Angela M., bleiche Mutter ohne Courage

Von | 4. März 2017

„Das Volk ist jeder, der in diesem Land lebt.“ Dieser Satz der Chefin der Bundesregierung ist entlarvend, denn er ist verfassungsrechtlich und kulturgeschichtlich völlig indiskutabel. Und zugleich kommentiert er die Eigenmächtigkeit der Kanzlerin vom September 2015, als sie sich entgegen der deutschen Rechtsordnung und des Europarechts an der deutsch-österreichischen Grenze zur Alleinhandelnden aufschwang und meinte, sie sei legitimiert, aus biblischer Barmherzigkeit als Staat zu handeln. Legitimität ist aber nicht Legalität. Und nur letztere ist nach dem Grundgesetz geboten….” (weiter hier)

25 Gedanken zu „Angela M., bleiche Mutter ohne Courage

  1. Herbert Manninger

    Wenn die Deutschen/ Menschen die schon länger hier leben wissen wollen, welches Bild sie im Ausland abgeben, dann sollen sie sich auf YouTube ,,Jürgen the German“ ansehen.

  2. vesparaser

    Mutti Merkel hat das Grundgesetz mehrfach gebrochen, desweiteren auch einige EU-Verträge. Man braucht nur mehr über die Grenze der Bunten Republik Deutschland zu stolpern, das Wort Asyl stammeln, schon gibt es die totale Rundumversorgung. Für den totalen Endsieg der “Humanität” und “Menschlichkeit” müssen halt Opfer gebracht werden.

  3. stiller Mitleser

    Gerade ist posthum Ulrich Beckers “Metamorphose der Welt” erschienen, in Ö1 enthusiatisch besprochen, wobei vor allem eine schiefe Metapher Becks (der immer gern Bilder und behauptete Analogien verwendete, die beim Leser besser funktionieren als Konstrukte und Thesen) reichlich strapaziert wurde: die Metamorphose der Raupe zum Schmetterling. Wer Politik und Zeitläufte skeptisch und besorgt verfolgt, gleicht einem, der nicht weiß, daß aus der Raupe ja immer ein Schmetterling wird, während “wir” (progressive Globalisten) es wissen…

  4. sokrates9

    Was ist die Reaktion auf Merkels Sager? Sehr bescheiden -Leute die intellektuelle Blogs lesen regen sich auf, sonst Schweigen im Walde! Meiner Meinung ist nicht nur die Lügenpresse schuld, das Problem liegt tiefer: Die Absolventen der NMS verstehen nicht mehr die Bedeutung von Worten! So ungefähr den Sinn zu erfassen, reicht doch voll! “Gemma Billa”.Ist doch aussagekräftig genug..

  5. Falke

    Der Unterschied zwischen den USA und Deutschland: Wenn Trump Gesetze (oder die Verfassung) bricht, gibt es sofort Riesenproteste, Aufregung und Gerichte, die dies verbieten. Tut dies Merkel, schreien fast alle Hurra, finden das in Ordnung und kein Gericht (oder Staatsanwalt) findet erwas dabei. Rhetorische Frage: Welches der beiden Länder ist jetzt nun ein demokratischer Rechtsstaat? Oder, anders gefragt: Wieso ist es Merkel gelungen, aus einem demokratischen Rechtsstaat, der Deutschland zweifellos bis vor nicht allzulanger Zeit war, eine derart miese Demokratur zu machen, wo Personen oder Organisationen, die die Einhaltung von deutschem Recht, Grundgesetz sowie EU-Recht fordern, von Merkel und ihren Spießgesellen in der Regierung als rechtsextreme Populisten beschimpft werden?

  6. sokrates9

    Falke@ Glaube der IQ ist in den letzten Jahren so dramatisch gesunken, dass die Leute gar nicht mehr bemerken wie sehr dauernd Philosophien und Regeln / Gesetze mit den Füßen getreten werden!
    Beispiel: In Deutschland wurden nun 2 Raser unter Mordanklage gestellt und verurteilt! Mich irritiert nicht die urteilshöhe sondern die Begründung MORD! Darunter verstand man früher eine vorsätzliche, geplante Tat!
    Wie wird Mord nun bestraft – offensichtlich härter – Steinigung ist angesagt??Es geht anscheinend nicht mehr um Worte, sondern wenn einer getötet wird, ist es halt Mord!!Dass sich sofort ein österreichischer Staatsanwalt gefunden hat der auch sofort Raser unter Mord anklagt zeigt das Niveau!

  7. mariuslupus

    Ist doch pervers, diese Gestalt, aus der Mottenkiste der DDR abstammend, als Mutter oder sogar Mutti zu bezeichnen. Eine Frau die Gefühle dort heuchelt, wo diese Inszenierung ihre Machtansprüche unterstützt.
    Die Anleihe bei Brecht ist absolut daneben. Merkel hat genug Courage, um mit ihren Machtinstinkt ihre Mit –
    und Gegenspieler, richtig einzuschätzen. Sie handelt, wie sie es von ihren Stasi Führungsoffizier gelernt hat. Einschüchtern, verleumden, unterstellen, beschimpfen, Daten sammeln und im richtigen Moment zuschlagen, abservieren.
    Merkel hat bis jetzt machtpolitisch keinen Fehler gemacht. Ihr Kalküll, dass sie es nur mit Weicheiern und einen Volk das einen Führer haben will, zu tun hat, ist voll aufgegangen.

