen einzigen Tag offiziell gearbeitet zu haben.
    Es gibt immer mehrere Facetten!

  5. raindancer

    25. Juni 2017 – 21:09 Selbstdenker
    das ist alles korrekt, ich widerspreche da nicht….
    wir wissen aber auch,dass enge Verwandtschaftsbande durchaus auch eine Bürde sein können 🙂

  6. stiller Mitleser

    @ raindancer
    Danke für Ihren Mut, so viel Persönliches hier preiszugeben.

    Das Kindergeld für Frauen ohne Anspruch auf Karenzgeld (was Berufstätigkeit voraussetzte) wurde von Haider im strukturschwachen Kärnten eingeführt und dann für ganz Ö übernommen; die Geburtenzahlen im mittleren Sozialsegment hat das kaum beeinflußt, mehr Studentinnen und mehr Migrantinnen bekommen Kinder und die Fremdbetreuung (“Kindergartenmilliarde”) wurde stark ausgeweitet, was für kleinere Gemeinden schwierig war, weswegen am Land auch die Tagesmutter bevorzugt wird.

    Einen großen demographischen Erfolg seh ich nach all diesen Maßnahmen eigentlich nicht: in Wien sind Kindergärten weniger Betreuung für den Nachwuchs berufstätiger Mütter als Sozialisationsinstrument für
    migrantischen Nachwuchs, der nur teilweise in den Arbeitsmarkt eintreten wird, sei es weil es keine Jobs gibt, sei es weil dieser Nachwuchs verschiedene Defizite aufweist.

    @ Selbstdenker
    was meinen Sie mit
    “Auch sehe ich keine – wie auch immer geartete – moralische Verpflichtung denjenigen, denen es früher sogar erheblich besser als mir gegangen ist, ausufernde Konsumwünsche zu finanzieren, nur weil sie es nicht ertragen können, dass sie aus ihrer materiell fixierten Sichtweise überholt wurden.”
    Die Pflegedebatte?

  7. Weninger

    @raindancer
    Ich bin am Land aufgewachsen und da hatten viele Bäurinnen und Keuschlerinnen nicht nur vier oder mehr Kinder sondern einen Arbeitstag, der einer heutigen 8-Stunden Verkäuferin oder Bürosekretärin die Tränen in die Augen treiben würde. Wenn ich die Sekretärinnen in einem meiner Beschäftigunsorte anschaue, wie sie ihre Facebook accounts bearbeiten oder whatsapp Konversationen führen … ja jammern und Burn-out sind allgegenwärtig. Natürlich wird auch heute Leistung erbracht, aber dafür sind auch die materiellen Ansprüche höher, was vor drei Jahrzehnten oder mehr war ist vergessen oder in beschaulicher Idylle verklärt. Leider ist so des Menschen Wesen.

  8. Selbstdenker

    @raindancer:
    Ich beziehe mich hier ausschließlich auf das Thema Kosten beim Hausbau.

    Dazu kommt – wie schon sokrates9 beschrieben hat -, dass die Steuerbelastung bei einem für die Mittelschicht typischen Gehalt in etwa bei 30% lag und die Überstunden steuerfrei waren. Durch erweiterte Besteuerung, geradezu knebelnde Arbeitszeitbestimmungen udgl. hat man leistungswilligen Menschen auch diese Möglichkeit genommen sich aus eigener Kraft etwas aufbauen zu können.

    Außerdem waren der regulatorsiche Aufwand und damit auch die “Nebenkosten” nicht so uferlos wie heute.

  9. raindancer

    25. Juni 2017 – 21:24 stiller Mitleser
    ich glaube auch nicht dass es unser Ziel sein sollte wieder 7 Kinder pro Familie zu haben.
    Das Hauptproblem sind die Pensionen, die Politik will die Reformen umgehen indem sie auf Kinderreichtum hofft
    Das Konzept wird aber auch mit Migranten nicht aufgehen.
    Ich denke ein zwei Kinder pro Familie sind ok, lassen auch der Frau noch Kraft, Zeit und Platz für Beruf und Regeneration und vor allem auch Zeit für die Kinder. Es geht um Hausaufgaben, singen, spielen, Spielgefährten betreuen, Wäsche machen, kochen usw usw
    Das heisst nicht dass es nicht auch Familien mit mehr Kindern geben soll, aber seien wir uns ehrlich..wer Klavier und Skikurse für 7 Kinder finanzieren kann, gehört heute zur gehobenen Schicht.

