Ansichten eines Sozialisten

Von | 8. September 2016

“Das in der Verfassung geschützte Eigentum hat den Nachteil, dass Eigentümer sehr stark darüber verfügen können.” (Der Wiener Stadtrat Michael Ludwig, SPÖ)

71 Gedanken zu „Ansichten eines Sozialisten

  1. Karl Markt

    @Selbstdenker
    Es ist ein Wesensmerkmal des Faschismus, mit Arbeiterpartei zu spielen und Gleichzeitig die Interessen des Großkapitals zu vertreten.

    Der Faschismus glaubt nämlich, diesen dialektischen Widerspruch im Nationalismus auflösen zu können.
    Das ist natürlich viel zu hoch für Sie. Deshalb sind Sie auch ein Hofer Wähler.

    Jedenfalls ist das ein sehr schönes Beispiel, wie sie alle johlen ob des (natürlich sicher völlig aus dem Zusammenhang gerissenen) Zitats, es ging sicher um Wohnbau.

  2. Karl Markt

    “Es ist ein Wesensmerkmal des Faschismus, mitUNTER Arbeiterpartei zu spielen”

  3. Selbstdenker

    Und selbst wenn es so wäre, wie daher phantasiert: who cares?
    In einer Demokratie wählen die Stimmbürger und nicht irgend ein Herr Karl.

  4. Thomas Holzer

    @Karl Markt
    Gut, daß Sie am Ende Ihres Satzes “quasi” getippt hatten!
    Nur weil irgendjemand irgendeinen link auf irgendeiner website postet, ist plötzlich der Verfasser des ursprünglichen Beitrages verantwortlich für Mißbrauch desselben.
    In der DDR hätten Sie mit diesem “Argument” sicherlich Erfolg gehabt, trotz “quasi”, um sich pseudorechtlich abzusichern, aber die Insinuation aufrecht zu erhalten.

    Peinlich, peinlich, primitivster Agitprop.

    Danke!
    Aber “große Zusammenhänge” können Sie -mit Verlaub- mit einem derart großen Brett vor dem Kopfe, mir sicherlich nicht erklären; nicht mal Klitzekleine, auch niemand Anderem.

    Was bei Ihnen alles schon Faschismus ist?!
    Ich habe einen Hund mit fast weißem! Fell, der in sehr jungen Jahren Schwarze, ihre Landestracht in Wien am Karlsplatz tragend, ohne mein Zutun, angebellt hatte: jetzt bin ich sicherlich auch ein Faschist,

    Und wenn man Zweifel an der “Integrationsfähigkeit und -Willigkeit” vieler Neubürger hegt, ist man auch Faschist.
    Und wenn man weder Hofer noch VdB zu wählen bereit ist, so wie ich, ist man sowieso Faschist.
    Und wenn man Wayne Rooney Alaba vorzieht, so wie ich, ist man auf jeden Fall Faschist.
    etc. etc. etc.

    Ich habe ja durchaus Verständnis dafür, daß Sie von Ihrer Mission so sehr -verzeihen Sie mir bitte den Rückgriff auf einen religiösen Terminus- beseelt sind; aber ein bisserl mehr Realitätssinn würde sicherlich nicht schaden

  5. Selbstdenker

    Tippen Sie sich, lieber Herr Keyboard-Warrior, meinetwegen die Finger wund.

    Es wird keinen interessieren.

    Und vergessen Sie nicht das Licht auszuschalten – Sie wissen ja: CO2 und so – sowie den Alu-Hut abzunehmen, wenn Sie fertig sind.

    Tschüssi!

  6. Karl Markt

    @Selbstdenker
    “Und selbst wenn es so wäre, wie daher phantasiert: who cares?”

    Sie nicht, deshalb winken Sie auch alles durch (Hofer, Strache), danach habe aber ALLE den Salat, egal ob gecared oder nicht.

    Der tatsächliche Widerspruch ist nämlich nicht im Nationalismus aufzulösen, der Versuch dies zutun sind die Leichenberge des Faschismus.

  7. Selbstdenker

    Achtung, Großalarm!
    Irgendwer hat irgendwo irgendwann irgendeinen Link dazu gepostet!

    Sachen gibt’s heutzutage!

  8. Thomas Holzer

    @Karl Markt
    “„Es ist ein Wesensmerkmal des Faschismus, mitUNTER Arbeiterpartei zu spielen“”

    Falsch!
    Es ist ein Wesensmerkmal des Internationalsozialismus, die Bruderschaft im Ungeiste mit dem Nationalsozialismus durch die Einführung des “Begriffes” Faschismus zu verschleiern zu versuchen.