  8. Thomas Holzer

    Merkel war aber auch niemals! legitimiert!, so zu handeln, zu entscheiden, wie sie -alleine- gehandelt und entschieden hat, im Jahre 2015

  9. Falke

    @sokrates9
    Ganauso habe ich auch über das Urteil “Mord” gedacht. Nicht, dass ich die Tat der beiden irgendwie entschuldigen, kleinreden oder gar rechtfertigen will – aber unter “Mord” verstehe ich eine vorsätzlich geplante Tat. Genauso absurd finde ich das exzessive Urteil gegen die Brandstifter an einem – unbewohnten! – Flüchtlingsheim – 8 bzw. 7 Jahre Gefängnis. Brandstifung ist natürlich strafbar, keine Frage. Es ist aber in diesem Fall niemand zu Schaden gekommen (außer Sachschaden natürlich). Begründung des Richters: die “rechtsextreme und ausländerfeindliche Gesinnung” der Täter. Wenn die “Gesinnung” bereits strafbar ist, hat sich Deutschland wohl in jeder Beziehung von Rechtsstaatlichkeit verabschiedet.

  10. Mona Rieboldt

    Falke
    “Der Unterschied zwischen USA und Deutschland…”
    Der Unterschied: In USA gibt es eine starke Opposition. In Deutschland gibt es keine, alle Parteien wollen das Gleiche. Die AfD ist zu klein, kommt gegen das Parteienkartell nicht an.
    .

  11. Mona Rieboldt

    mariuslupus
    Der Spitzname “Mutti” wurde Merkel von den Abgeordneten des Bundestages gegeben und war seinerzeit abwertend!!! gemeint. Dann wurde es positiv besetzt vor allem durch die illegalen Moslemasylanten und die Presse.

  12. Christian Peter

    @Falke
    @sokrates9

    Nicht nur eine vorsätzlich geplante Tat ist Mord, es reicht, den Tod eines Menschen in Kauf zu nehmen. Das ist auch richtig so, lebenslang ist das einzig vertretbare Urteil für die beiden Raser, die den Tod eines Rentners verursachten.

  13. Falke

    @Christian Peter
    Den Tod “in Kauf nehmen” ist fahrlässige Tötung, schlimmstenfalls Totschlag, aber niemals Mord. Ich bin auch überzeugt, dass das Urteil letztlich nicht halten wird.

  14. Christian Peter

    @Falke

    Nach deutschem Recht nicht, und das ist gut so. Glauben Sie, es macht einen Unterschied, jemanden vorsätzlich zu töten oder mit 160 km/h über rote Ampeln zu rasen ?

  15. Wanderer

    Ich wüsste nicht, welche politischen Anleihen sich Merkel aktuell bei Heine nehmen könnte. Ein ambivalentes Verhältnis zu Deutschland (und zum Kommunismus) ist ja schon vorhanden.

  16. sokrates9

    Christian Peter@..es reicht, den Tod eines Menschen in Kauf zu nehmen..
    2000 Jahre lang beschäftigen sich Rechtsgelehrte mit diversen Paragraphen, diese neuen Interpretationen sind Verhaltensoriginell und entsprechen der heutigen Anlassgesetzgebung! Sie sehen dass Kinder mit zündhölzern spielen, es gibt eine Feuersbrunst mit vielen Toten, klarer Fall von Mord??

  17. Christian Peter

    @sokrates9

    Brauch man keine lange Diskussionen darüber führen. In den USA würde der Täter für eine derartige Tat vermutlich im Gefängnis sterben. 20 Jahre Haft (=lebenslang) sind nicht übermäßig viel wenn man bedenkt, dass das Opfer keine Möglichkeit mehr hat, unter den Lebenden zu weilen.

  18. Christian Peter

    @sokrates9

    Ich weiß, in der Alpenrepublik zählt es zu den Kavaliersdelikten, mit dem Auto (betrunken) Menschen umzubringen. Erfreulicherweise ist das nicht überall auf der Welt der Fall.

  19. sokrates9

    Christian Peter@ Und in der USA ist man stolz die Todesstrafe zu exekutieren..

  20. Christian Peter

    @sokrates9

    Warum nicht ? Für manche Taten ist dies sicher gerechtfertigt. Klingt schlimmer als es ist, ich persönlich würde mich eher hängen lassen als den Rest meines Lebens hinter Gittern verbringen zu müssen.

  21. Christian Peter

    @sokrates9

    Es ist überhaupt unverständlich, warum sich bei Verbrechen zwar stets alle um die (vermeintlich armen) Täter kümmern, aber praktisch nie über die Opfer gesprochen wird.

  22. mariuslupus

    @Christian Peter
    Linke Logik, der Täter ist der Opfer der Gesellschaft, das Opfer ist ein Mitglied dieser Gesellschaft, kein Mitleid

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