Als der Euro in Frankreich abgeschafft wurde

“…Am 14. Oktober 2014 erklärt Frankreichs Präsident, den Ausstieg Frankreichs aus der Euro-Zone und die Wiedereinführung des France. Er reagiert auf Massen-Demonstrationen unter der Parole: „Gebt uns unser Geld zurück“. In Frankreich herrscht der nationale Notstand. Banken bleiben geschlossen, Geldautomaten spucken nur noch 40 € je Person und Tag aus. Nahrungsmittel sind rationiert; nur noch zehn Grundnahrungsmittel werden frei verkauft….” (lesenswert, hier)

5 comments

  1. Roland Seifert

    Wieso soll ich das lesen, wenn es doch überhaupt nicht stimmt? Soweit ich weiß hat Frankreich den Euro immer noch und er wird auch für immer bleiben.
    Mit solchen negativen Schreckensnachrichten gefährden Sie nur den Zusammenhalt und spalten die Menschen. Austragen müssen das dann die hart arbeitenden Bürgerinnen und Bürger. Profitieren tun wie immer die Finanzhaie, die solche Autorinnen und Autoren finanziell fürstlich fördern. Ich will Ihnen nichts unterstellen, aber Ihr Block ist mir verdächtig weit rechts. Aber ich denke nicht, daß Sie zu denen gehören, die aufwiegeln nur um davon zu profitieren.
    Es ist so, daß unsere Welt durch Internet und Globalisierung (auch ich kann sie leider nicht rückgängig machen!) sehr viel schneller und komplizierter geworden ist. Der einfache Bürger und die Bürgerin kann sich oft kein Bild mehr machen über die Felder Finanzpolitik & Euro, Familienpolitik (z.B. Ausbau der Ganztagsschulen), Erziehung (Inklusion und Zeitgemäßmachung des Kurrikulums), Ukrainekrise (Eindämmung der unverantwortlichen russischen Aggression), das Leiden der Palästinenser und Palästinenserinnen, Aufnahme der Flüchtlinge usw.
    Als einer, der sehr stark in der Lokalpolitik in NRW engagiert ist, weiß ich, daß unsere Politikerinnen und Politiker und auch unsere öffentlich-rechtlichen Medien einen hervorragenden Job machen, der aber leider durch die wilden und unkontrollierten Blocks (keine Qualitätskontrolle, keine Aufsicht) sehr schwer gemacht wird.
    Viele Menschen sind einfach nicht mehr in der Lage sich selbstständig ein Bild zu machen und deshalb bedarf es der Experten und fürsorglicher staatlicher Institutionen. Hier ist noch ein weiter Weg zu gehen und der Ausbau kann nach meiner bescheidenen aber doch fundierten Meinung nicht schnell und weit genug gehen.
    Besonders perfide ist das Spiel das auf dem Rücken der Flüchtlinge ausgetragen ist. Unser Wohlstand ist nun mal auf dem Rücken dieser Menschen aufgebaut worden (Ausbeutung durch westliche Konzerne, Verkauf von Waffen an die Despoten). Wir müssen alles tun, um die steigende Zahl hier bei uns menschenwürdig aufzunehmen und es wird Zeit, daß ein jeder, eine jede darüber nachdenkt, ob man nicht noch ein Zimmer frei hat, um einem dieser Menschen eine würdige Zukunft ermöglichen zu können.
    Wir sollten nachsichtig sein mit diesen oftmals traumatisierten Menschen. Ich durfte an diversen lokalpolitischen Expertensitzungen teilnehmen und wir haben errechnet, daß Deutschland durchaus die Kapazität hätte rund 10 – 12 Millionen Menschen aufzunehmen. Manche Schätzungen gehen bis zu 25 Mio. tramatisierten Flüchtlingen. Hetze gegen die Muslime ist da nicht hilfreich! In der Tat sind viele der Neubürgerinnen und Bürger bestens ausgebildet und bereichern unsere Gesellschaft. Wir müssen wegkommen vom nationalstaatlichen Denken, das in der Vergangenheit immer nur zu Krieg geführt hat. Das gleiche gilt für die Betonung von Männlichkeit und sog. harten Werten und übertriebenem Leistungsstreben. Wir können und wollen es uns nicht leisten, daß Menschen, die durch ein zu strenges Raster durchfallen, abgewiesen und frustiert werden. In der Vielfalt liegt unsere Zukunft. Gerade wir als Deutsche (die Österreicher aber auch) mit unserer unrühmlichen Vergangenheit sollten mit gutem Beispiel vorangehen und eine Leit- und Vorbildfunktion übernehmen. Die Energiewende ist trotz der unbestreitbaren Probleme ein gutes Beispiel.
    Sie, Herr Ortner, bieten eine Garconiere zum Vermieten an. Wie wäre es, wenn Sie auf den Profit verzichten würden und diese einer Flüchtlingsfamilie zur Verfügung stellen würden?
    Sie bieten an Texte auf Ihrem Block zu veröffentlichen. Wie wäre es, wenn Sie Raum geben würden für Erfahrungsberichte der Flüchtlinge oder den muslimischen Mitbrgerinnen und Mitbürgern eine Stimme verleihen würde bezüglich ihrer diskriminierenden Erfahrungen.
    Sie sehen, jeder kann seinen kleinen, nicht schmerzenden Beitrag leisten wovon es der Gemeinschaft am Ende besser geht.
    Danke!
    Roland Seifert

