“Amerikas Einsätze sind gut für die Welt”

“….Die Geschichte zeigt, dass die USA bei internationalen Konflikten oft eine positive Rolle gespielt haben. Jene Phasen, in denen sie versuchten, sich einzuigeln, gefährdeten dagegen den Weltfrieden….” (“Welt“)

28 comments

  1. Thomas Holzer

    Einen dümmlicheren Artikel habe ich selten in der “Die Welt” gelesen

  2. FDominicus

    Tatsächlich?
    – Vietnam
    – Iran
    – Afghanistan

    Dank des Eingreiffens wurde es friedrlicher. Oder noch zugespitzter, in dem man Krieg führt fördert man den Weltfrieden? Ich bin – ….

  3. Wettbewerber

    Klasse Kommentare, Leuite (zumindest die ersten vier). Und im Gegensatz zum besagten Artikel in der “Welt” auch noch mit Hirn geschrieben.

  4. gms

    Wettbewerber,

    “[Wo blieb Reinhards Kommentar?] Gute Frage!”

    Eine bestimmte Antwort darauf ist naheliegend, und sollte sich diese nicht als unrichtig herausstellen, ist das ein verdammt guter Grund, dem Blog hier Lebewohl zu sagen.

  5. gms

    Als Fußnote zum “Welt”-Artikel, betitelt mit “Amerikas Einsätze sind gut für die Welt” — Die “Welt” gehört zum Springer-Verlag, der wiederum in seinen Gundsätzen und Leitlinien [1] bekennt:
    “Die Unterstützung des transatlantischen Bündnisses und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika.”

    Daneben finden sich unzählige namhafte Journalisten aus Print & TV bei der sog. Transatlantischen Brücke oder vergleichbaren Vereinigungen, weswegen sich niemand fragen soll, weshalb die Berichterstattung rund um die Ukraine derart absurd aus dem Ruder lief.

    “Jeder lobt jeden auf Gegenseitigkeit und es ist schon ein seltsames Phänomen, dass alles der Kritik durch die Presse ausgesetzt ist, nur nicht die Presse selbst.
    Wo der Sehnerv in das Auge eintritt, ist nicht, wie man vermuten könnte, der Inbegriff der Sehkraft, sondern der so genannte “blinde Fleck”. Die Presse hat ihren blinden Fleck häufig dort, wo sie selbst mit sich konfrontiert ist.” – Hans Leyendecker

    Was aber für die Presse gilt, trifft auf Blog-Betreiber mutmaßlich nicht minder zu.

    [1] axelspringer.de/artikel/Grundsaetze-und-Leitlinien_40218.html

  6. S.M.

    Die Bastionen der Meinungsfreiheit fallen in Scharen und nun ist auch Ortner übergelaufen. Ich sage lebe wohl. Sachliche Diskussionen mit diversen Trollen der FPÖ hier sind sowieso nicht mehr möglich und die kompetenten Kommentatoren wie @gms und @Reinhard werden anscheinend auch schon geknebelt.
    Ein letztes Wort an alle Mitstreiter, die für Meinungsfreiheit, Sachlichkeit und generell Freiheit kämpfen :

    Nicht aufgeben, die Freiheit wird siegen. Und an Sie Herr Ortner :
    Für die vielen informativen Artikel gebührt Ihnen Dank. Für Ihre Opportunität gebührt Ihnen Spott.
    Adieu.

  7. Mourawetz

    Es nützt halt alles nichts: die USA sind die Polizei der Welt, die einzige die wir haben. Trotz allen Missgeschicken, die den Amerikanern passiert sind, muss man eingestehen, ohne sie wäre die Welt in viel schlimmerem Zustand als heute. Der Islam wäre weiter auf dem Vormarsch, Terror-Regimes kassierten eine Region nach der anderen, Israel wäre längst hinweg gefegt und Russland könnte schalten und walten wie es will.

  8. Thomas Holzer

    @Mourawetz
    “ohne sie wäre die Welt in viel schlimmerem Zustand als heute.”

    Verzeihung; aber diese Aussage halte erachte ich als eine unhaltbare These.

    Seit dem Einschreiten der USA in Iraq, Afghanistan, Libyen sind die Radikalsten der Radikalen erst recht im Vormarsch!
    Seit dem Einschreiten der USA in Iraq, Afghanistan, Libyen kassieren Terroristen eine Region nach der anderen, erst recht.

    Dem einzigen Punkt, welchem ich zustimme, ist, daß Israel ohne den Schutz der USA verloren wäre; weil die EU-Europäer ihren Hintern nicht hochbekommen (so viel zur dauernd beschworenen Verantwortung der Deutschen den Juden gegenüber)

    Russland war bis vor über zwei Jahren hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt, erst die “rote Linie” des Herrn Obama hat Putin in Syrien auf den Plan gerufen, danach das dumme, dilettantische Großmachtgebaren der EU-“Granden” in der causa Ukraine

  9. S.M.

    @Ortner

    Ihre Beleidigung krönt ihr zensierendes Haupt und ist enttarnend. Aber wer unter Meinungsfreiheit versteht, dass man tunlichst emotionale Beiträge zu löschen hat, ist sich auch für solche Untergriffigkeiten nicht zu schade.
    Als Privater Ihr gutes Recht. Als “Zentralorgan des Neoliberalismus” erbärmlich.

