Amazon: “Vieles verdreht”

“Eine Spanierin, die in der ARD-Doku über Amazon ausführlich als Belastungszeugin zu Wort kommt, relativiert den Fernsehbericht über die schlechten Arbeitsbedingungen der Leiharbeiter…” mehr hier.

2 comments

  1. zebrafisch

    Wie bei den meisten Berichten im Fernsehen, steht das Ergebnis schon vorher fest, egal was gesagt wird. Es wird immer so zurechtgerückt wie es der Fernsehsender gerade benötigt wird. Besonders gut ist das beim ORF zu zu bemerken.

  2. Gerhard

    Ein alter Journalistengrundsatz lautet: ONLY BAD NEWS IS GOOD NEWS. Daher musste man die wenigen vorhandenen schlechten Informationen aufbauschen, um eine schlagkräftige Story zu machen. Damit soll nicht gesagt sein, dass bei Amazon, Trenkwalder und der Sicherheitsfirma alles in Ordnung war, aber der Ruf ist schnell ruiniert und kostet viel Zeit und Geld, um dies alles zu überwinden. Gerade in der heutigen Welt mit schnellen Informationen wird sowohl von den Behörden wie auch von den Konsumenten vielfach überreagiert (wie auch in der aktuellen Pferdefleischgeschichte).

    Amazon hat für die Erweiterung der Infrastruktur viel deutsche Steuermittel bekommen, durch den Firmensitz in Luxemburg werden die Gewinne aber dort niedriger versteuert. Hoffentlich wird die jeweilige MWSt – wie vorgesehen – auch tatsächlich den Steuerbehörden in den Heimatländern der Kunden gutgeschrieben.

    Übrigens: um der Gratiszustellung von Amazon zu begegnen, haben nun auch schon größere österr. Buchhandlungen so einen Service eingerichtet.

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