Ansichten eines intelligenten Grünen

Wir leben in einer Demokratie – und dazu gehört Meinungsfreiheit. Auch ideologischen Gruppierungen, die einem nicht sympathisch sind, steht es frei, einen Ball zu feiern –  auch in der Hofburg.“ (Der Grün-Politiker Efgani Dönmez, hier)

103 comments

  1. Thomas Holzer

    Der Herr Dönmez liegt eben grundsätzlich, wie die meisten Demokratieverherrlicher, falsch!

    Meinungsfreiheit und Demokratie bedingen einander eben nicht! Sie widersprechen sich eher; aber dieses Faktum wollen leider die Wenigstens anerkennen.

    Die Demokratie beschneidet die Meinungsfreiheit, im Namen der Demokratie!
    Pervertierter geht es gar nicht,
    Agiert ein autokratisches/diktatorisches System so wie ein “demokratisches”, wird diesem von den sogenannten demokratischen Systemen sofort vorgeworfen, die Meinungsfreiheit einzuschränken; vice versa ist dies natürlich ein absolutes Tabu
    Einfach nur mehr lächerlich

  2. PP

    @Thomas Holzer
    “Demokratie” sollte man eigentlich nie ohne Gänsefüßchen schreiben, denn was ist das? Die offene oder verhohlene aktive und passive Wahlmöglichkeit zwischen Pest und Cholera in medienkorrupten Systemen.

  3. Wettbewerber

    Hui, da habe ich wohl was verpasst! 103 Kommentare habe ich noch selten auf einem Eintrag in OO gesehen. Hab sie natürlich nicht alle durchlesen können, aber was die ersten zwei Beiträge unseres Charlie M. anbelangt, muss ich ihm völlig Recht geben: Grundrechte machen vor allem Sinn gegenüber einem Staat, und Demokratie, Meinungsfreiheit und Eigentum sind völlig verschiedene Dinge, wiewohl die beiden letzteren nicht gegeneinander ausgespilet werden dürfen.

    Und wo hört die (ausnahmsweise) Übereinstimmung mit K.M. auf? “Anspucken” ist nicht bloße Meinungsäußerung, sondern beeinträchtigt die körperliche Integrität des Angespuckten, je nach Ansicht wohl auch dessen Ehre, ja, unter gewissen (hier durchaus vorliegenden) Umständen kann es sogar als Drohung aufgefasst werden (“Komm schon, spuck zurück, dann hab ich einen Grund mehr, dir auch zusätzlich noch die Fresse zu polieren”). All das ist letztlich Verletzung des Eigentums am eigenen Körper, weshalb das eben _keine_ bloße Meinungsäußerung ist, wie auch das Einschlagen auf die Ehefrau mit einem Hammer, “weil sie ja so blöd ist”, keine bloße Meinungsäußerung ist. Auch Hiroshima war keine bloße Meinungsäußerung, die Japaner sollten doch endlich begreifen, dass der Krieg verloren ist.

    Aber so ist das halt mal mit den “Linken”: Mit Gewalt an sich haben und hatten sie nie ein Problem. Deshalb sind sie zwar für die Totalkolllektivierung von persönlichem Eigentum (= allen soll alles gehören = ein Gewaltakt, wie kaum ein anderer), nur nicht, wenn es um Waffen geht. Die sollen in den Händen von ein paar wenigen “Guten” konzentriert werden. Und zu diesen zählen sie in erster Linie sich selbst.

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