Angela Merkel sprengt die Europäische Union in die Luft

Von | 2. Juli 2016

(C.O.) Helmut Kohl, der politische Ziehvater von Angela Merkel, ist in die Geschichte eingegangen als der Kanzler der deutschen Einheit. Merkel hat hingegen gute Chancen, in die Geschichte einzugehen als die Frau, die die EU zerstört oder zumindest böse ramponiert hat. Denn in fast allen Staaten Europas führt ihre seinerzeitige fatale „Willkommenskultur“ von 2015 und deren Auswirkungen nun zum Erstarken von politischen Kräften und Parteien, die massiv gegen die EU gerichtet sind.

 

Mutti Merkel wird, auch wenn das zweifellos nicht ihre Intention war, indirekt zur Schutzmantelmadonna all jener, die Europas Institutionen abwracken wollen. Das war auch bei der Brexit-Abstimmung der Fall. „Die Einwanderungsfrage war zum Schlüsselthema dieses Referendums geworden. Das zeigt, dass die Migrationsproblematik die Kernfrage der Stabilität in Europa ist. Die unbeschränkte Aufnahme und die Handlungsunfähigkeit der EU haben nicht nur das Schengen-System ins Wanken gebracht, sondern erschüttern mittlerweile das Grundgefüge der Europäischen Union“, diagnostizierte Österreichs Außenminister, Sebastian Kurz, völlig zu Recht.

„Großbritannien verlässt die EU, weil eine Mehrheit die Konstruktionsfehler der Gemeinschaft nicht länger hinnehmen will. Dazu hat die Bundeskanzlerin mit ihren Alleingängen in der Flüchtlingspolitik maßgeblich beigetragen“, analysierte die deutsche „Welt“. Und der Investor George Soros meint: „Merkels Entscheidung, die Türen weit zu öffnen [. . .] war nicht durchdacht. Der Ansturm der Asylsuchenden hat das Alltagsleben der Menschen durcheinandergebracht.“

Natürlich ist der Kausalzusammenhang nicht immer ein unmittelbarer – die Briten ärgern sich ja auch über Einwanderung aus der EU. Natürlich sind da erhebliche Emotionen im Spiel, aber letzten Endes zählt nur das Ergebnis.

In ganz Europa sahen und sehen die Bürger Bilder von Zuwanderern, die an Grenzen hilflose Polizisten überrennen, mit Gewalt in Calais die Überfahrt nach England erzwingen wollen; sie sahen und sehen die Berichte der Silvesternacht von Köln, über Vergewaltigungen und Bahnhofskriminalität. Egal, ob sie selbst unmittelbar betroffen sind oder nicht, empfinden Europas Bürger die Hilflosigkeit und Planlosigkeit der politischen Klasse gegenüber dieser gewaltigen Völkerwanderung und deren Konsequenzen. Und sie sind zu Recht darüber empört, wenn sie sich dafür auch noch als Abschaum, Pöbel oder Bewohner von „Dunkeldeutschland“ diffamieren lassen müssen.

So kommt es eben, dass die Briten so stimmten, wie sie gestimmt haben, die Polen sich eine semiautoritäre Regierung herbeigewählt haben, in Frankreich Marine Le Pen oder in Österreich H.-C. Strache Oberwasser haben. Man braucht nicht übertrieben viel Fantasie, um sich vorzustellen, wohin das führen könnte.

Frau Le Pen hat schon versprochen, in Frankreich ein Frexit-Referendum herbeiführen zu wollen, in Holland gibt es ähnliche Tendenzen, und ein allfälliger Kanzler Strache würde sich dem wohl auch nicht verweigern.

Durchaus denkbar ist, dass daraus innerhalb weniger Jahre eine politische Dynamik entstünde, an deren Ende die EU in ihre Einzelteile zerbricht – so wie einst der Comecon, die Wirtschaftsunion der Ostblock-Staaten.

Natürlich sind nicht Frau Merkel und ihr politischer Jahrhundertfehler „Willkommenspolitik“ (sowie die damaligen Kollaborateure in Österreich und anderswo) allein verantwortlich für diese Entwicklung. Aber ziemlich sicher ist auch: Ohne Frau Merkels „Willkommenspolitik“ wäre das Erstarken dieser Kräfte langsamer und weniger dramatisch ausgefallen. Sie hat den Aufstieg EU-feindlicher Kräfte zwar nicht allein verursacht, aber nachhaltig gestärkt. In einer Situation, in der einander wie im Vereinigten Königreich oder jüngst in Österreich zwei fast gleich große Lager gegenüberstehen, kann das freilich ausschlaggebend sein.

