Allahs religiöser Supermarkt

Von | 23. November 2016

Wir kennen die Situation aus unzähligen nächtlichen Fernseh-Diskussionen: Da sitzt eine Vertreterin der muslimischen Glaubensgemeinschaft, gern in wechselnder Intensität verhüllt, einem Islamkritiker gegenüber und verkündet in elaborierten Formulierungen, wie friedliebend und menschenfreundlich ihre Religion doch sei. Und begründet dies mit unzähligen Passagen im Koran. Worauf ihr islamkritischer Kontrahent auf der Stelle ein Dutzend Suren aus der heiligen Schrift der Muslime zitiert, in denen ungeniert dazu aufgefordert wird, Ungläubige abzuschlachten, Frauen zu züchtigen und den Islam mit Gewalt zur dominanten Weltreligion zu machen.

Was nun, bitte? Der Erkenntnisgewinn solcher Diskurse ist außerordentlich überschaubar. Ob der Islam tatsächlich jene “Religion des Friedens” ist, als den ihn seine Anhänger stets preisen, oder ob er doch zentrales Motiv von Terror, Bürgerkrieg in der islamischen Welt und dem Horror des Islamischen Staates ist, wird dadurch nicht klarer ersichtlich.
Einen Versuch, dieses Dilemma aufzulösen und die Heilige Schrift der Muslime für den theologischen Laien zugänglich zu machen, hat nun der deutsche Islamwissenschafter und Bestsellerautor Hamed Abdel-Samad unternommen…. (weiter hier)

29 Gedanken zu „Allahs religiöser Supermarkt

  1. Thomas Holzer

    “………der Koran jedoch ist es in seinem eigenen Anspruch selbst, was einen gravierenden Unterschied ausmacht……….”

    Der Mensch weist diesen angeblichen Anspruch dem Koran zu, nicht der Koran sich selbst.
    Jeder, der einen Supermarkt betritt, entscheidet für sich selbst, welche Produkte er in diesem Supermarkt einkauft, und nicht der Supermarkt für ihn. Nur weil Alkohol angeboten wird, heißt dies noch lange nicht, diesen kaufen zu müssen, man kann ja auch zum Sodawasser Zuflucht nehmen 😉

  2. Lisa

    Nur schon der Anspruch, Koran, Bibel oder was immer, sei das “Wort Gottes” ist meines Erachtens Hybris. Dass etwas/jemand die Welt und uns erschaffen hat, bezweifelt ja niemnd, nicht mal ein Atheist. Aber die Interpretation dieser Tatsache ist kuturell bedingt, hat sich zu vielen Malen verändert. Weltesche und Donnergott, Maisgott und die ganze Vielgötterei in Indien, in der Antike, bei den Germanen, das Dao oder was immer gerade der Sinnfindung des menschlichen Daseins dienlich schien – wer will da urteilen? Politische Herrscher haben immer versucht, ihre Machtansprüche mit etwas “Höherem” durchzusetzen. Und da die Suche nach Sinn zutiefst menschlich ist, haben sie auch immer followers…

  3. wbeier

    Der Koran als religiöser Supermarkt, aus dem das jeweils Passende herausgelesen werden kann? Möglich, aber wenn, dann genau so von Allah gewollt und hier kollidiert der Autor Hamed Abdel-Samad aber ganz gewaltig: “Wir müssen den Koran so lesen, wie er ist, als ein menschengemachtes Buch”
    Der Koran ist nicht menschlichen Ursprungs, sondern beruht auf einer direkten Verbalinspiration des Gabriels an den Propheten und ist somit unfehlbar und widerspruchsfrei.

  4. stiller Mitleser

    Konvertitinnen haben eine wichtige Funktion
    (da die Veranstaltung am 1.12. noch nicht im Programm des Kreisky-Forums aufscheint, poste ich keinen link sondern eine Kopie der Einladung)

    “TALKING FOR PEACE. A Karl Kahane Lecture Series
    Thursday, December 1, 2016, 7.00 p.m.
    Bruno Kreisky Forum for International Dialogue, Armbrustergasse 15, 1190 Vienna
    Please register: einladung.kreiskyforum@kreisky.org

    Associate Professor and Chair for Contemporary Turkish Studies
    at the European Institute, London School of Economics.

    BEING GERMAN, BECOMING A MUSLIM: RACE, RELIGION AND CONVERSION IN THE NEW EUROPE.
    Every year more and more Europeans, including Germans, are embracing Islam. Being German, Becoming Muslim explores how Germans come to Islam within this antagonistic climate, how they manage to balance their love for Islam with their society’s fear of it, how they relate to immigrant Muslims, and how they shape debates about race, religion, and belonging in today’s Europe.

