13 comments

  1. Thomas Holzer

    Ich denke, Herr StroLz ist ein dem “mainstream” anhängender Schaumschläger; Begriffe verwendend, deren Inhalt und Bedeutung er nicht kennt und/oder (was wahrscheinlich noch beschämender wäre) nicht versteht.

  2. PeterT

    Habe die Headline auch im Online-Standard gelesen, und schwer geschluckt.
    Andererseits muss man zugeben, daß im real existierenden Österreich ein Bekenntnis zum Neoliberalismus gleichzusetzen ist mit politischem Selbstmord.

  3. Thomas Holzer

    ” Im Gegenzug sollten Kleinspenden steuerlich absetzbar sein”
    Und schon wieder eine neue Ausnahmeregelung
    Soviel zu einer angedachten Vereinfachung des Steuersystems 😉

  4. Anton Aushecker

    Ich lese die Aussage nicht so streng und stelle sie in den Kontext der mutmaßlichen Leser: NEOS hat sicher einen überproportional hohen Anteil an den Rosa-Schmierblatt-Lesern. Neoliberal ist in dieser Ecke ein Buzzword, bei dem sich die Kugel sofort aus dem Revolverlauf löst. Strolz will noch länger leben bzw. seine Arbeit im NR beginnen. Messen wir ihn an seinen Taten, nicht wie er politisch korrekt mit diversen Zielgruppen kommuniziert.

  5. Thomas F.

    Neoliberal oder sonst irgendwie liberal bestimmt nicht. Aber ignorante Säcke vielleicht doch.

  6. Raimund Gfrerer

    Das Wort “neoliberal” ist ohnehin eine (Unwort)Schöpfung der etatistischen Linken. Liberale bzw. wirtschaftsliberale Konzepte und Denkweisen gibt es seit der industriellen Revolution, Ansätze dazu schon lange vorher, z.B. in aufgeklärten bürgerlichen Zirkeln. Global gesehen gab es zwischen 1945 und 1990 ein einziges System, das neben der (relativ) freien Marktwirtschaft zumindest regionale Bedeutung erlangt hat – Planwirtschaft und Kommunismus. Wieso also “neo”???

  7. david cameron diaz

    Wir (für Soziolog*innen im 1. Semester: “wir” steht hier für Österreichs Steuerzahler & Staatsbürger deren einer ich bin und für mich diesen Teil sprachmächtig beanspruche) werden uns entscheiden müssen: Sind wir definitiv ein Einwanderungsland, in das jeder kommen kann, oder sind wir – wie bisher, auch weiterhin – eine Solidargemeinschaft, die nicht wenige Beiträge für Notfälle einkassiert, um diese im Falle des Falles den Einzahlern zugute kommen zu lassen.

    Nichteinzahlern die Leistungen, Beiträge & Rücklagen sofort – per Teilhabe – zukommen zu lassen, entspricht einer Ungleichbehandlung (Diskriminierung) der Einzahlenden. Weil sich die Frage stellt, warum überhaupt noch irgendjemand Beiträge abliefern soll.

  8. gms

    Anton Aushecker,

    > Messen wir [Strolz] an seinen Taten, nicht wie er politisch korrekt mit diversen Zielgruppen kommuniziert.

    Die Taten eines Politikers bestehen nun mal aus 0.1% Pfoteheben und 99.9% Kommunikation. Wie Sie zugleich die betriebene politische Korrektheit verteidigen, wo doch eben diese Sinnbild des sich Anbiederns an die Dressurelite darstellt, mag verstehen wer will und kann. Wer es damit nicht so genau nimmt, den würde wohl auch nicht wundern, schlösse Niko Alm (Stw. Nudelsieb) jeden seiner Sätze mit einem “Inshallah” ab.

    STANDARD: Verstehen Sie sich als Turboliberaler?
    Strolz: Davon bin ich weit entfernt. Neos ist für die Finanztransaktionssteuer und eine Regulierung des Hochfrequenzhandels. Wir würden nie das Stromnetz oder die Schiene privatisieren. All das zeigt: Wir sind keine ignoranten neoliberalen Säcke.

    Egal wo man bei den Neos hineingreift, im Großen wie im Kleinen — überall finden sich Brüche, die auf ein tiefes Unverständnis hinweisen. Der überbordende EU-Phorismus bildet dabei nur den krönenden Abschluß.
    Wollte man im aktuellen Anlaßfall etwas Positives erkennen, so müßte man anerkennen, Strolz hätte zumindest diesmal auf das ansonsten inbrünstig gepflegte dschänderistische Speichellecken verzichtet, hieße es ansonsten doch: “Wir sind keine ignoranten neoliberalen Säcke und Handtaschen.”

    Von wegen “neoliberal” und der Frage, ob und inwieweit Strolz diesbezüglich Kenntnisse haben kann oder soll. Nun, die JuLis haben ihren Hayek gelesen, und wenn mich die Erinnerung nicht täuscht, so gab es doch ein Wahlbündnis mit ihnen. An welchen Taten soll man Strolz messen? – Etwa daran, daß im fraglichen Satz die Betonung auf “ignorant” oder “Säcke” lag, dies aber in einem schriftbasierten Medium unterging?

  9. menschmaschine

    strolz versucht einfach, mit beliebigkeit die stimmen zu maximieren und in allen teichen zu fischen. deshalb sagt er den einen das und den anderen das gegenteil. deshalb sind in seiner “bewegung” auch die julis, die ich bisher ganz ok fand neben wichtigmachern wie einem niko alm, 2003 grüner kandidat der landtagswahl in niederösterreich.
    das wird nicht gutgehen, eine spaltung ist nur eine frage der zeit.

  10. Reinhard

    Die NEOs stehen für eine Finanztransaktionssteuer.
    Sie stehen für Steuererhöhungen wie die Anhebung des Spitzensteuersatzes auf bis zu 95% (!).
    Sie stehen für freie Einwanderung und soziale Hängematte.
    Sie stehen für den Erhalt defizitärer oder kundenabzockender Staatsmonopole.
    Stimmt, sie sind keine ignoranten neoliberalen Säcke.
    Neoliberal einfach durch sozialistisch ersetzen.
    Passt schon.

  11. aneagle

    Strolzi, der sympathische NEOStrolchi, läßt halt gerne seine sprachliche Brillianz aufblitzen. Und es stimmt, die Rolle des NEOSliberalen sackes steht nicht mehr zur Disposition! Sie ging schon früh im Tausch für 5% der Strabag (die restlichen 95% gingen an fekter) an den “seine Kraft für die Jugend” verausgabenden ebenso sympathischen Haselsteiner. Partner Deripaska soll not amused gewesen sein, dem Vernehmen nach soll er Hasi einen “Stronach” geschimpft haben 🙂

  12. elisabeth sagmeister

    neos sind in wirklichkeit anticos: eine stimme für den toten haider hätte auch so viel gebracht .neos wären sie, würden sie auf ihre mandate verzichten und damit zeigen, dass schon zuviele unnötige im parlament sitzen :,, nudelsieb auf dem kopf ist sicher kein programm der zukunft, wenn die nudeln im hirn sind, oder….?

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