Danke, Frau Merkel, dass Sie die EU so tatkräftig abwracken. (“Presse”)

23 Gedanken zu „Angela Merkel sprengt die Europäische Union in die Luft

  1. FDominicus

    Wenn es so wäre müßte man Frau Merkel dankbar sein. Ich kann ihr von meiner Seite nur alles Gute wünschen diese EU zu beenden.

  2. sokrates9

    Es ist nicht nur die Willkommenspoltik Merkels!Sie bestand darauf dass Griechenland trotz katastrophaler Wirtschaftsdaten in die EU aufgenommen wurde – die EU sei ein politisches Projekt und Griechenland das Mutterland der Demokratie – sie hat den Euro kaputtgemacht, völlig idiotische Energiepolitik, Umsturz in der Ukraine, Kriegstreiberin gegen Rußland , Befehlsempfängerin!Hitler hat Europa im 20.Jahrhundert zerstöärt, Merkel wird das im 21.Jahrhundert gelingen!

  3. mariuslupus

    Für Merkel ist die EU nicht wichtig. Die EU ist für sie nur ein Instrumant, um ihre eigen Machtbasis auszubauen.
    Merkles Ziel ist die Hegemonie in Europa. Zukünftigen Diktatoren sollte man im status nascendi zuhören und dass, was sie sagen, ernst nehmen. Merkel sagte, ein 80 Millionen Volk hat keine Zukunft, 500 Milionen sollten es sein. Merkel handelt so wie sie es angekündigt hat Es kommen immer mehr Untertanen nach Europa und die bereits in Europa wohnhaft sind, werden hegemonisiert.
    Mit diesem Vorgehen ist der kleine Mann einverstanden. Zustimmung für Merkel in Deutschland bei satten 73%. Aber zukünftige Diktatoren haben es immer verstanden das Volk zu vereinnahmen.

  4. Gerald

    Die Griechen wurden von Schröder in die Eurozone gehievt. Dafür kann Merkel nichts, aber sie hat es zustande gebracht, dass Deutschland nach Schröder weit nach links, entsprechend ihrer ideologischen Prägung, gerückt ist.
    Als Verfechterin der totalitären Ideologie der alten DDR baut sie gerade an der DDR neu, und zwar europaweit! Und Juncker, Schulz, Draghi und viele mehr sind nur IHRE Helfer.

  5. Gerald

    All das funktioniert nur deswegen so gut, weil der brave Deutsche so leichtgläubig ist und ein treuer Begleiter bis in den Untergang. Danach kann er wieder sagen “wir haben das doch nicht gewusst!” ,” das hat uns doch keiner gesagt!” Oder wie der Österreicher sagt:”wer hätt so des denkt!”

  6. Falke

    Helmut Kohl gilt zwar als politischer “Ziehvater” Merkels, doch dürfte er sich bald bewusst geworden sein, was er da herangezüchtet hat. Es ist ja ein offenes Geheimnis, dass er sich mit Händen und Füßen dagegen gesträubt hat, dass Merkel seine Nachfolgerin wird. Da war es aber schon zu spät, Merkel hatte bereits ihr Netz geknüpft. Und jetzt muss Kohl hilflos zusehen, wie sein Werk scheibchenweise zerstört wird. Man hätte ihm ein schöneres Lebensende gewünscht.

  7. Fragolin

    @Falke
    Der eher pragmatische Kohl wurde sentimental, als es um die Deutsche Einheit ging; Patrioten passiert solches schon mal. Und er wollte Zeichen setzen, auch gegen die Meinung, der Osten wäre vom Westen einfach “geschluckt” worden. Nicht einmal eine gemeinsame Verfassung wurde ausgearbeitet sondern der Westen über den Osten übergestülpt und was nicht passte abgewickelt; die Optik war verheerend und musste poliert werden. Die (damals noch) junge Ostpolitikerin aus der Ost-CDU (das System der Blockparteien hat im Westen keiner begriffen und begreift es selbst jetzt, wo sich dieser Teil der Geschichte wiederholt, keiner – die Ost-CDU war kein Hort des Widerstandes sondern eine Brigade Mitläufer des Systems) kam gerade recht, um ein politisches Zeichen zu setzen, dass der Osten eben doch Mitspracherecht und alle Chancen im neuen, geeinten Deustchland hat.

