“Als sich der Staat einmischte, kollabierte die Wirtschaft”

Von | 28. September 2013

“….Die US-Zahlen sind schrecklich, wenn man sie sich im Detail anschaut: Dass die Arbeitslosen weniger werden, hat vor allem damit zu tun, dass die Menschen einfach aus dem Arbeitsprozess ausgeschieden sind. Sie geben auf. Das Wachstum des BIP ist konstant, es gibt keinen Ausschlag nach oben. Untersuchungen zeigen, dass wirtschaftlich die Länder den größten Erfolg haben, die die wenigsten Stimulusprogramme hatten. In den USA hatten wir die beste wirtschaftliche Entwicklung, als wir keine oder kaum öffentlichen Förderprogramme hatten – etwa unter Bill Clinton oder von 1944 bis 1950, als wir unsere Staatsausgaben massiv zurückfuhren……Ich habe mir die Krisenzeiten, also die Präsidentschaft von George W. Bush und Barack Obama, genau angeschaut – beide übrigens schreckliche Präsidenten: Als sich der Staat am meisten einmischte, kollabierte die Wirtschaft….” (Der US-Ökonom Artur Laffer in der “Presse“)

5 Gedanken zu „“Als sich der Staat einmischte, kollabierte die Wirtschaft”

  1. Thomas Holzer

    Das sollte Niemanden Wunder nehmen. Leider nimmt jedoch der Etatismus in eigentlich allen Ländern zu, anstatt ab. Da nimmt Europa natürlich eine negative Vorreiterrolle ein, mit sehr wenig Aussicht auf Änderung.

  2. Rennziege

    Arthur Laffer sollte der spiritus rector aller Politiker und Regierungen sein, die noch ein Herz für ihre Bürger haben. Und man muss ihn gar nicht bezahlen; in seinen Büchern steht alles drin, und die zu Recht gerühmte (sowie empirisch flächendeckend erhärtete) Laffer-Kurve über die Relation zwischen Steuerhöhe und Steuerertrag leuchtet sogar geistig Minderbemittelten ein.
    Was sagt uns dies über die Intelligenz unserer Volksverwöhner?

  3. Thomas Holzer

    @Rennziege
    „Der Vorteil der demokratischen Regierungsform ist die gesicherte Entsprechung zwischen Wählern und Gewählten: je dümmer der Abgeordnete, desto dümmer der Wähler“ Bertrand Russell 😉

    Und was sagt uns dieser Satz dann über einen gewissen Herrn Kogler, welche die Aussagen dieser Kurve einfach vom Tisch wischt? mit einer präpotenten Lässigkeit, die nahezu unerträglich ist

  4. Reinhard

    Solange die Politik über ihre gekauften Medien das Märchen verbreiten kann, die Krise wäre eine Folge der entfesselten Privatwirtschaft, hat sie auch bereitwillige Claqueure bei jedem “Mehr Staat!”- und “Her mit dem Zaster!”-Gebrülle. Die TV-verseuchte Plebs reagiert pawlowsk auf die ausgestreuten Legenden und das Rettergehabe unseres mutmaßlichen Bundesmaturanten und freut sich schon auf weitere “staatliche Kontrolle” – bis diese einst an die eigene Haustür klopft. Aber bis dahin werden die Propagandaabteilungen bereits neue Parolen ausgearbeitet haben, die vermitteln, dies alles wäre nur die Schuld von Haider und Schüssel…

  5. Rennziege

    28. September 2013 – 20:00 — Reinhard
    Seien Sie bedankt für diesen treffenden Kommentar, der nicht nur meinen Abend rettet — und in jeder Silbe stimmt.

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