    Esra Özyürek looks at how mainstream society marginalizes converts and questions their national loyalties. In turn, converts try to disassociate themselves from migrants of Muslim-majority countries and promote a denationalized Islam untainted by Turkish or Arab traditions.

    Being German, Becoming Muslim provides a fresh window into the connections and tensions stemming from a growing religious phenomenon in Germany and beyond.

    Welcome address and introduction:

    Patricia Kahane, president of the Karl Kahane Foundation, member of board, Bruno Kreisky Forum

    Moderation:
    Bashir Bashir, Senior lecturer in the dept. of sociology, political science and communication at the Open University Jerusalem, director of the Alternatives to Partition research group at the Bruno Kreisky Forum.

    Das Programm des Bruno Kreisky Forums für internationalen Dialog wird mit Unterstützung der Stadt Wien, der Republik Österreich (Bundeskanzleramt, Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport), der Oesterreichischen Nationalbank und mit Hilfe privater Sponsoren realisiert. Wir danken all unseren Förderern und unseren zahlreichen Partnern und Partnerinnen für die gute Zusammenarbeit

  5. Fragolin

    @wbeier
    Korrekt. Der Islam verbietet es, den Koran als menschgemachtes Werk zu betrachten, ihn zu verändern oder auszulegen; es ist exakt geregelt, in welcher Reihenfolge die Suren Gültigkeit haben (bei Widerspruch gilt die jüngere vor der älteren; Allah war recht wankelmütig mit seinen Aussagen in diesen paar Jahren und zum Ende hin eher brutal eingestellt) und sie gelten wörtlich und exakt als direktes Wort Allahs, und zwar als seine letzten Worte an die Menschen.
    Die Konstrukteure dieses satanistischen Kultes haben ihn gegen jede menschliche Interpretation verschlossen; es ist ein Supermarkt, in dem die Waren verschlossen vor dem Kunden liegen und er an der Kasse einen vorsortierten Warenkorb samt penibler Bedienungsanleitung unter sofortiger Todesstrafe bei Zuwiderhandlung ausgehändigt bekommt. Wer sich da frei bedienen möchte hat sein Recht als Kunde verwirkt und muss aufpassen, den Kaufhausdetektiven mit dem Langmesser nicht in die Quere zu kommen.
    Der Autor dieses Buches lebt nicht umsonst unter dem Damoklesschwert einer Todesfatwa.

    @Gerald Steinbach
    Frau Künast und Frau Roth werden Ihnen sofort bestätigen, dass es bei den weißen Männern noch viel schlimmer ist. Immerhin wurde erst heute gemeldet, dass die angezeigten Fälle häuslicher Gewalt eklatant angestiegen sind. Hinweise auf bestimmte Staatsgebietsbewohnergruppen gibt es nicht, also muss es am weißen Mann liegen, der vermehrt seine Frau prügelt.
    Putzig finde ich übrigens die Passage im Artikel mit der “Gefährderansprache”. Da kommen die Bemützten und sagen “Dudu!” und der Angesprochene zeigt sich reumütig – meine Güte, wann darf man endlich darauf hinweisen, dass die Glaubwürdigkeit in diesen Kreisen etwa der von Scheherezade entspricht? Diese reumütige Opferrolle üben diese Menschen von Kindesbeinen an und unsere Lehrer, Polizisten, Politiker fallen Jahr und Tag darauf herein. Sie machen umfragen über den Bildungsstand und wundern sich dann, wenn von den 80% Ingenieuren und Professoren die Hälfte nicht mal lesen oder schreiben kann. Und lernen nichts daraus. Gehen zur “Gefährderansprache” und machen “Dudu!”.

  6. Hanna

    Es ist mir so wurscht, wie oder was der Islam ist, ich bin in einem christlichen Land (= Österreich) aufgewachsen, und in einem solchen habe ich für die Aufrechterhaltung des christlich-basierenden Lebensstandards (inkl. Auffassungen von Menschenrechten, Bildung, Gesetze etc.) Steuern gezahlt, und ich weigere mich, anzuerkennen, dass hunderttausende Moslems auf einem ihren Glauben in meinem Land durchsetzen wollen. Denn das wollen sie, das steht nämlich im Koran: Mohammedaner (jawohl, der alte Begriff für diese Personen) müssen Ungläubige bekehren oder bekämpfen. Und ich weigere mich, diese Leute in meinem Land zu akzeptieren, denn ich fürchte mich zu Recht vor denen. Wenn meine Regierung solche Fremde über mich stellen, rechtemäßig, ist das Verrat an mir, meiner Kultur, meine Familie und meinen Vorfahren. Wurscht, was genau im Koran steht. Moslems sollen in muslimischen Ländern leben und nirgends sonst.