  2. Thomas Braun

    Wo sind eigentlich das Chaos und die Lebensmittelkarten gewesen, als wir seinerzeit auf den Euro umgestellt haben? Und die Retour-Umstellung soll dann nicht gehen? Kann mir das bitte wer erklären?

    Abgesehen davon: Nicht die schwachen Euro-Länder müssten austreten, sondern die starken (bzw. die etwas weniger Verschuldeten). Dann gäbe es auch kein Chaos in den Südländern. Die hätten weiter den Euro, könnten ihn lockig-flockig abwerten und alles wäre wie es Jahrzehnte lang davor auch üblich war. Süden – Weichwährung, Norden – Hartwährung.

  3. freeman

    Es ist eine Frage des Vertrauens:
    Wenn die Bürger der neuen Währung vertrauen (wie dem Euro bei seiner Einführung), passiert gar nichts.
    Vertrauen sie ihm nicht, kommen Engpässe so sicher wie das Amen im Gebet – wer will denn schon seine Waren und Dienstleistungen für wertloses Geld anbieten?

  4. Thomas Braun

    @Roland
    Sie gendern in Ihrem Text so brav und dann übersehen Sie jedesmal die armen EpertINNEN. Was haben die weiblichen Experten Ihnen getan, dass Sie diese derart mit Missachtung und Nichtwürdigung strafen?

    Und wie so oft zeigt sich: Wer aus Überzeugung gendert, hat eigenständiges Denken ( zB über die Regeln der deutschen Sprache und Grammatik) aufgegeben. Der hält auch die Arbeit der öffentlich-rechtlichen Medien für objektiv und Auswanderer für verfolgte Flüchtlinge. Sie tun mir leid, wenn Sie wirklich ein derart unrealistisches Bild von der Welt haben.

  5. FDominicus

    @ Roland. Also irgendwie vermisse ich bei Ihre Schreiberei die Ironie. Ich befürchte fast, Sie meinen tatsächlich was Sie da schreiben. Im Gegensatz zu Thomas Holzer tun Sie mir nicht leid, denn dafür müsste man eine gewisse Erkenntnisfähigkeit erkennen. Leider kann ich nicht einmal Spurelenelemnte finden.

    Warum verfahren Sie nicht so wie Sie es Herrn Ortner vorschreiben wollen. Nehmen Sie die Flüchtlinge auf oder gehen Sie in deren Länder und kämpfen dort gegen die Ungerechtigkeit. Ich werde mich hüten Sie aufzuhalten. Ich werde mich genauso davor hüten irgendtwas in die Richtung zu unternehmen, die sie offenbar anstreben

    Kleine Ausnahme wer hierhin kommen will und sich selbst versorgen kann/will, der soll mir herzlich willkommen sein. Wenn ich aber durch gute Menschen wie Sie verknackt werden soll, genauso zu handeln sie SIE es für richtig halten, dann sind Sie nicht mein Freund sondern genau das Gegenteil.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .