Anders Tegnell: Der Stachel im Fleisch der Corona-Politik

“……. Kein Shutdown, keine Grenzschließung, keine Kontaktverbote. Schweden ist in der Corona-Krise einen liberalen Sonderweg gegangen. Verantwortet hat dies Staatsepidemiologe Anders Tegnell, der sich nicht einschüchtern lies. Jetzt fallen die Infektionszahlen – und für die zweite Welle hat Schweden nun womöglich einen enormen Vorteil. Von der deutschen „Stotterbremse“, wie sie derzeit abläuft, hält er gar nichts./ mehr

10 comments

  1. Thomas F.

    Kurz und Kogler stehen vor dem Scherbenhaufen, den sie angerichtet haben. Wäre Schweden nicht (und Weißrussland) könnten sie sich abputzen. So wird es immer schwieriger. Dass der Rest der Welt ihrer hektischen Reaktion auf dubiose Bilder aus lombardischen Provinzspitälern gefolgt ist, kann auch nicht als Rechtfertigung gelten.
    Die Oppositionsparteien können nicht für sich ihn Anspruch nehmen, sie hätten klüger gehandelt, denn sie haben reflexartig gefordert, mit mehr Vehemenz vorzugehen. Schweden ist mit Hirn vorgegangen. Aber davon hat unser politisches Personal wenig. Ist auch nicht nötig, denn die gekaufte Presse klatscht sowieso dazu und das verblödete Stimmvieh johlt begeistert “Ei äm fromm Austria” wenn es in den Ruin getrieben wird.

  2. sokrates9

    Hausverstand hat bei dem totalen lockdown wahrscheinlich keine Rolle gespielt.Außerdem ist es wahrscheinlich für dieser Regierungsjoungsterpartie in der eine genderkonforme Besetzung der Ministeämter eine wichtige Rolle gespielt hat nicht nachvollziehbar was ein lockdown volkswirtschaftlich bedeutet.Computersimulationen wie sie ja die grünen Umweltfans so lieben hatten auch jetzt Priorität. ( Das erklärt auch Kurz seine “hunderttausendeN Toten-die man ihm auf Hochrechnungen gezeigt hat).Jetzt stellt sich raus dass es in den Schulen Keinen einzigen Coronafall gab,warum man Großbetriebe wie die VOEST schließen -korrekter Kurzarbeit- senden musste, ebenfalls den gesamten Nicht – Lebensmittelhandel ist selbst mit Hausverstand nicht nachvollziehbar, wenn Hotspots Altersheime, medizinische Einrichtungen die echten Virenschleudern waren.Die Erkenntnis nun dass 1/4 Stunde Kontakt zur Infektion notwendig sind, müsste sofort zur Aufhebung von 50% der Maßnahmen führen.Die weitere Erkenntnis dass von letaler Konsequenz – und das ist das Einzige was einen Staat interessieren dürfte -Corona mit Grippe gleichzusetzen ist müsste sofort bewirken dass auch die anderen 50% der Maßnahmen sofort aufgehoben werden.

  3. sokrates9

    Mike@ DANKE! Es ist schön zu sehen nicht voll im luftleeren Raum ( Vakuum) zu sein..

  4. Falke

    Dabei hat sich ja auch herausgestellt, dass die fatalen Lockdown-Maßnahmen für die Wirtschaft ergriffen wurden, als sich die Infektionsrate bereits im Sinken befand.

  5. Otto Mosk

    man muss die dinge endlich beim namen nennen: wir leben in einer GESUNDHEITSDIKTATUR.

  6. ottomosk

    und nachsatz: der ganze lockdown aller Regierungen ist auf dem mist der herdendummheit gewachsen. auch gazellen rennen in Panik meist in die falsche Richtung, in die fange der schon wartenden Löwen.

  7. sokrates9

    In Prinzip wird das Dilemma perpetuiert!Warum dürfen morgen – vor dem Muttertag die Wirte und Hotels nicht aufsperten? Beobachtung der Kurven? wer glaubt den Blödsinn ?Derzeit sind 2000 Mann Militärreserve im Einsatz.
    Stehen laut Politei nur im Weg. Man hat gerechnet dass 50% der Polizisten im Worstcase an Corona erkranken! Kurz-Hochrechnungen stimmen wie üblich nicht, 1 Polizist ist offiziell erkrankt! Aus politischen Gründen wird Miliz nicht nach Hause geschick! Egal – kostet viel Geld, aber wir finanzieren alles
    Wirte nbekommen nun für 3 Monate angeblich 75% ihrer Fixkosten ersetzt: Was kostet das?

  8. Gerhi09

    Kurz und Kogler versuchen im Moment alles, um aus dieser Nummer wieder herauszukommen. Aber: die Kuh kann man jetzt nicht mehr vom Eis holen. Spätestens im Herbst wird das gesamte Dilemma sichtbar werden, wenn die Arbeitslosenzahl auf über 1 Million ansteigen wird. Dann ist aus mit lustig!

  9. Johannes

    Schwedens Chef-Epidemiologe Anders Tegnell gesteht Fehlprognosen ein
    Update vom 30.04.
    Anders Tegnell ist Schwedens Chef-Virologe. Im Gegensatz zu vielen anderen Virologen hatte er Schweden zu den lockeren Corona-Maßnahmen geraten, immer eine Herdenimmunität befürwortet und über strengere Maßnahmen im Rest der Welt regelmäßig den Kopf geschüttelt. Im schwedischen Fernsehen gab er jedoch nun zu, sich geirrt zu haben. In der Sendung „Aktuell“ konfrontierte man ihn mit seinen früheren Prognosen. Diese hatten sich sich später als falsch herausgestellt haben.

    Tegnell hatte noch im Januar gesagt, dass das Virus sich niemals ausbreiten und Wuhan nicht verlassen würde. Nun sagt er zu seiner Verteidigung: „Ich war nicht der einzige, der sich geirrt hat.“

    Auf die Frage, ob er eine seiner Einschätzungen bereut, antwortete er: „Man hätte Senioren in Alten- und Pflegeheimen früher schützen müssen. Aber wir haben keine Kristallkugel, in der wir in die Zukunft schauen können.“

    Auszug aus swp+ 08. Mai 2020, 13:04 Uhr•Schweden
    Von Diana Prutzer mit dpa/afp/sid

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .