Kapitalismus hilft den Armen

Von | 23. Juli 2016

“Häufig werden die Märkte und der Kapitalismus beschuldigt, sie würden den Armen das Leben vermeintlich schwerer machen. Das hört man nicht nur häufig in den Hallen der eher linken Akademien, sondern auch in breiteren intellektuellen Kreisen. Aber wie viele andere Kapitalismuskritiken auch, ignoriert diese Anschuldigung die sehr realen – und klar ersichtlichen – historischen Tatsachen. Die größten Fortschritte in der Armutsbekämpfung wurden in den Ländern erzielt, die ihre Märkte geöffnet haben.Kein Bestreben der Menschheit war so erfolgreich in der Armutsbekämpfung wie die Marktwirtschaft. Diese Aussage ist wahr, ganz gleich ob man einen Zeithorizont von Jahrzehnten oder Jahrhunderten betrachtet. Weltweit ist die Anzahl der Menschen, denen täglich weniger als 2 Dollar zur Verfügung stehen, seit 1990 um mehr als die Hälfte gesunken. Länder wie China oder Indien, die ihre Märkte geöffnet haben, erlebten die größten Fortschritte in der Armutsbekämpfung…..” (weiter hier)

3 Gedanken zu „Kapitalismus hilft den Armen

  1. aneagle

    diesen Artikel sollte der Vatikan zur Verfügung gestellt bekommen. Eventuell verbessert er die Grundlagenforschung von Herrn Bergoglio vor seinen nächsten Stellungnahmen zum Kapital.

  2. Lisa

    Die Idee, ein Staat müsse für die Bürger sorgen, ist den meisten Kulturen ohnehin fremd: der “Staat” ist für sie etwas von “oben” Diktiertes: sozial denkt man im Familienverband, im Clan, in der eigenen Ethnie,. Eine emotionale Verbundenheit mit dieser “Administration” namens Soundsoland ist lediglich verbal vorhanden, zeigt sich allenfalls etwa beim Fussball oder bei Demos. Als ich einen (nicht einheimischen, aber doch schon Deutsch sprechenden Jugendlichen bat, die weggeworfene MacDo-Verpackung doch bitte in den Papierkorb zu werfen, antwortete der ernsthaft: “es gibt Letue, die sind bezahlt für das”… Die “Öffentlichkeit” wird als gesetzloser Raum betrachtet, es besteht dafür kein Verantwortungsgefühl , “gehört mir nicht, also ist es egal” . Sobald Menschen aus diesen Kulturen aber etwas Eigenes haben – also “kapitalistisch” aktiv werden, Geschäfte machen können, sind sie effizient. Daher wäre ich auch für eine massive Entrümpelung von Auflagen bei KMU.

  3. Mourawetz

    “Das hört man nicht nur häufig in den Hallen der eher linken Akademien, sondern auch in breiteren intellektuellen Kreisen.”

    Selig sind die Armen im Geiste. Denn ihnen gehört das Himmelreich.

    Langsam beginne ich die Bibel zu verstehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.