    Seinen Irrtum bei der Personalauswahl hat er zu spät bemerkt; als er das Sägen neben dem Geldkoffer an seinem Stuhlbein hörte und die Späne rieseln sah, da fiel er schon.
    Merkel hätte den Sturz ihres Ziehvaters aber nicht überlebt, hätte sie nicht im Hintergrund einen mächtigen Unterstützer gehabt. Und da tippe ich auf Schäuble. In seinen Händen laufen alle Fäden zusammen und auf seinen Namen stößt man immer wieder wenn man die Marionetten Merkel, Von der Leyen oder De Maiziere und ihr komisches Gehampel auf der politischen Kasperbühne betrachtet, ebenso wenn man diverse Demontage-Aktionen von Koch bis Guttenberg anschaut. Die Graue Eminenz im Hintergrund, eine mächtige Gestalt in Europa, Finanzminister des größten Zahlmeisters, Machthaber im infranationalen ESM-Gebilde, Fädenzieher vieler EU-Aktionen besonders bei der Totalüberwachung der Bürger – wenn mir ein Politiker absolut unheimlich ist, dann Schäuble. Wenn jemand das Machtzentrum sucht, um den der irrsinnige Tornado der Tagespolitik kreist, dann landet er immer wieder beim Rollifahrer.
    Alles, was Merkel tut, tut sie nur von seinen Gnaden. So wie Juncker und Schulz nur Hampelmänner Merkels sind, ist Merkel eine Marionette Schäubles.

    Und nein, dieser Tornado der Macht zerstört die EU nicht, oh nein, er baut sie um, genau so, wie sie die größtmögliche Machtbasis für eine Diktatur darstellt.
    Merkel wird nicht in die Geschichte eingehen, weil sie die EU zerstört hat. Sie wird in die Geschichte eingehen, weil sie an vorderster Front die EU umgebaut hat zu einer absolutistischen Diktatur, in deren Kernberecih es zur kompetten Zerstörung der Nationen und ihrer Staaten und ihrem Verschmelzen zu einem gesichts-, kultur- und wurzellosen Einheitsbrei kam, endend mit dem Rückfall in ein muslimisch geprägtes technologiedurchwachsenes Mittelalter, überwachrt von einer Elite mit Hochtechnologie. Die EU als Machtstruktur wird mit jeder sogenannten “Krise” stärker, umso erwartbarer waren nach dem Brexit die momentanen Rufe nach noch mehr EU, noch mehr Souveränitätsaufgabe und noch mehr Demokratiezerstörung; die Völker Europas werden dabei immer schwächer, ihre Staaten aufgelöst, ihre Mitbestimmung zersetzt, ihre Kultur zerstört, ja selbst ihr Genpool (Wieso kam der Inzest-Quatsch jetzt wieder ausgerechnet von Schäuble…?) durchmischt – Merkel und ihr Machtkreis schaffen ein Großreich (noch) ohne Waffengewalt. Mit den Briten hätte das nicht so gut funktioniert, Visegrad wird auch noch kaltgestellt, und dann wird es erst richtig rund gehen.
    Wir leben in interessanten Zeiten.

  8. Falke

    @Fragolin
    Schäuble ist mir in letzter Zeit gerade erst durch diesen blödsinnigen Inzest-Sager aufgefallen. Ansonsten hält er sich ja zurück. Sollte er hinter all dem stecken, würde es mich wundern, weil er ja die ganze Umvolkung finanzieren muss – da fliegen die dutzenden bis hunderten Milliarden ja nur so hin und her durch den Raum. Dabei geht es Deutschland zwar scheinbar finanziell gut, es hat aber ebenfalls hunderte Milliarden an Schulden, dazu ein Straßennetz in einem erbärmlichen Zustand, größte Probleme mit der “Energiewende” (auch Schäubles Idee?), mit der Finanzierung Griechenlands (da war ja Schäuble immer dagegen, zumindest haben das die Medien so dargestellt). Schäuble ist mir zwar auch irgendwie unheimlich, vor allem deshalb, weil man gar nicht weiß, was er eigentlich so plant. Was mich schon vor einigen Jahren gegen ihn (und auch Merkel) aufgebracht hat, war seine (und ihre) miese Abqualifizierung des Sarrazin-Werkes “Deutschland schafft sich ab”, ohne es gelesen zu haben!

  9. Christian Peter

    Die verfehlte Einwanderungspolitik Merkels ist doch nur ein Nebenschauplatz der Krise. Die Fehler wurden bereits vor der Zeit Merkels gemacht – mit dem Vertrag von Lissabon und der Entwicklung der EU zu einem totalitären politischen System, zu einer de facto – Diktatur.

  10. astuga

    Die EU zu zersprengen ginge ja noch.
    Aber Merkel und Co beschädigen nachhaltig sowohl die politische, wirtschaftliche, kulturelle und ethnische Integrität Europas.
    Und ein Ende ist noch nicht abzusehen.

    PS. Unsere heimischen Regierungsdarsteller sind ebenso schlimm wie Merkel & CO.

  11. astuga

    @Falke
    In Deutschland hat man gerade die Pensionen und die Sozialleistungen angehoben.
    Wohl um die älteren Restdeutschen etwas ruhig zu stellen.

    Aber wie das mit Propagandamaßnahmen so ist, durch die Anhebung der Pensionszahlungen kommen viele Senioren in eine andere Steuerklasse.
    Bleibt also noch genug Geld für Flüchtilanten und Griechen.

  12. gms

    Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen. Das jedenfalls befindet George Soros [1], doch wir lebten nicht in interessanten Zeiten, riefe unser Blogherr nicht ausgerechnet diese Figur als Testimonial in den Zeugenstand wider die vertrocknende Möhre Merkel. Die Mafia entsorgt einen korrupten Polizeipräsidenten und das neoliberale Zentralorgan zitiert zustimmend aus der Runde der Paten. Das ist ein Mix aus “1984” und “Matrix” und dergestalt wahrhaft großes Kino.

    Hat das Establishment doch recht mit seinem Befund einer Dummheit der Massen und einer damit einhergehenden Lenkbarkeit? Wie unbeleckt muß man sein, um dem aktuell umschwenkenden Mainstream, anknüpfend an “Project-Syndicate”, abzukaufen, das MJST-Team bestehend aus Merkel, Juncker, Schulz und Tusk sei kausal für die Abläufe und deren Beseitigung stellte irgendeine Form der Abhilfe dar? Das totalitäre System hat die Schrauben überdreht und übt sich zurzeit in Schadensbegrenzung, indem es seine Wasserträger aus der ersten Reihe in einem Akt geopolitischen Schluckaufs opfert. Der Tyrann in der Loge senkt den Daumen und das Volk klatscht.

    Was verbindet Jean-Marc Ayrault, Frank-Walter Steinmeier und Sigmar Gabriel[2][3]? Sie heißen alle nicht Angela Merkel. Elmar Brok tut die auch nicht, ebenso wenig Guy Verhofstadt, von der Leyen, Schäuble, Özdemier oder Tausende andere, die als politische Streitwagenflotte gemeinsam mit ihren medialen Geschmacksverstärkern in den Redaktionsstuben an der Finalisierung einer seit Mitte des vorigen Jahrhunderts manifesten Agenda einer unauflösbaren politischen Union arbeiten.

    Subversion ist ein Teamsport; Totalitäres bedarf der Breite im Hintergrund, es erfordert Konzertiertes, mit einem irren Diktator allein findet bloß der historische Sandalenfilm zahlendes Publikum.
    Merkel war der Kasperl auf der Bühne, das freundliche Gesicht jener Willkommenskultur, dessen Genese schon lange vor der rezenten spektakulären Öffnung eines mitteleuropäischen Buffets für Schatzssuchende aus allen Ländern des Globus begann und Drehbüchern aus Thinktanks folgt, deren bekanntester, aber weiß Gott nicht einziger Protagonist George Soros ist.

    [1] project-syndicate.org/commentary/brexit-eu-disintegration-inevitable-by-george-soros-2016-06
    [2] auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/736264/publicationFile/217555/160624-BM-AM-FRA-DL.pdf
    [3] spiegel.de/media/media-39397.pdf

  13. Mona Rieboldt

    Gerald
    Österreich macht aber stets mit. Das Land hat ebenso viele Asylanten aufgenommen wie Deutschland im Verhältnis zur Bevölkerungszahl. Die sehr guten Vorschläge von Kurz wurden abgelehnt, z.B. die aus dem Meer Geretteten nicht in die EU zu bringen, sondern zurück an die libysche Küste. Oder Zentren in Afrika, wo sie bleiben können, das Vorbild ist Australien. Das wurde ja abgelehnt, dies sei keine Option für Österreich. In Österreich gibt es halt auch genug, die links und grün wählen.