  10. raindancer

    Ergänzung ..eine Frau die ihr Leben 7 Kindern widmet wird höchstwahrscheinlich ein Problem damit haben sich auch einem Beruf zu widmen, wird also zwangsläufig für gewisse Aspekte des Lebens verdummen.
    Sollte also kein Ziel der Frauen sein.

  11. raindancer

    25. Juni 2017 – 21:26 Selbstdenker
    ich gebe ihnen da vollkommen recht ….was aber genau das heisst, was ich sage..dass es für die Generation vorher leichter war.

  12. raindancer

    25. Juni 2017 – 21:26 Weninger
    Meine Oma war auch Keuschlerin ..die ersten Jahre mit den Kindern waren sicherlich hart, erhalten hat sie die Kinder mit dem Garten. Trotzdem kann man sagen na sagen wir ab spätesten 50 sind die Kinder ausm haus ..und dann? In dieser Zeit arbeiten auch die heutigen Frauen 40h jede Woche und das wahrscheinlich bis 70 es sei denn man geht in staatsnahen Betrieben in Frühpension. Schwere Arbeit gibt es nicht mehr so viel, das ist wahr, aber das betrifft ja auch die Männer.

  13. stiller Mitleser

    @ Weninger
    ja, ich verstehe was Sie meinen, auch Ihren Unmut, aber es hat auch damit zu tun, daß eben die Kinder dieser schwer schuftenden Mütter aufgrund von Gratisschulbildung, Gratisschulbüchern, Stipendien und einem gewachsenen Verwaltungssektor sozial aufsteigen, sich mit Zahnsarztensgattinnen vergleichen, Ansprüche entwickeln und sich diese auch leisten können…

  14. Namor

    @mitleser

    Vollkommen richtig! Und es gibt viele Wege. Ein Soz.prof. erzählte der Wildwestfilm hatte die Funktion eine Wanderbewegung in den Westen der USA anzukurbeln, da dort Bevölkerung fehlte, da sieht man die Hippiebewegung auch gleich in anderem Licht. Die Kehrtwende von den Waltons zu Modern Family lohnt eine Betrachtung.

    Eine Cousine bakam ein Kind und dann Zwillinge, die kam sich asozial vor. Jahre später sitzt da bei ihr immer noch was. Ein Mann mit fünf Kindern, war mit vier essen, der wurde blöd angemacht, vier Kinder sind eben asozial. Das kann man leicht ändern Politik und Medien ziehen an einem Strang wenn es dienlich ist. Ein paar Großfamilien wohlwollend durch die Medien gejagt, alle Promis mit mehr als zwei Kindern in irgendeine schlechte Show gesteckt (sind eh alle Shows gleich schlecht) und das Thema Asozial ist keines mehr.

    Die Quotendiskussion für Dax-Vorstände betrifft 80 (Gedächtnisprotokoll, kan bei FAZ recherchiert werden) Versorgungsposten für Eliteweibchen. Mütterquote ist sowas wie dem Führer Kinder gebären. Das waren Alice Schwarzers Worte zu Eva Hermann. Und niemand erwiderte, dem Pensionssystem sollten auch Kinder geboren werden. NIEMAND!

    Für den Anfang würde es reichen, eine Diskussion in Gang zu bringen, in der nicht jeder völkischer Nazi ist, der die Geburtenrate steigern will. Ich zolle jeder Frau ab drei Kindern Repekt. Ich erzähle jeden, dass ich so viele Kinder wie möglich haben will, leider bin ich spät berufen. Aber wo ein Wille da ein Weg.

  15. raindancer

    @Weninger
    ein Zugeständnis mach ich an meine Oma ( keine Bildung und keine reichen Eltern) sie musste schon viel früher schwer arbeiten als das heute die Menschen tun…mit 14h bereits Magd.
    Das ist gottseidank heute bei den Lehrlingen arbeitsrechtlich geschützt (auch ein Verdienst der Partei die ehemals für die Arbeiter und Angestellten war)

  16. stiller Mitleser

    @ raindancer
    in F werden viel Antidepressiva konsumiert, aber auch bei uns; ich denke das hat eher mit der großen Pharmaindustrie in F und mit Pharmawerbung zu tun…
    französische Kinder sind weniger ungezogen und schulisch sehr leistungsbereit, —- aber es geht nicht um meine Präferenzen, ich bin durchaus ambivalent, sondern ich versuche andere Möglichkeiten zu beschreiben.