  7. waldsee

    das ist nett lieber herr mena,wenn sie sich um den koran kümmern,nur es ist sicher schon sehr ,sehr spät . zuviele -,wahrscheinlich auch verwandte von ihnen,-haben die ausbreitung dieses werkes gespielter friedfertigkeit in den letzten jahren nicht behindert ,sondern eher verteidigt , aus eigennutz ? ich bin agnostiker ganz im sinne von “ich weiß es nicht”.
    aber ich weiß WER seit langer zeit an der heiligung aller lebensbereiche verdient,davon lebt.

  8. bachforelle

    @ hanna u co

    Ich bin ganz bei ihnen ich habe es so satt mich ständig mit diesem menschenverachteten Schmarrrn an Religion beschäftigen zu müssen,es wurde in unserer Gesellschaft längst eine Grenze überschritten,Punkt.Aus Factum!! man kann jezt Suren auf und abrollen,Keine Sendung dieser Welt über den Islam kann mich zu etwas anderem überzeugen!Tatsache ist; ich will mich mit soetwas nicht beschäftigen müssen,wir leben in einer christliche geprägten Kultur,in der man sich pudelwohl fühlen kann,..man stellt sich vor, ich studiere Naturwissenschaften,
    liebe Quantenphysik und meinen Christbaum!
    daher unzähligen Fernseh-Diskussionen sogut wie 0 Erkentnisgewinn bringen,stellt sich nur noch die Frage nach dem Zweck dahinter,..(neben E-quoten)
    Worin liegt der Zweck ,Sendungen permanent auszustrahlen die uns mit einem Thema konfrontieren das sich mit Wertebrüchen unserer Kultur beschäftigt,und in uns den Zweifel an den eigenen auslösen soll ?!
    Egal wo man den Fernseher aufdreht,Islam gut ? böse?…Wir sollen das Gefühl der Sicherheit unserer eigen Werte verlieren ,es soll schlichtweg Unsicherheit erzeugen…
    Klingt alles sehr paranoid,nur bei dieser “positiven” medialen Präsents die der Islam in den letzten Jahren bekommt muss man das alles hinterfragen…
    Mit “positiv” meine ich ,das der Islam ersthaft noch extra Sendezeit bekommt um über “seine Werte” zu diskutieren zu können(nicht über die Greultaten die “nur” in seinem Namen passieren)

  9. Geheimrat

    „Es ist beileibe kein Zufall, wenn einer der größten Mystiker des Islam, Djelal ad-Din Rumi, im Glaubenskampf und im Töten eine der höchsten Stufen muslimischen Glücks erkannte.“

    (Hans-Peter Raddatz: „Von Allah zum Terror?“; S. 40)

    Rumi schrieb dabei über Mohammed und seine Gespräche beim Essen, und berichtete von Mo (dem er 1:1 nachahmte):

    “Ich lache, wenn ich töte!” (Maulana Dschelaladdin Rumi: Von Allem und vom Einen, Fihi ma fihi, S. 24, S. 218 und S. 293)

    Folglich sagte Rumi von sich:

    Ich töte, und ich lache”

    Töten, Blutbäder, bis alle sich dem Islam unterwerfen – entweder als Konvertit oder Dhimmi – ist Moslems per Betriebsanleitung wieder und wieder von Allah vorgeschrieben. Folglich ist es eine Form des Gebets, weil man Allahs (= Mos Alter Ego) Willen erfüllt und ihm somit dient, sich ihm ohne wenn und aber und ohne Gemecker und ohne Skrupel unterwirft (Islam = Unterwerfung). Daher kommen immer wieder Imame, die in nicht nur Freitagspredigten brüllen “Töten ist für uns ein Gebet.”

    Und dann gehen die Moscheetüren auf, die Moslems brechen hervor und das Gemetzel beginnt.

