Applaus für antisemitische Hetze im EU-Parlament

(Florian Markl)In seiner gestrigen Rede vor dem EU-Parlament verbreitete Mahmud Abbas, der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde, die alte Hass-Propagandalüge vom Brunnen vergiftenden Juden. Die Abgeordneten hatten daran offenbar nichts auszusetzen: 71 Jahre nach dem Ende des Holocaust erhielt antisemitische Hetze in Europas höchstem demokratischen Gremium Applaus und Zuspruch, während die Medien hierzulande die judenfeindliche Hetze konsequent verschweigen. Der 24. Juni 2016 wird zweifelsohne in die Geschichtsbücher eingehen als der Tag, an dem eine Mehrheit der britischen Bevölkerung für den Ausstieg aus der EU stimmte. Er sollte aber auch noch aus einem anderen Grund in Erinnerung bleiben: als der Tag, an dem die EU-Parlamentarier einen offen antisemitischen Hetzer bejubelten….. (weiterlesen hier)

6 comments

  1. aneagle

    Was erwartet man von einer stramm antifaschistischen EU, die den Frieden im mittleren Osten wirtschaftlich erschwert, indem sie Produkte aus den besetzten Gebieten mittels Kennzeichnung stigmatisiert. Nein, es steht nicht „kauft nicht beim Juden“ drauf, auch kein gelber Stern, lediglich eine Kennzeichnung,zur Konsumenteninformation, damit alles seine Ordnung hat. Übrigens, bei Produkten aus dem besetzten Zypern, gibt es so etwas natürlich nicht. Jedem anständigen Menschen sei es gegönnt, von solch einem EU-Friedensprojekt nicht vereinnahmt zu werden und austreten zu können. Den Briten ist es gelungen.

    @ waldsee
    der persönlich erwähnte sozialdemokratische EU- Abgeordnete Eugen Freund ist ein Politgewächs des österreichischen Rundfunks (ORF), der an Politikfilz und Kungelei den Vergleich mit dem griechischen Fernsehen nicht scheuen muss. Dieser ahnungslose Herr ist von den Realitäten dermaßen abgehoben, dass er nicht imstande war, die Frage seiner EU- Kollegen nach dem Durchschnittsgehalt der Österreicher, welche er im EU-Parlament repräsentiert, richtig zu beantworten. Sein Twitterbeitrag zur Abbas-Rede, ist von vergleichbarer fachlicher Qualität. Gut geeignet zum Fremdschämen. Mit Inkompetenz kann man zwar im ORF Karriere, aber noch lange keinen Staat machen. Beneidenswert, die Briten.

  2. Giovanni B.

    Aha Waldsee und wie erklären Sie sich die regelmäßigen antisemitischen Ausfälle diverser prominenter Labour Party Abgeordneter. Einige mussten ja deswegen erst vor kurzem ihren Hut nehmen. Dazu gesellen sich Ultralinker Antifa und wie sie sich sonst noch nennen, in ihrem als Antiisraelisch getarnten Antisemitismus. Fein in der Tradition der ehemaligen DDR, RAF etc. etc. Auch hatten die Linken immer schon eine Affinität zu den Arabern. Da mischt sich Freiheitskampfgelabbere mit Antiamerikanisch. Israel galt in deren Augen immer schon als Stellvertreter und Sprachrohr der USA. Nur haben und wollen diese Leute nicht zur Kenntnis nehmen, das sich das Machtgefuege in Nahost verändert hat. Siehe die seit einiger Zeit, sehr zum Ärger der USA, engeren Beziehungen zu Moskau. War abzusehen, Leben doch mehr als 1 Mio russischstaemmiger Juden in Israel

  3. caruso

    Wenn jemand noch einen Beweis gebraucht hätte, was für ein Antisemitismus im EU-Parlament vorherrschend ist, da ist er. Abbas sagt, was das Parlament auch sagen möchte, nur sich wegen political correctness nicht sagen traut. Man applaudiert aber, weil man selbst diese Lügen die Abbas verbreitet glaubt. So viel vom aufgeklärten Europa das auf seine Aufgeklärtheit so stolz ist. Dabei steckt es, was dieses Thema betrifft, im tiefsten Mittelalter.
    lg
    caruso

  4. Falke

    Was erwartet man eigentlich von einer Organisation mit einem Präsidenten Schulz und einer Vizepräsidentin Lunacek? So gesehen kann es nur positiv sein, wenn dieses Europaparlament möglichst wenig zu sagen hat. . Kosten tut es ohnedies mehr als genug: abgesehen von den üppigen Gehältern und Diäten der Abgeordnten und ihrer “Berater”, zusätzlich noch die völlig absurden Übersiedlungen zweimal jährlich von Straßburg nach Brüssel und zurück. Niemand würde es vermissen, wenn es abgeschafft würde

  5. waldsee

    falke @ nach dem brexit droht die rest-eu näher zusammen zu rücken.wie soll das mit schulz und lunacek klappen?

  6. Thomas Holzer

    Auch schon egal; wenn sich die EU-Eilten darauf geeinigt haben, sich an Arabien, an eine antipluralistische, monolithische Gesellschaftsstruktur auszuliefern, passt dieses Verhalten in den Rahmen.
    Der Sozialismus ist ja per se auch antipluralistisch, monolithisch; insofern fügt sich das zusammen, was anscheinend zusammen gehört.

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