    In D und Ö haben wohlhabende Oberschichtsfamilien und arme Familien die meisten Kinder. Die einen weil sie können, die anderen weil sie´s nicht verhindern können, weil Bildung kein Thema ist, weil nicht wie bei Mittelschichtlern die Zukunft der Kinder geplant wird, weil es in der Herkunftsfamilie so war ….

    Die Familienwünsche differieren, nach Sozialgruppe, nach Generation, nach medial ventilierten Vorbildern.
    Unsere Eltern waren Kriegsgeneration, besonderen Brüchen und Schwierigkeiten unterworfen.

  17. Selbstdenker

    @stiller Mitleser:
    “was meinen Sie mit”

    Das hat einen etwas persönlichen Hintergrund, deshalb erlaube ich mir eher allgemein darauf einzugehen.

    Ich stamme ursprünglich aus einfachen Verhältnissen; hätte mich selbst aber nie als “unterprivilegiert” bezeichnet. Auch wenn es damals durchwegs Härten gab, blicke ich mit Dankbarkeit zurück, da ich Dinge wie Frusttoleranz, Work Ethics und einen Sinn für Logik mitgenommen habe.

    Was mir aber auffällt, ist, dass die gleichen, die sich früher aufgrund meiner einfachen Herkunft durchwegs abschätzig gezeigt haben, sich heute als “unterprivilegiert” sehen, obwohl es Ihnen eigentlich konstant recht gut geht. Ich konnte mir da einige Dinge anhören, die man wohl als “Neiddebatte” bezeichnen würde.

    Nicht dass es mich irgendwie emotional tangieren würde, aber eine gewisse Mischung an Doppel-“Moral” und einen auf das Materielle verengten Blick kann man durchwegs davon ablesen. Die Wahrheit lernt man häufig erst dann kennen, wenn man den gleichen Sachverhalt in unterschiedlichen Rollen kennenlernt.

  18. raindancer

    @25. Juni 2017 – 21:56 stiller Mitleser
    exakt…die Frage ist halt immer ..wenn man nicht reich ist und auch nicht bettelarm und dann viele Kinder hat, ob das für die Kinder und für die Frau so toll ist?

  19. raindancer

    25. Juni 2017 – 21:56 stiller Mitleser
    bei dem Wort “ungezogen” reagier ich etwas sensibel..was genau meinen sie damit, wie wird das definiert?

  20. stiller Mitleser

    @ Namor
    Rechtbekommen tut gut (und ich schulde Ihnen noch immer was zu Nietzsche) – danke!
    Mit der Familie wird´s schon klappen, es gibt viele glückliche späte Väter.

  21. Selbstdenker

    @raindancer:
    “…dass es für die Generation vorher leichter war.”

    Dast stimmt, ja. Meine Ausführungen beziehen sich darauf, dass Sie das Thema Erbschaften so hervorheben. Die Erbschaften haben meiner Meinung nach kaum etwas damit zu tun, dass der Vermögensaufbau heute so schwer fällt.

    Anstatt neidig auf diejenigen zu schielen, die sich etwas aufgebaut haben und an ihre Kinder weitergeben, sollte man (wieder) Rahmenbedingungen schaffen unter denen sich jeder, der leistungswillig ist, aus eigener Kraft etwas aufbauen kann.

    Das wäre meiner Meinung nach eine generelles Prinzip in Sachen Sozialpolitik:

    Ziel ist es nicht Leute im Sinne eines dubiosen “Gleichheits”-Begriffes auf ein (stetig absinkendes) Niveau runterzuziehen, sondern Hilfen jenen zur Verfügung zu stellen, die wirklich Hilfe benötigen und anderen die Möglichkeit zu geben, sich aus eigener Kraft ihre Situation zu verbessern.

    Es gibt kein “Umverteilungsinstrument” das fairer, rechtmäßiger, erfüllender und effektiver ist als das lupenreine Leistungsprinzip unter allgemein gültigen Regeln.