  10. Thomas Holzer

    @S.M.
    Na, sein’s doch nicht so hart, bitte! 😉
    Emotionen sind ja schön und gut, aber diese sollten doch nicht untergriffig, persönlich angriffig sein.
    Schaun’s, der “Herr” “Christian Peter” titulierte mich immer als “Holzkopf” in seinen Repliken, finde ich unpassend und beleidigend, zahle aber trotzdem nicht mit gleicher Münze zurück 🙂

  11. S.M.

    @Holzer

    Wer einen emotionalen, aber trotzdem sachlichen, Beitrag löscht, nur weil ihm die Meinung nicht passt, obwohl er sich als Zentralorgan des Neoliberalismus bezeichnet, ist untragbar. Ortner betreibt primitives Russenbashing und hechelt den Heilsbringern hinterher, indem er solche Artikel verlinkt und nun hat er den schärfsten Kritiker dieser Linie einfach kaltgestellt. Das ist unwürdig und konterkariert alles, was er hier versucht, zu vertreten.
    Deshalb meine Entscheidung und ich werde nicht alleine sein.

  12. Thomas Holzer

    @S.M.
    Verzeihen Sie mir meine Frage; aber woher haben Sie Ihr Wissen, daß Herr Ortner “einen emotionalen, aber trotzdem sachlichen, Beitrag löscht” ?

  13. gms

    C.O.,

    “[Reinhards Posting landete] dort, wo alle unflätigen, vulgären und pöbelhaften Kommentare landen: im Papierkorb.”

    Bleibt noch die Anschlußfrage, weshalb es dorthin gelang, trifft doch keines der oben genannten Kriterien zu. Dem mag man entgegnen, über Geschmack ließe sich nicht streiten und Ihre Einschätzungen begründeten hierzublogs Tatsachen. Aus liberaler Sicht ist das ohne jedweden berechtigten Einwand zu respektieren, wie ebenfalls zu respektieren ist, wenn ein Blog bei einem bestimmten Thema mit traumwandlerischer Sicherheit und eigenartig gehäuft ausgerechnet auf jene Artikel hinweist, die an der Quelle schon die Leser nach den sprichwörtlichen Rauchgewohnheiten der jeweiligen Autoren fragen ließ.
    Während dort aber “unflätige, vulgäre und pöbelhafte Kommentare” nach ihrem Erscheinen zumindest kommentiert entfernt werden, verschwinden sie hier stillschweigend und – hätte es keine Bemerkungen anderer Poster gegeben – auch vollkommen rückstandsfrei. Zu einer erratischen Automoderation gesellt sich nun auch noch das.

    Alles in Allem ist das bedauerlich, speziell für jene, die hier ein zweites Wohnzimmer zwecks gepflegten Austauschs mit ähnlich Tickenden fanden, eingedenk der rezenten Entwicklungen aber ihr Engagement hier grundlegend überdenken.

  14. gms

    Thomas Holzer,

    “Verzeihen Sie mir meine Frage; aber woher haben Sie Ihr Wissen, daß Herr Ortner “einen emotionalen, aber trotzdem sachlichen, Beitrag löscht” ?”

    Daß er von unserem Hausherrn gelöscht wurde, steht außer Streit, die Beurteilung S.M.s teile ich. Konnten Sie Reinhards Artikel noch lesen? Falls ja, ist Ihre Einschätzung gegenteilig.

  15. perry

    da sind sie wieder am werk, die amerikahasser und putinadoranten. und wieder nur mourawetz als einziger der die realität erkennt und deshalb angegeifert wird. jedenfalls sind hier kaum poster am werk, die ich als liberale ansehen könnte.

  16. Christian Ortner

    “…bezahlten Schmierfinken….den Dreck überhaupt noch…schütten uns ihren Müll zum Fraße vor wie dummen Schweinen…” – Sie finden das nicht vulgär?

  17. Thomas Holzer

    @gms
    Ich konnte keinen Beitrag eines “Reinhard” hier lesen…………
    anscheinend war ich zu spät dran, deswegen, ohne Wissen, das dessen Beitrag schon “veröffentlicht” war, hatte ich mir erlaubt, nachzufragen……………

  18. Reinhard

    @Christian Ortner

    Wenn man Ihnen die Wahrheit in Watte verschnüren muss, damit sie hier akzeptiert wird, ist das OK. Es steht Ihnen natürlich zu, sich angesprochen und betroffen zu fühlen, wenn ich von Schmierfinken schreibe (ein vulgärer Ausdruck klingt anders, den schreibe ich hier auch nicht hin), andererseits ist es immer putzig, einzelne Worte aus dem Zusammenhang zu reißen und dann als Beispiele herzunehmen. Aber egal, jedem das Seine.

