Als nächstes Steuern für Fleisch-Esser?

Kürzlich veröffentlichte ein Forscherteam unter der Leitung des Nuffield Department of Population Health (NDPH)an der Oxford University einen Artikel in der Online-Zeitschrift Public Library of Science ONE. Dem Artikel zufolge hat man die wirtschaftlich optimalen Steuerniveaus für 149 Regionen der Welt berechnet, die die Gesundheitskosten „im Zusammenhang mit Krankheiten durch den Verzehr von rotem und verarbeitetem Fleisch abbilden“. Der Artikel schätzt „die Steuern auf rotes und verarbeitetes Fleisch, die notwendig sind, um die Gesundheitskosten für den Konsum solcher Produkte auszugleichen“. Das NPDH ist übrigens ein stark politisiertes, akademisches Institut, das 2013 gegründet wurde und sich im Jahr 2016 bereits für eine Zuckersteuer in Großbritannieneinsetzte, die im vergangenen April der britischen Öffentlichkeit auferlegt wurde. weiter hier

3 comments

  1. Herbert Manninger

    Die Zeiten, wo ich mir ein Steak beim Dealer meines Vertrauens, womöglich in der Ecke einer U-Bahnstation, besorge scheinen nicht allzu ferne zu sein…..
    Heute belächelte Befürchtung, morgen schon Realität, wie so viele Blödheiten einer degenerierten Gesellschaft.

  2. fxs

    Und wer finanziert dieses Institut? Etwa die Steuerzahler? Dreht denen doch einfach die Finanzen aus Steuergeldern ab,egal ob direkt, oderversreckt über die Universität.

  3. aneagle

    Die Verarmung trifft zuallererst den Staat. Der muss kreativ werden, wenn die bedingungslose Grundversorgung stetig steigt, Lohn-und Einkommenssteuer aufgrund der nichts mehr leistenden Bevölkerungen erheblich zurückgeht, Vermögenssteuern mangels Masse mehr kosten, als sie einbringen und radikale Minderheiten Forderungen weit über ihrer Nützlichkeiten durchsetzen. Es hoch an der Zeit, die letzten Reserven aus den Lebewesen zu pressen, die noch etwas “besitzen” . Eigentum ist ja verpönt und gehört gestraft. Eine CO2- Atemsteuer haben wir schon, die NOX- Abgabe ist gut unterwegs, die Mobilitätssteuer ebenso. Warum soll es keine Essenssteuern geben? Getränke, von Wasser bis Whisky, haben doch auch jetzt schon verschiedene Steuern. Also: whats the difference, wo doch die Nikotinsteuer so massive Einbußen hat? Spätestens jetzt wird auch eine Ausscheidungsteuer angedacht werden müssen. Erst wenn die generelle Lebenssteuer, (je älter, desto höher) ein fester Teil unseres Gesellschaftssystems ist,, wird man sich ungehindert aussuchen können, wie hoch die allgemeine Todesabgabe (je früher, desto günstiger) sein wird. Das nenne ich liberal. Der für alles sorgende Staat wird auch dafür sorgen, dass diese Dinge passieren. Wofür wäre er sonst da und wovon bitteschön soll er sich erhalten?

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