    Die schlichte, und daher mit allen (un)erlaubten Mitteln bekämpfte einfache, aber mehr als stringente Formel lautet:
    Internationalsozialismus = Faschismus = Nationalsozialismus = Sozialismus = Nationalsozialismus = Faschismus = Internationalsozialismus
    Aber natürlich, Herr Karl Markt: was nicht sein darf, kann einfach nicht sein, auch wenn es mehr als nur offensichtlich und logisch ist.

  9. Selbstdenker

    @Karl Markt:
    Ihnen hat das die Auto-Korrektur vom gemeinsam genutzten “Anti”-Faschisten Smartphone wohl ein Schnippchen geschlagen. Sie meinten wahrscheinlich die Leichenberge des Sozialismus. So um die 100 Millionen sollen es sein, so hört man.

    Aber worum ging es ursprünglich? Ach ja, um das originelle Eigentumsverständnis der Roten.

  10. Thomas Holzer

    “Der Faschismus glaubt nämlich, diesen dialektischen Widerspruch im Nationalismus auflösen zu können”

    Dann war ja der Arbeiter und Bauernstaat DDR ein würdiger Nachfolger des III. Reiches!
    Insignien nur unwesentlich verändert, Stechschritt perfekter als unter den Nationalsozialisten, Choreographie bei Großveranstaltungen detto, Uniformen mehr als nur ähnlich, und immer die Volksgemeinschaft betonend.
    FDJ = BDM + HJ
    Volksgenossen = Volksgenossen
    Stasi = Gestapo
    etc. etc. etc. (Mit Verlaub, aber ich bekomme einen Brechreiz, würde ich die (nicht nur offensichtlichen) Parallelen weiter in meinen Laptop tippen)

  11. Selbstdenker

    @Karl Markt:
    “Sie nicht, deshalb winken Sie auch alles durch (Hofer, Strache), danach habe aber ALLE den Salat, egal ob gecared oder nicht.”

    Gerade Sie als Kollektivist sollten mit Mehrheitsbeschlüssen doch kein Problem haben, oder?

  12. astuga

    Merke: das Setzen eines Weblinks auf Facebook ist Faschismus!
    Realsatire..

    @Karl Markt
    Wie nennt man es dann eigentlich, wenn Linke, Faschisten und Islamisten die selben Positionen teilen?
    …Multikulti?

  13. Thomas Holzer

    Abschließend:
    Und das “völkische” ist eigentlich das, geographisch betrachtet, kleinste, aber wirksamste sozialistische Prinzip, weil es auf einer relativ kleinen Fläche die Konformität, Einheit, Gleichheit, Vernichtung jeglicher Abweichung von der sozialistischen Norm zu verwirklichen trachtet. (siehe nochmals die für jeden Unvoreingenommenen offensichtlichen Ähnlichkeiten, wenn nicht gar Parallelen zwischen III. Reich und DDR)

  14. gms

    Selbstdenker,

    > Aber worum ging es ursprünglich? Ach ja, um das originelle Eigentumsverständnis der Roten.

    Was zugleich das idente Verständnis der Braunen ausmacht, trennten doch auch diese neusprechhaft verbrieftes Eigentum von der tatsächlichen Verfügungsgewalt darüber. Michael Ludwig legte sein braunes Bekenntnis vor Zeugen am sechsten September hier [0] ab, ein feudaler Rahmen, der im Ungeist eines ‘Wien ist anders’ nahtlos anschließt an: ‘Sorry, we don’t have emperors. Only their jewels’ [1].

    Der bestechendste Vorteil der durch die Verfassung geschützten feindlichen Besatzungmächte, residierend im Rathaus und sonstigen Zentren der Belagerung, liegt in ihrer schonungslosen Ehrlichkeit: ‘Sorry, we don’t have owners. Only their property’. Totalitarismus wirkt eben.