    Wenn ich artikuliere, dass ich mich als Medienkonsument behandelt fühle wie ein dummes Schwein, dem man jeden Müll zum Fraße vorwerfen kann, dann ist das auch nicht vulgär sondern in Anbetracht der Tatsachen noch harmlos formuliert. Aber das wissen Sie eh, wenn Sie den ganzen Text lesen. Das Beispiel mit der Fitness war ja noch harmlos, da sind uns schon ganz andere Meldungen, Ferndiagnosen und Expertisen untergekommen. Und die Propaganda, die so plump daherkommt, dass man sich als Mensch mit Hirn missachtet fühlt, weil die Verteiler dieser Propaganda es nicht einmal für Wert befinden, sich Mühe zu geben, uns zu überzeugen, sondern mit einem dümmlichen Elaborat nach dem anderen daherkommen, kann man langsam nicht mehr kommentieren.

    Dass Sie auf dieser Propagandawelle mitschwimmen und bisher kein kritisches Wort über die wahren Zustände in der Ukraine (Korruption und Oligarchen-Mafia, Ausbeutung des Landes durch genau jene Mafiabosse, die sich im Schutze von EU und NATO zu “lupenreinen Demokraten” aufschwingen, obwohl sie kein Millimeter von einem Putin und seinen getreuen Oligarchen unterscheidet) finden, dafür aber jeden Unsinn als “lesenswert” verteilen, der über den Moskauer Despoten verbreitet wird, finde ich enttäuschend.
    Aber da ich Ihnen damit scheinbar, um es vulgär auszudrücken, in den Pool gepinkelt habe, verstehe ich auch Ihre Reaktion. Ich halte diesen Blog hier für ein durchaus wertvolles Privatforum eines Journalisten, aber ein “Zentralorgan”, und ein liberales noch dazu, ist er leider nicht (mehr).

    Die angedrohte Sperre können Sie gerne durchsetzen, Sie sind der Hausherr hier und ich respektiere jede Ihrer Entscheidungen, aber es spielt keine Rolle. Ich werde Sie nicht weiter belästigen um Ihren Blog nicht verbal zu verunreinigen, denn ich kann nicht garantieren, nicht weiter zu schreiben wie mir der Schnabel gewachsen ist und die Emotionen aufgestaut sind. Wenn mein Stil hier nicht herpasst, passt er hier nicht her. Das ist klar.

    Und diesen Kommentar können Sie natürlich auch wieder löschen.
    Es ist nur ein Kommentar.
    Mir egal.

  19. gms

    C.O.,

    > “…bezahlten Schmierfinken….den Dreck überhaupt noch…schütten uns ihren Müll zum Fraße vor wie dummen
    > Schweinen…” – Sie finden das nicht vulgär?

    Es sind, mit Nachtsicht aller Taxen, vulgäre Worte. Wurde deswegen aber der Kommentar vulgär? Der Unterschied mag spitzfindig klingen, ist aber ebenso entscheidend, wie ob eine Person ohne Niveau durch mehr oder minder durchgängig vulgäres Verhalten selbst vulgär erscheint, oder ob jemand mit erwiesener Smartheit sich in einer grosso modo gediegenen Wortmeldung punktuell vulgärer Sprache bedient.

    Wollte ich spekulieren, liegt das Inkriminierte aber weniger im Vulgären, sondern in der möglichen gedanklichen Verbindung, Sie als unser Gastgeber hier würden mit denselben Worten bedacht werden. Soweit mir der betreffende Kommentar erinnerlich ist, /kann/ man das zwar dergestalt interpretieren, wie man ebenso und weit weniger verwerflich eine Sorge aufgrund einer beobachteten Tendenz herauslesen kann. Meine Interpretation liegt bei der zweiten Option, vermutlich, weil ich eben diese Sorge, so sie denn maßgeblich war für den Kommentar, uneingeschränkt teile.

  20. Thomas Holzer

    @Reinhard
    “Liberal/libertär” impliziert aber auch, allfällige Vorgaben eines Hausherren zu akzeptieren!
    So etwas würde ich im weitesten Sinne des Wortes als Eigentumsrecht bezeichnen; und dies sollte einem Libertären eigentlich (fast) heilig sein.

    Ab und zu, auch wenn es schwer fällt, spricht nichts gegen eine generöse verbale Zurückhaltung; man kann doch auch ohne “Vulgarismen” seine Meinung pointiert zum Ausdruck bringen, wie Sie es des Öfteren mit “Brüsseler Adel, Kaiserhof etc.” bewiesen haben.
    Obwohl gerade ich, als Monarchist und Antidemokrat, diese Vergleiche natürlich nicht unbedingt teile 😉

  21. gms

    Thomas Holzer,

    > “Liberal/libertär” impliziert aber auch, allfällige Vorgaben eines Hausherren zu akzeptieren!

    Das beurteilen, soweit ich es überblicke, ausnahmslos alle hier im Thread so. Auch Reinhard schreibt oben (25.06. – 21:14) explizit: “Sie sind der Hausherr hier und ich respektiere jede Ihrer Entscheidungen”.

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