Antiamerikanismus: Trump geht, Phantomschmerz bleibt

Von | 17. November 2020

“… Für linke wie für rechte Amerika-Gegner war der 45. Präsident jahrelang eine bequeme Tarnung der eigenen Ressentiments. Hinter ihrer wohlfeilen Trump-Kritik findet sich allerdings die Ablehnung von Individualismus, Kapitalismus und Liberalismus. NZZ, hier

5 Gedanken zu „Antiamerikanismus: Trump geht, Phantomschmerz bleibt

  1. Johannes

    Wenn man die EU als Körper betrachten würde so sieht sich Deutschland als das Antlitz hinter dem sich das Gehirn befindet.
    Im Prinzip, nüchtern betrachtet, hat Deutschland jene Position die sie seit Jahrhunderten mit manchen gewonnenen 1872 aber noch mehr verlorenen 1918, 1945 Kriegen nie erreichen konnte.
    Wenn heute Europa außenpolitisch spricht so ist es das was Merkel-Deutschland diktiert.
    Und gegenüber Amerika erinnert das Verhalten sehr an den letzten deutschen Kaiser und seinen schnarrigen Umgang mit dem britischen, damaligen, Weltreich.
    Man wird sehen wie nun die Demokraten in den USA mit dem deutsch geführten Europa umgehen werden.
    Es wird vor allem interessant werden was passiert wenn sich zwei vom selben Mainstream beim Versuch sich ihren Platz an der Sonne zu sichern, in die Quere kommen.
    Da muss dann wohl Gottvater Soros persönlich schlichten.

  2. Franz Meier

    Habe diesen hervorragenden, ausgezeichneten, mit der Realität 100% übereinstimmenden Artikel in der NZZ gelesen und die Kommentare dazu. Ist interessant wie auch gebildeten Menschen über Jahrzehnte von der linken Propaganda das Gehirn nachhaltig und unveränderbar gewaschen wurde. Trump wollte ja genau mit der Rolle des Weltpolizisten aufhören, er wollte sich zurückziehen aus den sinnlosen Kriegen. Doch das wissen viele Kommentarschreiber in ihrer blinden Ablehnung nicht, hatte sich wohl nicht zu ihnen durchgesprochen. Seinen angeblichen Handelskrieg hat Trump angefangen, weil sowohl die EU als auch die Chinesen die USA seit Jahren brutal über den Tisch gezogen haben und weil es halt nicht mehr zu übersehen war. Die Deutschen waren halt noch arrogant und frech obendrein. Die Deutschen wollten einfach ohne Handelshemmnisse, mit 100% freiem Zugang ihre Industrieüberschüsse in die USA exportieren. Sie wollten aber ihrerseits keine US Waren kaufen bzw. haben sie mit höheren Zöllen belegt als es umgekehrt der Fall war. Das US Handelsbilanzdefizit stieg immer höher, einer musste mal handeln. Die USA brauchen Deutschland nicht wirklich. Die Deutschen wollten die USA auch weiterhin mit Dreck bewerfen und verteufeln. Allen voran das antisemitische Toilettenpapier “Der Spiegel”. Ist gut gelungen: Der Durchschnittsdeutsche kann heute nicht mehr klar denken in seinem Fanatismus und seiner moralischen Rechthaberei und sieht heute seine grössten Feinde in den USA. Ein Fall für die nächste Doktorarbeit in Massenpsychologie.

  3. LePenseur

    Cher Monsieur Meier,

    bei dem Kommentaren zum Artikel »Deutsche Schulen: “Druck muslimischer Schüler auf Lehrer”« habe ich gefragt, ob ich Ihren exzellenten Kommentar als Gastkommentar auf dem LePenseur-Blog bringen darf.

    Darf ich diese frage (ggf. auch für künftige Kommentare von Ihnen) hier wiederholen?

    Herzlichst

    LePenseur

  4. Franz Meier

    @Le Penseur
    Grundsätzlich gerne. Ich hoffe ich bekomme dann kein Mordkommando ins Haus. Ich schreibe nur auf, was mir meine Kenntnis der Materie, meine Erfahrungen und mein gesunder Menschenverstand sagen. Habe nebenbei viele Jahre als Lehrer/Dozent gearbeitet. Ich grüsse Sie. FM

  5. LePenseur

    Cher Monsieur Meier,

    also: Mordkommandos schicke ich NIE aus 😉 … und schon gar nicht an Gastkommentatoren!

    Aber ich gehe wohl davon aus, daß Sie “unbotmäßige” Wortmeldungen nicht unter Ihrem Klarnamen und mit einem entsprechenden Anonymisierungs-Tool (zB TOR-Browser) posten. Falls nicht — tun Sie es in Zukunft besser schon!

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