    „In keiner anderen Kultur, geschweige denn Religion findet sich die Kodifizierung von Mord, Raub, Versklavung und Tributabpressung als religiöse Pflicht. In keiner anderen Religion findet sich die geheiligte Legitimation von Gewalt als Wille Gottes gegenüber Andersgläubigen, wie sie der Islam als integralen Bestandteil seiner Ideologie im Koran kodifiziert und in der historischen Praxis bestätigt hat. Nicht zuletzt findet sich kein Religionsstifter, dessen Vorbildwirkung sich wie bei Muhammad nicht nur auf die Kriegsführung, sondern auch auf die Liquidierung von Gegnern durch Auftragsmord erstreckte.“
    (Hans-Peter Raddatz: „Von Allah zum Terror?“, München 2002, S.71).

    Der Prophet des Islam:
    http://derprophet.info/inhalt/

  10. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Wer ist bitte “der Islam”?

    Danke für die Aufklärung

  11. Reini

    Unter der (verblödeten) Religionsfreiheit kann man alles was gegen das Gesetz verstößt in Österreich und Europa verstecken. Mir ist es ein Rätsel, dass “der Islam” mit einer völlig antieuropäischen Ideologien hier akzeptiert wird. …
    Mit einer Politischen Partei sollte man Parallel eine anerkennende Religion gründen, … doppelte Macht,… und man kann sich auf die Religion ausreden! 😉

  12. Fragolin

    @Thomas Holzer
    “Der Islam” ist jenes Konglomerat aus Glaubenssätzen und Generalisierungen, das in den Köpfen jener Menschen steckt, die sich als “Rechtgläubige” verstehen, und da gibt es nicht allzu viel individuelle Schwankungsbreite, weil diese Glaubenssätze und Generalisierungen keinen Spielraum für Toleranzen lassen. Natürlich gibt es “den Islam” nur solange, wie Menschen ihn leben, aber was ändert es daran, dass es so ist wie es ist weil Menschen so sind wie sie sind?
    Wenn Menschen die Glaubensgrundsätze des Islam anders auslegen und anders leben, dann sind sie per Definition ihrer eigenen Glaubenssätze keine rechtgläubigen Moslems mehr. Der Einzelne mag das anders sehen, aber der Einzelne ist ja meist auch ein relativ vernunftbegabtes Tier. In der Gruppe, besonders aber in der Glaubensgemeinschaft, dieser Ersatzhorde des zivilisierten Schmalnasenaffen, hat Vernunft aber keinen Platz mehr. Deshalb sollte der Einzelne, der vom “rechten Pfad” abweicht, dies der Gruppe gegenüber nicht allzu provokant leben.
    Natürlich ist “der Islam” keine Person. Ist ja “der Kapitalismus” auch nicht, und trotzdem gibt er Regeln vor, ohne die er eben kein Kapitalismus mehr wäre. Oder “die Demokratie”. Oder “der Kommunismus”. Oder “der Faschismus”.
    Und so weiter…

  13. Fragolin

    @reini
    Die Freiheit des Glaubensbekenntnisses ist kein Problem. Mein fester Glaube und Quintessenz der Glaubenssätze meiner Religion ist, dass es sich beim Islam um eine satanistische Sekte handelt und Mohammed demjenigen auf den Leim ging, der es bei Jesus auch versucht, aber nicht geschafft hat. Darf ich glauben. Die Freiheit der Religionsausübung jedoch ist durch bestehende Gesetze beschränkt. So darf ich meine Sicht der Dinge darlegen, aber deshalb keinen Moslem angreifen. Wäre ja auch nicht im Sinne meines Glaubens, da ich Moslems einfach für Fehlgeleitete und in die Irre Geführte betrachte. Da ich die Verformbarkeit existenter Glaubenssätze im Laufe meines Lebens zur Genüge austesten durfte rechne ich auch mit keinem großen Prozent- um nicht zu sagen Promillesatz an Apostaten. Trotzdem gibt mir das nicht das Recht, gegen geltende Gesetze zu verstoßen.
    Das Übel ist weder die Freiheit des Bekenntnisses noch die Freiheit der Religionsausübung; das Übel ist erst dessen Missbrauch als Eroberungsinstrument einer kriegerischen Ideologie im Deckmantel einer Sekte und das permanente Nachgeben vor der aggressiven Wut bei Verletzung der Befindlichkeiten der Missionare und Propagandisten dieser einen bestimmten als Religion getarnten imperialistischen Ideologie.

