Angela Merkel will Milliarden in die “europäische Solidarität” investieren

Deutschland erklärt sich zur gemeinsamen Schuldenaufnahme bereit, aber nicht in Form von Eurobonds. Um ihren Vorschlag durchzubringen, müssen Angela Merkel und Emmanuel Macron in den nächsten Tagen alle anderen 25 Mitgliedstaaten davon überzeugen. Vier haben schon Widerstand angemeldet. mehr hier

10 comments

  1. sokrates9

    Ganz eifach ausgedrückt:Die Mittelmeerstaaten bekommen von der EU die Kleinigkeit von 50 MRD geschenkt um ihre erfolgreiche Wirtschaftspolitik weiterführen zu können, die restlichen Europaer dürfen die Schulden jahrzehntelang abstottern.Ein Lob auf Kurz, der offensichtlich doch einige wirtschafdtliche Mechanismen verstanden hat.

  2. Kluftinger

    Na ja die Frau Merkel! Der Herr Macron schient sie über den Tische gezogen zu haben, weil er das Geld braucht. Und damit das nicht sooo offensichtlich wird, lässt er auch Italien, Spanien etc… mitnaschen.
    Dass diejenigen, die dieses Spiel nicht mitspielen wollen, in den Medien heruntergemacht und von den “Berufseuropäern” als unsolidarisch gebrandmarkt werden, ist bedauerlich.
    Es ist wie mit Griechenland , es ist wie 2015 die Fehlentscheidung der Asylantenströme, man ist nicht bereit zuzugeben dass man Fehler gemacht hat.
    In der Privatwirtschaft nennt man dass Konkursverschleppung?

  3. Gerald Steinbach

    Der Abgesang findet statt wenn eigene Regeln ständig gebrochen werden, hier in diesen Fall Maastricht und für das dumme Volk werden halt immer neue liebe Sätze/Wörter kreiert, wie „alternatives, solidarisch, seien wir menschlich „ und ähnlicher warmer Kauderwelsch.
    Die Briten sind einfach zu beneiden!

  4. Klaus Kastner

    Laut Artikel soll der Schuldendienst aus dem EU Budget kommen und zwar ohne gemeinschuldnerische Haftung der Mitgliedsstaaten. Das wird so wohl nicht funktionieren, weil die EU Kommission keine eigenständige Bonität hat. Sie hat nur geringfügige Einnahmen (Zölle, Strafen) und lebt voll und ganz von den Mitgliedsbeiträgen. Außerdem ist mein Verständnis der Verträge, dass die EU Kommission keine Schulden machen darf. Wenn der Deal über eine separate Zweckgesellschaft abgewickelt werden soll, dann wird die Haftung der Mitgliedsstaaten noch wichtiger sein. Würden dann die Begünstigten dieser Zuwendungen auch haften müssen?

    Sicher ist auf jeden Fall, dass dieser Deal absolut keine “Kraftanstrengung” (Merkel) ist. Die Zinsen werden nahezu null sein und die Tilgungen werden wir nicht mehr erleben. Niemand muss wegen dieser 500 Mrd. auf irgendetwas verzichten. Für die jetzigen Erwachsenen ein free lunch; nicht allerdings für die nächste Generation.

  5. sokrates9

    Klaus Kastner@ Gege davon aus dass sich die Mafia bereits die Hände reibt. Wie viel Geld wurde in den letzten Jahren in Griechenlamd, Italien, Spanien, Frankreich investiert, was ist dabei herausgekommen? Gibt es da irgendwelche Leuchtturmprojekte, fortschritte für das Land, tolle Erfindungen mit Umwegrentabilität für Europa?Glaube dass diverse Hilfsgelder in den Ostblockstaaten besser aufgehoben sind. Da wurde wirklich gute Infrastruktur geschaffen.

  6. Johannes

    Man kann Geld nicht verschenken, verschenkt man Geld so verschenkt man Leistung welche Menschen erbracht haben. Verschenktes Geld ist Arbeitsleistung welche gratis erbracht wurde.
    Dieses Geld kann aber nur der Nettogewinn einer erbrachten Leistung sein, rechnet man also die gesamten Kosten hoch welche für die Erwirtschaftung dieses verschenkten Geldes notwendig waren so kommt man auch eine vielfach höhere Summe. Eigentlich müsste das die Gewerkschaften und Arbeitnehmervertreter der Schenker-Länder auf die Strasse treiben. Jeder Euro der verschenkt wird fehlt im eigenen Sozialsystem, fehlt im Wohnungsbau, fehlt bei jeder Investition in Infrastruktur, fehlt bei zukünftigen Lohnverhandlungen fehlt schlicht hinten und vorne.

    Das gerade jetzt über eine Geldverschenkung, finanziert durch Deutschland, Österreich, Holland, Dänemark, Schweden über die Köpfe der vier Sparsamen hinweg entschieden werden soll ist nicht nur grundsätzlich eine falsche Entscheidung es ist auch ökonomisch ein Schildbürgerstreich.
    Wir wissen doch alle noch nicht wie sich diese Wirtschaftskrise auf Österreich auswirken wird. Wenn wir in den nächsten Jahren mit einem Schrumpfen der Wirtschaft und mit damit einhergehenden großen eigenen Verschuldungen zu kämpfen haben so werden sich diese Geldgeschenke bitter rächen.

    Dieses Geld (schlimm genug) wird nicht eine Einmalzahlung bleiben, es wird der Zombifizierung ganzer Staaten einen Schub verleihen, Politik und Wirtschaft in den Nehmerländern wird notwendige Veränderungen hinausschieben. Man stelle sich vor mit unserem Geld wird beispielsweise die Alitalia am Leben erhalten während bei uns AUA und Lauda schrumpfen bzw. ganz verschwinden.

    Ich kann mich darüber gar nicht mehr aufregen, ich bin nur noch staunender Beobachter.
    Die Zeit in der man sein Erspartes (zumindest wesentliche Anteile) in Gold (wenn möglich 1/10 Unze Münzen) umwandeln sollte, kommt, nach meiner persönlichen Meinung, rasant näher.

  7. Johannes

    Wir lassen gerade zu das eine Frau welche die Wirtschaft ihres eigenen Landes an die Wand fährt sich zur Retterin der europäischen Wirtschaft aufschwingen will.

    Deutsche Industrie is Blowing in the wind(räder).

  8. Falke

    Man kann nur hoffen, dass Kurz hart bleibt und nicht mitmacht. Bin aber eher pessimistisch; naxchdem er schon eine “Vorleistung” für die EU erbracht hat (FPÖ, KIckl aussortiert), wird er wohl jezt nicht auf halbem Wege stehen bleiben.

  9. Weniger

    @Falke
    Nur nix einbilden, das hat der Kurz schon für sich selber gemacht. Mit den Grünen regiert es sich ja noch viel komfortabler und unbeschwerter als mit den Blauen, und das liegt nicht an der Kritik von EU und Co. Sonst hätte diese längst in Ungarn und Polen einmarschieren müssen …

  10. Weninger

    @Falke
    Das wollen die FPÖler wohl gerne glauben, dass sich der Kurz wegen der EU der FPÖ bequem entledigt hat. Nichts könnte ferner sein. Das hatte schon andere Hintergründe und mit den Grünen ist es sowieso easier und kuscheliger. Die kann man am Nasenring führen und von Wirtschaft noch weniger Ahnung als bei de FPÖ.

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