Ansichten eines Sozialdemokraten

“Ich bin für Privatisierungen, dort wo es sinnvoll ist, aber eine Verschleuderung des Familiensilbers, nur damit es nicht mehr in Staatshand ist, das kann es nicht sein” (Wirtschaftsminister Reinold Mitterlehner, ÖVP, im “Wirtschaftsblatt”).

5 comments

  1. FDominicus

    Also gut ich bin für Privatisierungen nur dann wenn Sie in Staatshand bleiben. Es wird uns ganz schön viel Blödheit zugetraut…. Ruft hier jemand Versorgungsposten?

  2. Thomas Holzer

    Der Herr Mitterlehner; an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten; will die SPOE wohl gaaaaaaanz weit links überholen.

  3. Wettbewerber

    @Nattl
    Gratuliere, Sie haben’s am besten zusammengefasst.

    Auf tieferer (Funktionärs-)Ebene ist es aber ein anderes Problem: Ich hatte dieser Tage eine Diskussion mit einem kleineren Licht in der ÖVP auf Gemeindeebene, was die (längst fällige) Veräußerung und Zerschlagung der ÖBB anbelangt. Wenn er auch ganz leichte Sympathien dafür aufbrachte (wahrscheinlich, weil sich dort kaum ÖVP-Klientel befindet), meinte er aber auch, dass man bei gewissen heiklen Bereichen “durchaus die Hand draufhalten sollte”. Auf meine Frage, ob ER denn jetzt eine Hand drauf hätte (ich habe jedenfalls keine, da bin ich mir sicher), und wie gut sich dies in den vergangenen 50 Jahren auf den unternehmerischen Erfolg ausgewirkt hat (fixer Multimillionenzuschussposten bei jedem Bundesbudget), war er mit seinem Latein ziemlich am Ende. Die Gefahr eines Umdenkens habe ich bei ihm dennoch nicht feststellen können.

  4. Reinhard

    Solange Politiker des sogenannten wirtschaftsliberalen Lagers kein Problem darin sehen, die Änderung der Unternehmensform bei gleichzeitiger 100%-Wiederübernahme durch den Staat als “Privatisierung” zu verkaufen, braucht man dieses Thema gar nicht zu diskutieren.

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