  14. Mona Rieboldt

    astuga
    Die relativ starke Erhöhung der Renten in diesem Jahr wurde ja veranlasst im Hinblick auf die Bundestagswahl im nächsten Jahr, eine Art finanzieller Bestechung.

    Was die Steuer angeht, so begann die Nachbesteuerung der Renten erst 2005. Alle, die davor in Rente gingen, brauchen keine Steuern zahlen, weil es damals sofort besteuert wurde. Wer in 2011 in Rente ging, zahlt 62% Steuern, 2012 64% etc. Vom Steuerbetrag wird Krankenversicherung und Pflegeversicherung abgezogen. Auch bei einer Rente von gut 1.400 Euro, die meisten haben weniger, zahlt man keine Steuern bei einer Steuerbelastung von 62 oder 64%.

  15. mariuslupus

    @Falke
    Mitgefühl ist eine schöne Sache. Leider kann ich mich nicht anschliessen. Kohl ist für das Desaster dass er hinterlassen hat, Merkel inklusive, voll verantwortlich. Aber wahrscheinlich kann er, obwohl mit schöner Pension ausgestattet, darüber nicht mehr nachdenken.

  16. Johannes

    Interessanterweise wurden Fehler der EU von der EU als Druckmittel benutzt die von ihrer verqueren Logik nicht mehr zu toppen waren. Das Versagen Schengens wurde nicht beim Namen genannt und schnellstmöglich behoben, nein das Versagen wurde zum Anlaß genommen allen Menschen die eine Sicherheit in Bezug wer den in ihr Land kommt, und zwar durch eine Kontrolle an der Grenze, als die Zerstörer der EU an den Pranger stellten.
    Das war so als würde der Brandstifter die Feuerwehr des Wasserschadens bezichtigen. Im Jahr 2015 hat die EU der ganzen Welt gezeigt das sie unfähig ist die Einhaltung selbstauferlegter Regeln und Gesetze zu vollziehen.
    Millionen kamen, Recht und Ordnung wurden als nichtig erklärt, die Reaktion der Politkaste gegenüber Protest der Bevölkerung : “Pack, Innzucht, “rechtsextreme Nazi Beschimpfungen und viele mehr.
    Ich weiß nicht was beschämender war die Aufgabe unserer Souveränität in diesen Monaten oder die Beschimpfungen der Politiker auf das eigene Volk.
    Die jetzt agierenden Politiker in Deutschland haben sich und ihr Volk aufgegeben, es ist ein dahintreiben ohne die Richtung bestimmen zu können, das zeigt sich vor allem bei Merkel die widersprüchlichste Signale und Akzente setzt.

  17. Fragolin

    @Mona Rieboldt
    Natürlich macht Österreich mit. Als Faymann die Schmierenkomödie mitspielte, so zu tun als würde er gegen Merkel opponieren und eine “nationale Lösung” anstreben, die zwar ganz im Sinne Ihrer Hosenanzüglichkeit ablief und ihr Gesicht zu wahren half, waren seine Tage gezählt, denn selbst wann man im Auftrag Ihrer Majestät nur so tut, als würde man Ihrer Majestät die Stirn bieten, muss die Opferung folgen.
    Unser neuer Pudel Kern ist wieder ein braves Hündchen seiner Herrin. More of the same.

  18. Fragolin

    @Johannes
    “Ich weiß nicht was beschämender war die Aufgabe unserer Souveränität in diesen Monaten oder die Beschimpfungen der Politiker auf das eigene Volk.”
    Das Beschämendste war die Nicht-Reaktion des eigenen Volkes darauf, dergestalt beleidigt zu werden. Statt eines Aufschreis der Empörung, an dessen Ende die Demontage der betreffenden Großmäuler aus ihren fettversorgten Ämtern steht, folgt nur ein verhaltenes Gemaule in Internetforen, das sofort als “Hassposting” gelöscht wird und fertig.
    Mit jedem Volk wird so umgesprungen, wie es mit sich umspringen lässt.
    Und die Obertanen haben vor, noch ganz anders mit uns umzuspringen. Sonst gäbe es keine Gesetze, die sogar den Aufruf zu zivilem Ungehorsam unter Strafe stellen und den letalen Schusswaffengebrauch gegen aufständische Bürger empfehlen.

