Antisemitismus als Erlebnisorientierung

Von | 19. Mai 2021

In der Hitliste der schrillen Misstöne, mit denen deutsche Politiker den Hamas-Terror gegen Israel begleiten, hat die Einlassung von Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) den ersten Platz redlich verdient.

In den vergangenen Tagen ist es in zahlreichen deutschen Städten zu antisemitischen Kundgebungen gekommen, bei denen ein islamistischer antisemitischer Mob die Auslöschung Israels forderte, Israelfahnen verbrannte, jüdische Mitbürger angriff und Polizisten, wenn sie denn versuchten einzugreifen, attackierte.

Am schlimmste waren die Ausschreitungen in Berlin. Allein bei dem Einsatz gegen die Hass-Demos auf der Sonnenallee in Neukölln wurden 93 Polizisten verletzt. Der Skandal war so groß, dass sich das Berliner Abgeordnetenhaus damit beschäftigen musste. Innensenator Geisel hatte vor dem Innenausschuss zu erklären, wer unter den 3.500 Hass-Demonstranten für Randale sorgte. Seine Einlassung war schockierend:

„300 bis 400 junge Männer, arabischstämmig, nicht politisch organisiert, eher erlebnisorientiert.“

Das ist ein ebenso kläglicher, wie untauglicher Versuch, den muslimischen Antisemitismus zu vertuschen. Geisel will damit von der Tatsache ablenken, dass seit der Grenzöffnung von 2015 mit hunderttausenden jungen Männern aus antisemitischen und frauenfeindlichen Gesellschaften ein Problem importiert wurde und weiter wird, das unsere Gesellschaft zu zerstören droht. weiter hier

3 Gedanken zu „Antisemitismus als Erlebnisorientierung

  1. Kluftinger

    Und in Wien, im 10 Bezirk?
    Und in den Medien? Und der Herr Alt- BP Fischer inmitten von arabischen Funktionären verurteilt den Davidstern am Kanzleramt?

  2. Falke

    Der Herr Innnesenator Andreas Geisel hat sich ja bereits “hervorgetan”, als er voriges jahr höchstpersönlich nach Griechenland, in das Flüchtlingslager Moria, reiste und vehement die Aufnahme aller illegalen Migranten nach Deutschland verlangte; am liebsten hätte er sie wohl sofort mitgenommen.

  3. Allahut

    @GeBa
    völlig richtig, jede Demonstration die nicht auf österreichische Belange abzielt, ist zu verbieten. Wie wurde Herr Hofer einst gescholten als er sprach. “wir werden uns noch wundern, was alles möglich ist”, man kann sich wirklich nur mehr wundern. Die Frage ist allerdings, wann reicht es der Bevölkerung.

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