Ansichten einer Grünen Politikerin

Von | 10. Oktober 2013

Es geht einerseits darum, sind wir ein Land, was für Migrantinnen und Migranten offen ist, was Leute anzieht. Die wir übrigens dringend brauchen. Nicht nur die Fachkräfte, sondern weil wir, weil wir auch Menschen hier brauchen, äh die äh in unseren Sozialsystemen zu Hause sind und sich auch zu Hause fühlen können.“ (Die neue Fraktionschefin der deutschen Grünen, Kathrin  Göring – Eckhardt)

9 Gedanken zu „Ansichten einer Grünen Politikerin

  1. Thomas Holzer

    Zumindest sprachlich scheint sich diese Frau ja schon in vorauseilendem Gehorsam an diese von ihr gewünschten Migranten angepasst zu haben…

  2. PeterT

    Ich dachte bisher, Göring-Eckhardt ist vernünftiger und weniger irrwitzig als Trittin oder Claudia Roth…..
    Das hat sich damit dann auch erledigt….

  3. Der Unternehmer

    Wie zynisch und menschenverachtend diese Aussage zeigt sich darin, dass es hier nicht um Hilfe für Menschen geht, sondern darum, die Sozialindustrie weiter aufzublähen. Denn die Sozialindustrie ist eine wichtige Pfründequelle nicht nur der Grünen.

    Dass diese Frau zugleich Synodenvorsitzende der EKD ist, ist ein Skandal.

  4. gms

    Dürfte man sich märchenhaft von einer guten Fee einige Wunder wünschen, so stünde meinerseits das Verunmöglichen der strunzdummen und zumeist im Stakkato gebrachten Phrase „Es geht um ..“ sowie deren Variationen ganz oben auf der Liste.

    All die tausenden aufmerksamgeilen Handpuppen zumeist linker Provenienz, im Anlaßfall prototypisch Fleisch geworden in „Ka-Gä-Ä“ [1] , wären plötzlich ihrer rhetorischen Hauptsäule beraubt und damit zur Sprachlosigkeit verurteilt, könnten sie zur Verkleisterung ihrer ureigensten Interessen nicht das abstrakte und zur Gegenrede unfähige „Es“ in den Zeugenstand zerren, das vorgeblich um etwas geht oder auch nicht.

    Linke sprechen nicht grundlos auf einen ganz spezielle Art und Weise. Der seuchenartig grassierende Alleskleber „Es geht [nicht] um ..“ ist im aktuellen Bullshit-Bingo der absolute Jolly-Joker und ein ebenso trefflicher Kontraindikator für die Validiät des Nachfolgenden, wie ostentative Dschänderung („Migrantinnen und Migranten“). Die ebenfalls bei Linken beliebte Selbst-Adelung per Doppelnamen finalisiert den Dreifachbefund, dessen österreichisches Paradebeispiel Heinisch-Hosek darstellt [2], wenngleich sie auch von der wandelnden Politikverdrossenheit namens Josef Cap um Längen geschlagen wird, falls man dessen vielfache Agitationsdauer zwecks Sprechblasen außer Acht läßt.

    [1] in Bild und Ton zum Thema Sozialsysteme: youtube 1iMrFW55yfQ
    [2] google Heinisch-Hosek „es geht um“ -> über 1.500.000 Treffer
    [3] google Josep Cap „es geht um“ -> über 7.500.000 Treffer

  5. herbert manninger

    Eine klitzekleine Spur deutlicher noch:“ Wir Grünen wollen, dass dieser Staat zugrunde geht.“

  6. Thomas Holzer

    @Herbert manninger
    erlaube mir, noch eine klitzekleine Spur deutlicher zu werden:
    „Wir Grünen wollen den neuen Menschen, nach unserer Vorstellung, hic et nunc! eigenes Denken, Nachdenken, Handeln, ist absolut unerwünscht und natürlich nicht notwendig, weil wir denken und handeln für euch!!

  7. DailyMirror

    @Thomas Holzer: Nein, das ist eher die Einstellung der Neoliberalen: „Eigenes Denken, Nachdenken, Entscheiden ist absolut unerwünscht und natürlich nicht notwendig, weil der Markt denkt und entscheidet für euch!“

  8. Reinhard

    @DailyMirror
    Neoliberale haben begriffen, dass „der Markt“ aus Menschen besteht, deren Fähigkeit zum Denken die Qualität der Entscheidungen beeinflusst. Nur linke Kampfparolendrescher denken in der Dimension des unpersönlichen, abstrakten und vom Menschen losgekoppelten Marktes. Es gibt keinen Markt ohne Menschen und es gibt keine Menschen ohne Markt. Deshalb stehen Neoliberale für bestmögliche Bildung und Förderung jedes Menschen und Linke für Abwärtsnivellierung und fünfjahresgeplante Totalverblödung, denn sie müssen genau diese Idioten mit Gewalt züchten, deren idiotische Entscheidungen dann die Basis neuer Kampfparolen liefern. An Zynismus kaum zu überbieten.

  9. Thomas Holzer

    @DailyMirror
    Sie scheinen ein Tag- UND Nachtträumer zu sein, die Realität des Daseins wissentlich zu negieren

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