Als die Welt (fast) zusammenbrach

Von | 18. August 2015

Die China-Blase hat Millionen von Anlegern um ihr Erspartes gebracht. Doch im historischen Vergleich sind das Peanuts. Mit dem schwarzen Freitag endete 1929 ein Stück heile Welt. Bankenpleiten, Massenarmut, Hunger: Was die Horrorapokalypse alles anrichtete (hier)

2 Gedanken zu „Als die Welt (fast) zusammenbrach

  1. Fragolin

    Nichts gegen ein schön einfach gestricktes Weltbild, vor Allem wenn man am Ende in einen Lobgesang an Keynes ausbrechen möchte (und den Artikel auch noch im focus veröffentlicht), aber für den Aufstieg Hitlers allein die amerikanische Wirtschaftskrise und die achsoböse Austeritätspolitik Brünings verantwortlich zu machen, ohne die Versailler Demütigung und die französische und polnische Besatzung deutscher Gebiete auch nur zu erwähnen, ist dann der Simplizität dann doch zu viel.
    Wer das widerspruchslos frisst hat unser Bildungssystem erfolgreich durchlaufen.

  2. Fragolin

    Noch ein kleiner Blick fast 400 Jahre zurück:

    http://www.hauenstein-rafz.ch/de/pflanzenwelt/sammelsurium/Die-Tulpenkrise.php#.VdOJHfmreM8

    Was lernt man daraus? Krisen entstehen nicht durch Banken oder Regierungen (die stehen dem bloß hilflos gegenüber, können das aber nicht zugeben…) sondern immer und grundsätzlich aus einer Mischung aus DUMMHEIT und GIER, besonders bei den “kleinen Leuten”, die glauben, durch Spekulation zu Reichtum zu gelangen und sich dabei sinnlos verrennen.
    Es gab einen schönen Spruch der Pazifisten: “Stell dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin!”
    Man könnte ihn umwandeln: “Stell dir vor es gibt Kredite, und keiner geht zur Bank!” 😉

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