  19. Johannes

    @Fragolin Ich kann ihre Wut natürlich nachvollziehen, aber was sie als Lösung anbieten ist nicht mehr und nicht weniger als eine gewaltsame Revolution. Sie dürfen nicht vergessen das mindestens 50 % Prozent, zumindest aus der BP Wahl herauszulesen, anderer Meinung sind. Wenn sie also mit ihrer prolongierten Vorgangsweise Anhänger gewännen so wäre ein Bürgerkrieg zumindest möglich.
    Ich halte es für vernünftiger das bohren der harten Bretter durch unablässige Formulierung und Erklärung unserer Sicht der Dinge in Foren und persönlichen Begegnungen in guter demokratischer Art und Weise zu versuchen.
    Die eigene Wahrheit muß immer und immer wider selbstkritisch hinterfragt und die Meinung anderer, wenn sie der Eigenen widerspricht durch gute Argumente widerlegt werden.

  20. gms

    Johannes,

    > Die eigene Wahrheit muß immer und immer wider selbstkritisch hinterfragt [werden] ..

    Nein, das muß sie nicht. Das glauben Sie nicht? Na dann wenden Sie Ihren Vorschlag mal auf Ihre obige Aussage an.

    > die Meinung anderer, wenn sie der Eigenen widerspricht durch gute Argumente widerlegt werden.

    Der Klarsichtige wird zwischen eigener Meinung und eigener Wahrheit zu unterscheiden wissen, ein Umstand, den schon die unterschiedliche Begrifflichkeit nahelegt und der zugleich endlose Rekursion vermeidet.
    Wahrheiten sind basal, zeitlos und dergestalt mengenmäßig stark begrenzt, Meinungen fußen darauf im Wechselspiel mit Alltagsphänomenen und können damit schon mal intrapersonell zu Konflikten führen, ohne daß dies mit Pathologie einherginge.

  21. Fragolin

    @Johannes
    Ich biete keine Gewalt als Lösung an sondern ich erkenne kaum andere Möglichkeiten. Ich mache keine Angebote, diese kommen aus den herrschenden Zuständen, und das Angebot durch Diskussion und Abstimmung Änderungen herbeizuführen kann ich nirgends erkennen.
    Was wollen Sie denn durch das Schachspielen mit Tauben erreichen? Sie können noch so geschickte Züge setzen, die Gegenseite wirft Ihre Figuren um, kackt auf das Brett und stolziert herum, als hätte sie das Spiel gewonnen.
    Zu einer friedlichen Diskussion gehören eben zwei. Wir sind hier aber nur eins. Die andere Seite diskutiert nicht sondern betreibt unsere Vernichtung.
    Unsere Diskussion ist ein Monolog.
    Ich biete nichts an. Ich suche sogar krampfhaft nach Angeboten. Und finde nur das tägliche Häufchen auf dem Brett…

  22. Johannes

    @gms Die Wahrheit ist eine Tochter der Zeit, nichts ist mir suspekter als ein Mensch der sich im Besitz der alleinigen Wahrheit wähnt. Die sogenannte eigene Wahrheit zu hinterfragen bedeutet für mich neugierig allem auf dem Grund zu gehen um der Wahrheit so nahe wie möglich zu kommen und ungerechte Vorurteile zu vermeiden.
    Sie haben insofern Recht als das ich mit“ muß“ anderen ein Verhalten scheinbar aufzuzwingen versucht habe. Richtig ist das ich es nur für mich anwenden darf.

  23. gms

    Johannes,

    “Die Wahrheit ist eine Tochter der Zeit, nichts ist mir suspekter als ein Mensch der sich im Besitz der alleinigen Wahrheit wähnt.”

    Wollen wir uns nicht mal festlegen, ob wir nun von Meinungen, der eigenen Wahrheit, der alleinigen, der sogenannten eigenen Wahrheit reden oder über Urteile? Der Spruch über Töchter wiederum paßt nicht, bezieht er sich doch auf den Verbreitungsgrad einer Wahrheit, nicht auf dessen Inhalt.

    “Richtig ist das ich es nur für mich anwenden darf.”

    Fein, und nun hinterfragen Sie das immer und immer wider selbstkritisch. Der Grad zwischen Anmaßung und Mut mag schmal scheinen, doch wer nirgends einen Pfahl in den Boden rammt, hat Kants “sapere aude” nicht verstanden. Der Verzicht auf initiale Gewalt und das Bekenntnis zu Eigentum und Vertragsfreiheit sind solche Fundamente, und wer sich darüber hinaus der Logik bedient, anstatt sie permanent zu hinterfragen, kann damit andere Wahrheiten basteln und diese mit wohlbegründeten Meinungen verzieren.

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