  14. waldsee

    da alle muslime schuldfrei sind ,muß ich fragen,wer denn für mord, erpressung,versklavung…..zuständig ist?
    machen das ungläubige söldner?
    kann man den grad der heilgkeit eines durchschnittlichen muslims feststellen?
    stimmt es ,daß burkaträgerinnen bereits über dem erdboden schweben? man sieht ja nie beine.
    danke

  15. astuga

    Die Polizei in Bedfordshire, Großbritannien beging auch heuer wieder den “Islamophobia Awareness Month” (erstmalig 2012).
    Also einen sog. “Islamophobie Achtsamkeits-Monat”.
    Originellerweise haben sie sich dafür ein Logo ausgesucht das mit der Fingergeste des IS und anderer Salafisten aufwartet.
    Das Material für die Kampagne musste zurückgezogen werden.
    bedfordshire-news. co . uk /isis/story-29907381-detail/story . html

    Das Logo wurde von der NGO Muslim Engagement and Development (MEND – mend . org . uk) für die Polizei entwickelt.
    Natürlich nur ein Versehen, wie auch dieses Foto beweist.
    Nichts hat mit nichts zu tun…
    http://i63.tinypic.com/2janl2t.png

    Und hier die Figuren hinter MEND, und ihr Versuch politischer Einflussnahme.
    Etwa um Muslimen aus dem UK die Teilnahme am Jiahd in Syrien zu erleichtern.
    telegraph. co . uk/news/general-election-2015/11515630/Muslim-group-with-links-to-extremists-boasts-of-influencing-election . html

  16. astuga

    @Thomas Holzer
    “Der Mensch weist diesen angeblichen Anspruch dem Koran zu, nicht der Koran sich selbst.”

    Tut mir leid, aber wenn Sie von Quran reden, dann sollten Sie auch etwas Ahnung von der Thematik haben.
    Dieser Anspruch steht im Quran explizit drinnen:
    Er ist ohne Fehler, zeitlos gültig und das unmittelbare Wort Gottes (und kein von Menschen verfasster Text).
    Außerdem steht drinnen, dass Muhammed der unfehlbare und letzte Prophet Gottes sei.

    Was dann diesen wiederum im Rahmen der Ahadith (in der Shia die 400 Usul) zum Vorbild für alle Muslime erhebt.
    Etwas problematisch wenn es dabei um Krieg, Raub, Mord, Sklaverei, Vergewaltigung und den Vollzug der Ehe mit 9-jährigen geht.

  17. astuga

    @Lisa
    Bitte nicht den Quran mit der Bibel zu vergleichen!

    Vergleiche hinken immer, aber wenn etwas annähernd der Bibel (insbesondere den Evangelien) entspricht, dann sind es die Ahadith.
    Das christliche Gegenstück zum Quran wäre dann Jesus als Messias – das Wort Gottes das sich in der Welt manifestiert hat und auch Teil Gottes ist (“Das Wort ist Fleisch geworden”).
    So man an das eine oder andere glaubt.

  18. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Eben! Ob recht- oder unrechtgläubig oder was auch immer wird weder vom Islam, noch vom Koran, sondern schlicht und einfach immer nur! von Menschen definiert, und sonst niemandem.
    Jeder, der sich -vor allem in Europa- freiwillig einer Definition, welche von einem anderen Menschen willkürlich formuliert wurde, ist schlicht und einfach selbst schuld; frei nach Kant, er verbleibt wissentlich und willentlich in seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit.
    Menschen behaupten, der Koran sei göttliches Wort, nicht ein etwas, wie ein Religion oder ein Buch.
    Auch bei den Katholen wird nach der Lesung gesagt: “Wort des lebendigen Gottes”; und diese Behauptung wird auch (nur) von Menschen ausgesprochen, wie in allen anderen Religionen.
    Ob jemand daran glaubt oder eben nicht, bleibt ihm überlassen

  19. Thomas Holzer

    @astuga
    Und auch wenn es im Koran drinsteht, niemand kann beweisen, daß dies das Wort Gottes ist.
    Ein gewisser Mohamed hat das anscheinend mal behauptet und niedergeschrieben oder niederschreiben lassen.
    Da es kein göttliches Original gibt, basiert alles auf Behauptungen/und oder dieser einen Behauptung, an welche man glauben kann oder eben nicht.
    Die Lächerlichkeit dieser angeblichen göttlichen Offenbarung zeigt sich schon daran, daß mit keinerlei Wort auf irgendwelche soziale, ökonomische, naturwissenschaftliche Fortschritte Bezug genommen wird.
    Gott in seiner für uns unermesslichen Weisheit wird diese Entwicklungen doch wohl vorausgesehen haben, oder vielleicht doch nicht?! 😉

  20. astuga

    @Ungläubiger Thomas… Holzer 😉

    Ja sicher, ich glaub`s ja auch nicht (bin selbst Atheist).
    Nur ist das den Muslimen erst mal völlig wurscht, und beeinflusst auch nicht deren Wahrnehmung des Islam.
    Und damit müssen wir aber irgendwie umgehen, und auf eine klügere Weise als bisher.

