Am Weg zum deutschen Kalifat…

“In manche Straßen Marxlohs trauen sich die Ordnungshüter nur noch mit Verstärkung. Banale Auffahrunfälle nehmen die Beamten seit einiger Zeit sicherheitshalber im Geschwader mit mehreren Streifenwagen auf. Allzu oft wurden sie in Unterzahl von einem aggressiven Mob umringt, bespuckt und bedroht, berichtet Cox. Im vergangenen Jahr rückte die Polizei über 600 Mal mit vier oder mehr Streifenwagen zu Einsätzen in Marxloh aus. In diesem Sommer geriet das Viertel noch tiefer in eine Spirale der Gewalt. Familienclans beanspruchen Straßenzüge für sich. Bürger wagen sich nachts kaum mehr nach draußen. Bei der kleinsten Angelegenheit entzündet sich die Gewalt….” (hier)

4 comments

  1. Thomas Holzer

    Die Überschrift erachte ich doch als -zumindest- etwas irreführend, Herr Ortner

  2. aneagle

    vor 1989 wussten wir ganz sicher, auch von unseren Oberlingen, dass Sozialismus die Kriminalitätsrate senkt. Aus dieser Sicht fehlt Marxloh nur ein kapitaler Schuß an zusätzlichem Sozialismus. Und das ist für Angela Honecker ein Leichtes ! Schließlich soll an Marxloh ja ganz Deutschland genesen 🙂

  3. Fragolin

    Wer von der grünen Dauerempörungsriege oder den roten und ultraroten Forderungskatalogisierern hat seinen Hauptwohnsitz auch nur in Rufweite eines solchen Stadtviertels? Warum hört man nirgends aus diesen Kreisen, dass man jetzt, um den bösen rechtsradikalen rassistischen Hetzern den Wind aus den braunen Segeln zu nehmen, seinen Hauptwohnsitz in ein solches buntes kulturbreichertes Viertel verlegt und seine Kinder freiwillig in die dortige staatliche Schule einschreibt, um den am Hass der nationalistischen Kellernazis und bockigen Unwillkommenskulturverharrer in diesen ungustiösen germanischen Breiten verletzten Migrantenkindern die wirkliche offene Liebe und Willkommenskultur der Guten Deutschen vorzuführen?
    Na los, voran! Es gibt immer freie Wohnungen in diesen Vierteln, und sie sind nicht einmal teuer, ach was, geradezu Schnäppchen, also entsprechen dem so oft besungenen “leistbaren Wohnen”. Keine Lust, Frau Roth? Na, Herr Schweiger??
    Tja, so ist das mit unseren Eliten. Wasser predigen und Wein saufen. Mit voller Hose ist halt leicht stinken und aus der Villa im Nobelviertel heraus lässt sich leicht Solidarität im Plattenbau predigen…

  4. Fragolin

    Zum Glück haben wir den investigativen Aufklärungsjournalismus der ARD, die im heutigen Morgenmagazin das verkorkste Weltbild der rechtsextremen islamophoben Hetzer zurechtrückt: Die Probleme in Marxloh entstanden erst durch die Zuwanderung von Rumänen und Bulgaren und Gewaltexzesse kommen nur bei Kriegen zwischen Rockerbanden vor. Die friedlichen, fleißigen muslimischen Türken sind die eigentlichen Opfer dieses Zusammenspiels aus slawischen Drogenjunkies und Rockern und doitschen Nazi-Hetzern.
    Gut zu wissen, liebe ARD.

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