    [0] leadersnet.at/foto-galerie/8117,festakt-700-jahre-altes-rathaus.html
    [1] 1.bp.blogspot.com/_BP2gyMvM1rs/RgAFaVl5JmI/AAAAAAAAAqk/fDDJd2aIjos/s1600-h/1.+District+089.jpg

  15. Thomas Holzer

    @gms
    Danke im Voraus!
    Bitte so “verlinken”, daß Faulpelze wie ich nicht mit copy&paste malträtiert werden

  16. mariuslupus

    Ein Sozialismus ohne die Enteignung des Privateigentums, ist kein Sozialismus.
    Das Wesen des Sozialimus, unabhängig von Zusatzbezeichnungen, ist eine Umverteilung von unten nach oben, verschleiert durch die Vernebelung à la – wir sind alle gleich, Genossen.
    In keinen kapitalistischen Staat gibt es Klassenunterschiede, die mit den Abgründen die es zwischen den “Werktätigen” und den Mitgliedern der Nomenlklatura in einen sozialistischen Staat, vergleichbar wären.
    Die Mitglieder der Nomenklatura verfügten über Privilegien, die sie vom Leben der normalen Bevölkerung völlig abgehoben haben. Angefangen von eigenen, eingezäunten und bewachten, Siedlungen, eigenen Geschäften, eigenen Krankenhäusern usw.
    Diese Anhäufung der Privilegien war ohne den Diebstahl von Eigentum und der Ausbeutung der arbeitenden Bevölkerung, nicht möglich gewesen.

  17. Wanderer

    Ich finde die Beiträge des Karl Markt nicht schlecht. Das ist natürlich nicht inhaltlich zu verstehen, doch regt ein 0815-Kummerl-Input die Leute mehr zum Posten an, als alles andere.

  18. Selbstdenker

    @Wanderer:
    Dem muss ich zustimmen.
    Es ist gerade so als hätten die Blog-Leser einen gemeinsamen Auftritt der Kultsängerin Florence Foster erlebt 😉

  19. Selbstdenker

    Meinte natürlich: “…gemeinsam einen Auftritt der Kultsängerin Florence Foster erlebt.” 😉

  20. gms

    Thomas Holzer,

    > Bitte so „verlinken“, daß Faulpelze wie ich nicht mit copy&paste malträtiert werden

    Selbst wenn, wie hoffentlich hinreichend bekannt, direkt anklickbare URLs nicht vermehrt die Blog-Moderation triggern würden, so gibt es dennoch ergänzende gute Grunde, sie nicht in ihrer ganzen Pracht und Herrlichkeit auszubreiten, beginnend bei der Vermeidung, das Forum unseres Gastgebers zur sogannten Linkschleuder werden zu lassen, aus der man sich leichtfertig verabschiedet, zweitens die Web-Referer in den Logs der Zielwebserver und drittens eine angestrebte optische Ruhe basierend auf weniger effekthaschender Darstellung (sei’s durch Blaufärbung oder gar direkte Einbettung bei Videos) respektive durch kürzebedingt zumeist weniger Zeilenumbrüche.
    Abgerundet werden diese angestreben Ziele durch die Praxis, die entscheidenen Textpassagen aus den referenzierten Quellen hier im Forum zu zitieren, das leidige “Must read! [Link]” werden Sie bei mir nichtmal ansatzweise finden.

    Falls es Ihnen aber gelingt, bessere Gründe anzuführen, dennoch von dieser Vorgangsweise abzugehen, die auch mir als wie oben beschrieben motivierten Autor jedesmal einige Klicks mehr aufnötigt, verspreche ich Ihnen, Sie bekommen hinkünftig alles als Zusatzservice beigelegte Material als automatisch startende Audiofiles mit einer Sprechstimme Ihrer Wahl. Deal?

  21. Fragolin

    “Es ist ein Wesensmerkmal des Faschismus, mit Arbeiterpartei zu spielen und Gleichzeitig die Interessen des Großkapitals zu vertreten.”
    Unser Karlchen merkt nicht einmal, dass er mit dem zweiten Teil des Satzes die Sozialdemokraten passgenau beschrieben hat.
    Dann sind die Sozen also Faschisten? Dachte ich mir doch, danke Karlchen für diese Bestätigung.
    In dieses Bild passen dann auch die Aktionen des linken Randes bis hin zu den Hausbesuchen und Erwärmungen der SA (sozialistische Antifa).
    Oder die Tatsache, dass die meisten ehemaligen NSDAP-Mitglieder sich nach dem Hitler-Regime bei den Roten heimisch fühlten.
    Und in Deutschland rote Minister sogar mit den alten Stasi-Leuten eine Privat-Gestapo aufbauen.
    So viele Parallelen, so viel Geistesverwandtschaft, dass es sogar unserem Forumsantifanten aufgefallen ist.

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