    Weder überhebliche Gleichgültigkeit, noch naiver Relativismus, und auch nicht feige Nachgiebigkeit bringen dem Westen etwas im Umgang mit dem Islam.
    Außer den eigenen Untergang.

  21. astuga

    Und zu ihrer Antwort an Fragolin, wenn ich mich da “frech” einmischen darf.
    Kant hin, Kant her.

    Wir haben es in der Realität nicht bloß mit kantschen Individuen zu tun, sondern mit Gruppen die unsere Gesellschaft mit- und vor allem umgestalten wollen.
    Ob dabei an deren Ansichten jetzt etwas lächerlich ist oder nicht, spielt so etwas von überhaupt keine Rolle!
    Man kann auch an Lächerlichem sterben – als einzelner Mensch ebenso wie als Gesellschaft und als Zivilisation.

    “Die islamische Eroberung Indiens ist (…) eine entmutigende Erzählung, denn die Moral daraus lautet, dass Zivilisation ein wertvolles Gut ist, dessen empfindliche und komplexe Ordnung und Freiheit jederzeit zerstört werden können.
    Durch Barbaren die von außen kommen erobern, und sich im Inneren vermehren.”
    Historiker William J. Durant, The Story of Civilization (1935)

  22. Hausfrau

    Mohammed war einer der in der christlichen Bibel genannten “falschen” Propheten, vor denen gewarnt wird. Anfangs wurde Leute ohne eigene Denkungsweise begeistert, dann die Wissenschaft großteils ignoriert und nur mit privater und öffentlicher Gewalt konnte sich diese Weltanschauung (es ist ja keine Religion!) durchsetzen und fast 2 Milliarden in Knechtschaft halten. Aber moderne Kommunikationsmittel und Aufklärung wird das Wachstum eingrenzen. daher wird man alles daransetzen, dass der freie Meinungsaustausch unterbleibt,

  23. mariuslupus

    Die Unterwerfung nimmt zunehmend, weil offensichtlich von den “Elten” herbeigewünscht, immer mehr Gestalt an, und wird zu Realität.
    In Abwandlung von Lenin, wir liefern ihnen, den Islamisten, oder wie sie alle heissen, die grünen Argumente, auf denen sie uns aufhängen werden, evtl. mit der grünen Schnur..
    1883 hat sich in Wien über die Glaubensrituale der Muslime niemand den Kopf zerbrochen. Das war auch gut so. Wird es wieder eine Entsatzung von Wien geben ?

  24. astuga

    @mariuslupus
    Wenn`s nicht ein Tippfehler war – 1683 bitte! 😉
    Da fand die 2. Türkenbelagerung Wiens statt.

    Man sollte sich auch keiner Illusionen über die Menschen früher hingeben.
    Sobiesky ließ sich gut bezahlen für seine Militärhilfe, eben fürstlich entlohnen.
    Und in der Wiener Bevölkerung gab es wohl viele die lieber kapituliert hätten als eine Belagerung oder gar blutige Eroberung zu riskieren.
    Überläufer und Verräter gab es bei wechselndem Kriegsglück oder ausreichender Bezahlung auf beiden Seiten ebenfalls.

  25. Fragolin

    @astuga
    Ja, aber früher wurden Überläufer, Verräter und Burgtoröffner entsprechend behandelt und deren Köpfe als erzieherische Maßnahme an die Stadtmauer gehängt. Heute werden sie Staatssekretäre oder bekommen einen Orden. Wenn die Verräter und die Regierenden die gleichen Leute sind, wird es keine Belagerung geben und die Plünderung sanfter ausfallen, aber dafür gibt es auch keine Chance, dem zu entkommen.

  26. mariuslupus

    @astuga
    Richtig, Tippfehler, 1683.
    No na, selbstverständlich hat sich Sobieski bezahlen lassen. Bin mir aber sicher dass er für die gleiche Bezahlung nicht für die Osmanen gekämpft hätte. Das gleiche trifft auch auf Prinz Eugen zu. Ist bei seinen Feldzügen auch nicht verarmt. Obwohl Franzose hat er gegen die Türken gekämpft. Anders als sein entfernter Verwandter in Paris.

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