  22. raindancer

    @Selbstdenker
    ich beschwer mich nicht, ich werd vorausgesetzt meine Eltern bekommen keinen Altzheimer und vererben alles der Caritas und vorausgesetzt die Erbschaftssteuer wird nicht angehoben, selber was erben und ich sehe es vollkommen gleich: besser man kann sich selber was schaffen, als zu erben.
    Daher stimme bei diesem Satz ohne wenn und aber zu:
    ********
    Ziel ist es nicht Leute im Sinne eines dubiosen „Gleichheits“-Begriffes auf ein (stetig absinkendes) Niveau runterzuziehen, sondern Hilfen jenen zur Verfügung zu stellen, die wirklich Hilfe benötigen und anderen die Möglichkeit zu geben, sich aus eigener Kraft ihre Situation zu verbessern.
    ************
    Das wichtigste aber sind nicht unbedingt Hilfen: sondern qualifizierte und gut bezahlte Arbeitsplätze, dann braucht man keine Hilfe.

  23. raindancer

    Ergänzung, sonst verstehen sie mich wieder falsch.
    Ebenso wichtig ist natürlich die Möglichkeit sich schnell und unbürokratisch selbständig zu machen.
    Also sowohl die Förderung von selbständiger als auch unselbständiger Arbeit.
    Das geht nur mit Subventionen und dem Ansiedeln von qualifizierten Firmen.
    Aktuell vertreibt Österreich aber die Firmen eher.

  24. stiller Mitleser

    @ raindancer
    mit “ungezogen” meine ich z.B. Kinder mit denen ein Gasthausbesuch für die anderen Gäste zur Qual wird
    (schreien, rumrennen, fremde Teller anfassen, fremde Hunde zwicken, Bissen ausspucken, Gläser umwerfen…)

    @Selbstdenker
    soziale Positionsveränderungen, ob Aufstieg oder Abstieg, bringen immer Spannungen und Entfremdungen mit sich – danke für Antwort!

  25. raindancer

    25. Juni 2017 – 22:26 stiller Mitleser
    wissen sie woran ich merke dass ich alt werde, wenn ich zb in Gigasport gehe, dort um 25 Euro die Dämpfungsgummis für meine Walkingstecken kaufe und dann genervt schnell raus will weil ganz am Anfang eine Horde Kinder mit Eltern ist, wobei ich betonen muss, dass die Eltern fast mehr nerven als die Kinder.
    Soviel zu ungezogen.
    🙂
    ich weiss das war jetzt bös.
    Aber es scheint dass viel Geld bei Gigasport ausgeben eine der Symptome der westlichen Dekadenz ist.
    Auf der anderen Seite ist es natürlich schön wenn Bewegung so einen grossen Stellenwert hat, besser als Drogen und Suff.

  26. Selbstdenker

    @raindancer:
    Selbständig werden ist nicht schwer, es zu bleiben hingegen sehr 😉

    Das Gewerberecht ist eine vergleichsweise niedrige Hürde. Wer sich davon schon abschrecken lässt, sollte es besser bleiben lassen. Dort wo die Post wirklich abgeht, ist das Sozialversicherungs-, Arbeits- und Steuerrecht (besser: “Recht”).

    Die “Rechtsprechung” in diesen Bereichen orientiert sich weniger an stabilen Grundsätzen als am kurfristigen Geldbedarf der Finanz und den GKK. Wer sich hier nicht von Anfang an klar ist, dass er es mit unfairen Gegnern und Kangaroo Courts zu tun hat und entsprechende Vorkehrungen trifft, wird einige Überraschungen erleben.

    Die besondere Problematik: das betrifft vor allem EPUs bzw. Kleinbetriebe und ist politisch – insbesondere von der AK – so gewollt.

  27. raindancer

    —>Längst hat der ins Absurde aufgeblähte Apparat schier kafkaeske Formen angenommen. Mit einer Bevölkerungszahl von knapp 8,7 Millionen Einwohnern ist Österreich nur halb so groß wie etwa Nordrhein-Westfalen, verfügt aber über 22 Sozialversicherungsträger.

  28. raindancer

    @stiller Mitleser
    interesting …
    es fängt ja damit an, dass es bei uns nach italienischem Vorbild heisst Kinder können ununterbrochen Lärm machen, das wär gesund und ok.
    Die Enkel unserer Nachbarn kreischen (und ich meine kreischen) beim Schwimmen 8h durch. Ich frage mich ob das für die Kinder gesund ist, für mich nicht.

  29. raindancer

    25. Juni 2017 – 22:46 stiller Mitleser
    interessant ist das ganze ja nicht nur aus pädagogischer Sicht sondern auch aus der Sicht der Esskultur..
    Auf jeden Fall besser als Mc Donalds.

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