Andreas Gabalier antwortet seinen Kritikern

Offener Brief des Sängers: Ich habe mich für eine große, verstorbene Dichterin und deren literarisches Werk stark gemacht! Und das aus Überzeugung sowie es eigentlich alle Künstler Österreichs machen sollten! Ganz nach dem Motto – „Wer nichts weiß muss alles glauben“ – muss ich darauf aufmerksam machen, dass es in Österreich ein Urheberrecht gibt, welches dem Schutz dieser Werke dient!

Der Gesetzesbeschluss von 2012 bzgl. der Textänderung der Originalfassung unserer Bundeshymne ist mehr als fragwürdig, da der Gesetzgeber zum einen dem Urhebergesetz anscheinend nicht Folge zu leisten hat, und es zum anderen laut diesem Beschluss es ausschließlich der Republik Österreich gestattet wurde den „neuen Text“ auf Veranstaltungen der Republik Österreich zu singen!

Es ist somit keinem Musiker im Zuge einer Privatveranstaltung (wie Formel 1, Ski-Rennen, Fussballveranstaltungen etc.) gestattet, einen abgeänderten Text der Originalfassung zu singen! Da fragt man sich wer hier Gesetze mit Füßen tritt !? Ich hätte demnach auch nichts anderes als „Heimat bist du großer Söhne“ singen dürfen, und anderenfalls mit einer Klage auf Urheberrechtsverletzung durch die Rechteinhaber und Rechtsnachfolger der Paula von Preradovic rechnen müssen, und dieses Gerichtsverfahren auch zu Recht verloren!

Ich bin auch der Meinung, dass man sich auf diverse andere Art und Weise für die Rechte unserer Frauen im Land einsetzen kann und soll als sich im österreichischen Volksliedgut zu vergreifen. RedakteurInnen die meine Wertschätzung gegenüber unseren Frauen aufgrund eines kabarettistisch gemeinten Liedertextes wie (Sweet little Rehlein), der mit einem Augenzwinkern für fröhliche und heitere Stunden in meinen Konzerten geschrieben wurde, in Frage stellen, kann ich bei Gott keine Aufmerksamkeit schenken, weil sie damit allen Ernstes Wildtiere mit Frauen vergleichen! Ich weiß auch nicht, wie man es sich im Zuge des Argumentationsnotstandes dieser Großdiskussion anmaßen kann, mich auch noch in ein rechtes Eck schieben zu wollen. Das hat nichts mehr mit Pressefreiheit, sondern mit massiver Rufschädigung zu tun, und davon distanziere ich mich auch ganz klar und deutlich!!!

Zeitgemäß sollten wir uns vielleicht auch überlegen den Stephans Dom in Wien in den Stephanien Dom umzutaufen, Mozart auf seinen Bildern die Haare zu schneiden, weil seine Frisur veraltet ist und dem Lindwurm in Klagenfurt Brüste umzuhängen, weil unsere Geschichte nicht mehr in diesen verkrampften Gender Wahnsinn hineinpasst!

In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Sommer und freue mich auf ein Wiedersehen bei meinen Open Air Konzerten im August!

Volks Rock‘n‘Roller Andreas Gabalier

6 comments

  1. aneagle

    spätestens seit diesem Text ist eines gewiß:
    Die österreichischen Schulen sind bei Frau Heinisch ebenso gut aufgehoben, wie bei ihrer würdigen Vorgängerin.
    PS: Der Vorschlag mit den Brüsten für den Lindwurm hat was ! 🙂

  2. cmh

    Und der Justizia sollte man endlich einmal ein Schwanzerl anhängen. Vielleicht kommen dann die Richter drauf, dass ihre Unabhängigkeit zum Schutz ihrer Eier besteht.

  3. Thomas Holzer

    @Tom Jericho
    aber nur als Person, nicht als Sänger 😉
    für mich zumindest.
    Die Grammatik lässt leider zu wünschen übrig………

  4. Rennziege

    Hat was Sympathisches, der steirische Bua. Rückgrat ist ja im Lande der Phäaken kein angeborener Körperteil mehr, sondern muss durch Mut, Charakter und Stil erworben werden. Davon hat Andreas Gabalier reichlich. (Wie viel einfacher wär’s doch, sich mit angelegten Ohrwascheln die schleimende, fein alimentierte Riege der Staatskünstler einzureihen!)
    Und sooo schlecht san seine Liadln aa net, gööö? Ich betrachte ihn als Erben Hubert von Goiserns; letzterer hat sich aus den Herzen seines Publikums katapultiert, als er plötzlich auf intellektuell machte, esoterische Filme drehte und sich als Modeschöpfer versuchte.

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