“Am vergangenen Wochenende fiel Faymann um”

Von | 13. April 2013

“Vor vier Monaten ließ Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker dem österreichischen Bundeskanzler Werner Faymann vertraulich ausrichten, dass er beabsichtige, im Großherzogtum das Bankgeheimnis zu lockern. In Wien wurde die Botschaft ungläubig zur Kenntnis genommen. Die Luxemburger wollten tatsächlich freiwillig Informationen über ausländische Anleger weitergeben? Österreich werde sich jedenfalls nicht beteiligen, gab sich die Bundesregierung in Wien standhaft.Am vergangenen Wochenende fiel Faymann um…” (Die “SZ” über die Standhaftigkeit des Wiener Kanzlers)

Ein Gedanke zu „“Am vergangenen Wochenende fiel Faymann um”

  1. Der Grenzwolf

    … fiel Faymann um.

    Man tut ihm Unrecht – dem Faymann. Er kann gar nicht umfallen – ein Naturell, das ihm angeboren zu sein scheint. Das Naturell eines Schnürsenkels – also Schuhbandes. Und von einem umgefallenen Schuhband hat die Welt tatsächlich noch nie gehört. Wobei ein solches eher aufrecht stehen könnte, als Faymann.

    Wäre also gar keine Geschichte wert. Ganz sicher aber umgekehrt, wenn dieser einmal aufrecht hinfahren würde – nach Brüssel. Ebenso aufrecht aber wieder zurück kommen. Dann wäre es eine Sensation.

    Es ist ja tatsächlich schon verdächtig, was da immer abgeht, wenn Faymann nach Brüssel fährt. Den Anschein hat es, als ob Faymann, buckelnd einrückt in Brüssel, und unser “Bundes-Börserl” schon voran trägt.

    Spindelegger ist da etwas durchtriebener, denn geht dieser vielen “Umfallern” aus dem Weg, in dem er erst gar nicht hin kutschiert.

    Wäre vielleicht eine gute Sache, wenn Faymann wieder mal die Rösser vor die Kutsche nach Brüssel spannen lässt, dass wir hingehen zu diesem Ballhausplatz, und ihm die Rösser wieder ausspannen würden. Denn bei jeder Fahrt hat Faymann Milliarden von unserem Volksvermögen im Gepäck, um sich mit diesem in Brüssel modern zu machen.

    Keinesfalls bin ich sein Feind, doch auch nicht sein ausdrücklicher Freund.
    Klar zu erkennen ist es, dass Faymann so ganz und gar nicht glücklich ist mit seinem “Titel”. Er macht den Eindruck eines ständig auf die Uhr blickenden Zeitgenossen, dass endlich die Zeit um ist.

    Es ist ja tatsächlich so, dass wir nunmehr vierzig Jahre Stillstand haben. Wenn´s nur ein klarer Stillstand wäre, dann könnte man dies vielleicht noch das eine, oder andere Jahr aushalten, doch langsam wird’s tatsächlich eng.

    In diesen vierzig Jahren, vier Jahrzehnten, also eine ganze Generation, haben wir es tatsächlich “geschafft”, nicht nur die Hinterlassenschaft unserer Eltern und Großeltern zu verjubeln, sondern auch gleich vorgegriffen auf mindestens das unserer Kinder und Enkel. Also anschreiben lassen, was die erst ins Verdienen bringen müssen.

    Das heißt – Produktion und Allgemeingut von FÜNF GENERATIONEN haben wir an die Wand gefahren.

    Hätten unsere Eltern und Großeltern dies genau so gemacht, hätten die uns nicht einmal eine Straße hinterlassen können.

    Die Bildung – vierzig Jahre nicht nur Stillstand, sondern ganze vier Jahrzehnte (!!!) eine Aneinanderreihung von Zerstörungs-Angriffen gegen das Bildungs-System zum Stand Ende der 1960er-Jahre. Tatsächlich das Vorhandene zerstört – in Grund und Boden gefahren.

    Wenn ich mich erinnere, so war zum Ende dieser 1960er-Jahre, jedem Schüler, und jeder -In von diesen, allein schon die Hierarchie im Schul- und Bildungs-Bereich bekannt. Nicht nur die Namen, sondern auch die jeweilige Funktion und Stellung in der Hierarchie der Schule, samt den dazugehörigen Gesichtern. Vom Klassen-Lehrer, Direktor, Schul-Inspektor für Bezirk, Land, bis hin zu dem des Bundes, und selbstverständlich Person des Unterrichts-Ministers. Damals sogar Ministerin – die erste Frau in einem Kabinett (Grete Rehor – die Gebildeten wissen es).

    Hingegen ist den Kids von heute nicht einmal der Name des Klassen-Lehrers bekannt, denn wird dieser nicht selten ohnehin als “Oida” angesprochen.
    Gar mancher, noch mehr manche Lehrer(in) trägt diese Tatsache mit großem Stolz voran. Denn ist es tatsächlich das Weltbild der Links-Linken Gut-Menschen, die dies als Erfolg sehen, bei der Bekämpfung der Autoritäten.
    Jene Minderheit, die noch Verstand hat, kann diesem Treiben nur tatsnlos zusehen. Denn wer gegen derartige fehlgeleitete Entwicklung opponiert, wird massivst gemobbt. Eigentlich vom Mob gemobbt – womit der Ursprung der Mode-Erscheinung “Mobbing” auch gleich klargestellt ist.
    Mobbing ist überhaupt DAS Mittel, welches schier ausschließlich von (in allen Belangen) Minderbemittelten angewendet wurde. Denn wer mit Können, Fleiß, und Anstand an eine Sache heran geht, braucht nicht um seinen / ihren Platz in der Gesellschaft und Wirtschaft zu mobben.

    Auch des Straches und der FPÖ Freund braucht man nicht zu sein, wenn man trotzdem sagt, dass mehr als gut es wäre, diesen im September den Vorzug zu geben. Und am besten gleich in einem größtmöglichen Ausmaß.

    Ja – wir MÜSSEN sogar. Denn wären wir tatsächlich von allen guten Geistern verlassen, und von der Zurechnungsfähigkeit sowieso, wenn dort wir unser Kreuzerl machen, wo wir aus vierzig Jahren Erfahrung wissen, dass jeder Tag länger mit diesen beiden Parteien nicht nur unsere Demokratie zu Grabe getragen wird, sondern uns dem Abgrund nur näher bringt.

    Wie gerade in diesem Forum erst in diesen Tagen es ganz trefflich ausgesprochen wurde. “Es ist viel zu tun, also lassen wir es.”

    In diesem Jahr haben wir die einmalige Chance, die wahrscheinlich nie wieder kommt, für unser Land, für unsere Heimat (ja, auch gleich mit diesem Gedanken).
    Denn Tatsache ist, dass wir den Begriff Heimat zu neuem Leben erwecken müssen. Denn so groß war die Gefahr schon lange nicht mehr, dass wir unserer Heimat verlustig werden.

    Die HEIMAT muss uns wichtig sein – ganz sicher nicht das, ob in unserer Bundes-Hymne für den Gender-Wahnsinn Platz gemacht wird. Weil von noch so vielen Frauen in der Hymne wird uns keine einzige die Heimat wieder zurückbringen, wenn wir diese verlieren sollten.

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