Am Weg in die italienische Währungsunion

Von | 1. März 2013

“…Ich glaube, dass eine Zentralbank ineffiziente Strukturen lange übertünchen kann. Aber das hat auch einen hohen Preis. Das nimmt den Reformdruck von den Krisenstaaten, und langfristig bekommen wir mehr Inflation und einen schwächeren Euro. Der Euroraum wird schrittweise Ähnlichkeiten mit dem Italien der 1970er- und 1980er-Jahre entwickeln – einer italienischen Währungsunion….” (Jörg Krämer, Chefökonom der Commerzbank)

4 Gedanken zu „Am Weg in die italienische Währungsunion

  1. rubens

    Na super. War zu erwarten, wenn man Böcke zum Gärtner macht.

  2. Christian Peter

    Wie sollten Erfolg versprechende Reformen im Euro – Raum aussehen ? Es gibt
    diese Rezepte nicht. Ohne eigene Währungspolitik werden die Krisenländer
    niemals wieder auf die Beine kommen.

  3. Reinhard

    Wenn nicht einmal eine studentische Gemeinschaftskasse in der Wg halbwegs funktioniert, wie soll dann eine Fusion der unterschiedlichsten Volkswirtschaften funktionieren? Es ist typisch EU, wie mit der Glühbirne: Erstmal Fakten schaffen und dann sehen, was wird. Irgendwie wird es sich schon klären. Die rechnung bezahlen eh andere.
    Es kann keine Reformen im Euro-Raum geben, die auch nur nach Erfolg riechen, wenn das Problem der Euro-Raum selbst ist. Seine sofortige Abschaffung wäre nicht das segensreiche Allheilmittel, aber im Vergleich zu dem, was auf uns zurollt, das kleinere Übel und eine Chance, den Brocken nicht ganz so dick werden zu lassen.
    Seltsam, das wir das Klima für unsere Kinder retten wollen, um jeden Preis und mit jeder erdenklichen Unsinnigkeit, aber die Rettung der wirtschaftlichen Grundlage ihrer Zukunft steht nirgends auf der Agenda. Eher Alterstarrsinn. Die Eu hat sich abgelebt, es wird Zeit zum Sterben. Ich spende gerne Blumen.

  4. Smarti

    @Christian Peter
    Natürlich gibt es erfolgsversprechende Rezepte gegen die Krise. Einfach das komplette Gegenteil von dem was bisher getan wird. Und eine eigene Währungspolitik bringt auch nicht viel wenn die eigenen Gewerkschaften das Lohnniveau schneller hochtreiben als man “Lira” buchstabieren kann.

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