Antisemiten als Ehrengäste in Berlin

Von | 11. September 2016

“…..Es ist erst wenige Tage her, da meinte die von Angela Merkel geführte Regierung versprechen zu können, »dass es normalisierte, vollumfängliche Beziehungen zu Iran nicht geben kann, solange Iran das Existenzrecht Israels nicht anerkennt«. Definiert niemand, was »normale« Beziehungen sind oder »vollumfängliche«, klingt ein solches Bekenntnis freilich gut, ist aber wenig wert.
Ist es dann auch noch die gleiche Regierung, die unter Ausschluß der Öffentlichkeit versucht, einen Besuch eines der führenden Köpfe des antisemitischen Regimes der Islamischen Republik Iran in Berlin zu organisieren, liegt es nahe, das Versprechen für einen Versprecher zu halten: Noch im September oder Anfang Oktober will Angela Merkel offiziell Hassan Rohani empfangen….” (weiter hier)

7 Gedanken zu „Antisemiten als Ehrengäste in Berlin

  1. Thomas Holzer

    Noch ist ja noch nicht aufgeschlagen in Berlin.
    Man könnte diese mögliche Realsatire natürlich auch als Realpolitik bezeichnen 😉

  2. Kluftinger

    Wie sagte schon Nietzsche: ” Wenn der Taler in den Kasten springt, springt die Seele mit hinein”!
    So viel zur “politischen Moral”?

  3. Falke

    Bei den vielen Gegensätzen zwischen dem (verbalen) Anspruch und der tatsächlichen Realpolitik der Merkel-Regierung, kommt es auf dieses Detail schon fast nicht mehr an, bzw. ist es eine Bestätiging dafür, dass es dort zwischen den großen Worten und den echten Taten überhaupt keinen Zusammenhang mehr gibt. Dass – langsam, aber doch – immer mehr Menschen draufkommen, sieht man an den Wahlergebnissen und den erschrockenen Gesichtern und Kommentaren von Merkel und deren Spießgesellen.

  4. mariuslupus

    Warum die Aufregung. Auf ein paar Antsemiten mehr oder weniger kommt es nicht an. Merkel hat bereits mehr als eine Million Antisemiten ins Land geholt.
    Wäre doch einen interessante Umfrage. Befragung der Immigranten die lesen und schreiben können, also cca 20 bis 30% der Zielgruppe, was sie zu Existenz des Staates Israel meinen. Das voraussagbare Ergebnis: 80% der Befragten werden meinen das der Staat Israel vernichtet werden soll. Aber auch vor solchen Ansichten verschliessen die linksgrünen Gutmenschen, die MItglieder des Zentralrats, inklusive, und brabbeln etwas von Integration.

  5. Falke

    @mariusplus
    Ich hatte es schon einmal gepostet: der “Zentralrat der Juden” macht sich “große Sorgen” wegen der Erfolge der AfD. Das muss man wohl mehrmals lesen, um es zu glauben: die Million(en) von Antisemiten und Israelfeinden, die im letzten Jahr nach Deutschland gekommen sind, machen ihm keine Sorgen; Sorgen macht ihm hingegen jene Partei, die sich gegen die Aufnahme dieser Antisemiten einsetzt. In welcher irren Welt leben wir denn?

  6. astuga

    Ungern nehme ich in der Sache Merkel (oder auch unsere eigene Bundesregierung) in Schutz.
    Aber warum sollten sie in Bezug auf den Iran anders handeln als die Franzosen, Italiener, und letztlich sogar die Obama-Administration.

    Egal ob es um den Iran oder Saudi Arabien (und Qatar, VAE) geht, alle westlichen Politiker versuchen sich dort als Analzäpfchen.

  7. aneagle

    Wenn die Neubürger in D erst mal eine Wahlstimme haben, bringt Claudia Roth, Kanzlerkandidatin der ökologischen Mittelpartei CDUSPD, ein neues hochemotionales Wahlkampfthema, ganz nach dem Geschmack der Neuwähler samt Familienzuzug und zum Entzücken von gar nicht mal so wenigen Altwählern:
    “besorgte Israelkritik von Freunden”.
    Der bereits jetzt “besorgte” Zentralrat kann bis dahin, gemeinsam mit seinen französischen Kollegen, in den Reisebürosektor investieren. Wahnsinn unter Linken hatte immer schon Methode

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