Ansichten eines EU-Kandidaten

“Recep Tayyip Erdogan hält die Gleichberechtigung von Mann und Frau für keine gute Idee. “Man kann Frauen und Männer nicht gleichstellen. Das ist gegen die Natur”, sagte der türkische Präsident in einer Rede vor dem Frauenverband Kadem in Istanbul….” (hier)

7 comments

  1. sokrates9

    Was soll die Aufregung? Als gläubiger Türke zitiert Erdogan doch nur den Koran! Und da sind Frauen nur die Hälfte wert und minderwertig! Da wird es noch schöne Probleme mit der Genderei und den 50% Quoten geben!

  2. Wolf

    Erdogan hat teilweise gar nicht so unrecht. Natürlich haben Mann und Frau verschiedenatige Körper und können nicht die gleiche physische Arbeit verrichten. Natürlich ist der Körper der Frau (genetisch) auf Schwangerschaft und Geburt vorbereitet. Sogar die Gehirne von Mann und Frau funktionieren verschiedenartig. Da wären die Bücher von Allan und Barbara Pease zu empfehlen, die vor allem letzteres genau wissenschaftlich und empirisch untersucht haben. Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Mann und Frau sind absolut gleichwertig, aber keinesfalls gleich, wie das die Feministinnen und Gender-Mainstream-Aktivisten ununterbrochen auf uns eintrommeln.

  3. Fragolin

    Ist das jetzt wirklich grenzwertiger als die Aussage, das Geschlecht würde gar nicht existieren und wäre nur ein gesellschaftliches Konstrukt im Dienste einer brutal unterdrückerischen patriarchalischen Kaste?
    Erdogan hat zwar nicht alle Kerzen im Kandelaber, aber bei einigen Hardcore-Emanzen, die ihren Müll immerhin in Studierendendentinnen oder wie auch immer Resthirne kübeln dürfen, scheint allein das Wort Kerzenwachs schon ein gesellschaftliches Konstrukt zu sein…

  4. heartofstone

    Ich halte den EU-Beitritt der Türkei für eine Schnapsidee. Weder wirtschaftlich noch gesellschaftspolitisch macht dieser Beitritt Sinn. Wir sollten im Gegenteil alle arbeitslosen und/oder kriminellen Türken sofort und unwiederrufbar ausweisen und auch wirklich abschieben …

  5. Thomas Holzer

    Auf den Punkt gebracht: Niemand! ist gleich, alle und jeder sind verschieden; und die Negierung dieser Tatsache führt stringent zu einer Verkennung der Realitäten und daraus resultierender Fehlentscheidungen.

    alle sind verschieden

  6. Selbstdenker

    @Wolf, Fragolin, Thomas Holzer:
    Ich kann mich dem nur anschließen: alle sind verschieden.

    Wenn man sich das ganze Interview von Recep Erdogan durchliest, wird man feststellen, dass es keineswegs frauenfeindlich ist. In einer – den Tatsachen entsprechenden – Erwähnung eines Unterschiedes, kann ich keine Abwertung feststellen.

    Man kann doch unterschiedlich sein und sich trotzdem gegenseitig wertschätzen, oder?

    Einmal mehr sehe ich meine These bestätigt: unsere Schwäche ist ihre Stärke.

    Ob man außerhalb Europas und den einschlägigen Communities in San Francisco und New York die Leute mit Gender Mainstreaming für zentrale westliche Werte gewinnen kann, wage ich zu bezweifeln.

  7. aneagle

    während die für ein Staatsoberhaupt beklagenswerte Sichtweise Erdogans sich aus seiner Religion erklären lässt, bleibt bei manchen Hardcore Feminist-Innen, welche die Biologie glattweg verleugnen, lediglich die Frage, ob ihr Verbleib besser in der offenen oder geschlossenen Psychiatrie stattfinden sollte.
    Allerdings ist bisher keine von Ihnen vorschnell, wie Erdogan, zur “Brücke” zwischen Kulturen ernannt worden.
    Man kann sich sicher sein, Europa schafft auch das noch, ev. anlässlich des seit langem überfälligen Friedensnobelpreises f. R.T. Erdogan ? Hoffentlich aber nicht als “fairen” Ausgleich zeitgleich mit der Aufnahme der Türkei in die EU 🙂

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