Araber warnen Biden: „Wir wollen keinen zweiten Obama!“

Von | 4. April 2021

Prominente arabische Polit-Analysten und Kommentatoren sind fassungslos, dass die Biden-Administration sich dafür entschieden hat, den Iran und Islamisten zu hofieren, statt mit Washingtons traditionellen und langjährigen Verbündeten in der arabischen Welt zusammenzuarbeiten. Nach der Veröffentlichung des US-Geheimdienstberichts über die Ermordung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi, warnten viele arabische Analysten und Kolumnisten davor, dass die Biden-Administration den US-Interessen im Nahen Osten schade. weiterlesen hier

4 Gedanken zu „Araber warnen Biden: „Wir wollen keinen zweiten Obama!“

  1. Johannes

    Der ganze Artikel ist ein einziger Versuch den Leser für dumm zu verkaufen.

    Da schickt der „Prinz“ seine Häscher aus, mit einer seiner Privatmaschinen und jetzt versucht uns der Journalist zu erklären die Täter seien extrem hart bestraft worden.
    Was wohl nur bedeuten kann das sie das gleiche Schicksal wie ihr einstiges Opfer erleiden mussten.

    Da wurde also Khashoggi getötet und der Prinz konnte zugleich die Täter und somit einzigen Zeugen beseitigen und wir sollen glauben damit sei dieses Verbrechen, aufgeklärt, gesühnt und gerecht gerichtet worden .

    Jetzt weiß ich schon das im gesamten arabischen und persischen Raum, der zufällig auch islamistischer Raum ist, Menschen zu jeder Zeit wie im Mittelalter massakriert werden.
    Auch eine hiesige Richterin schien dies als für diesen Raum normal zu akzeptieren.

    Zugegeben, es werden auch in den USA Menschen, verurteilte Mörder, hingerichtet. Politische Gegner zum Glück vorerst nur medial.

    Leider war es immer so das bei strategischen Überlegungen welche Machtsphären für viele Jahrzehnte festlegten einzelne Menschenleben – oft auch solche ganzer Ethnien – und Schicksale nicht gewürdigt wurden, vielleicht auch oft gar nicht konnten.

    Wenn man bedenkt was Obama und Biden in Libyen angerichtet haben und was das für Folgen in Syrien hatte so ist die Entdeckung des Mitleids für einen bestialisch ermordeten Journalisten von Seiten der USA eher unglaubwürdig.

    Trotzdem der Beitrag in diesem Artikel ist zu plump und in seiner unverhohlene manipulativen Absicht die Intelligenz der Leser zu beleidigend.offensichtlich.

    China ist gerade dabei zur Schutzmacht des Iran zu werden.
    Das vergebliche Umwerben des Iran durch den Westen ist der verzweifelte Versuch diese Entwicklung zu verhindern.

  2. Falke

    Und wer vor allem keinen zweiten Obama haben will: Israel! Biden ist drauf und dran, das durch Trump halbwegs erreichte Gleichgewicht in der Welt und die damit verringerte Kriegsgefahr gleich von Anfang an zu zerstören. Erheblichen Einfluss dürfte dürfte neben Obama jedenfalls auch Hillary Clinton haben, die ja ihre Niederlage gegen Trump immer noch nicht verkraftet hat und zumindest in der amerikanischen Außenpolitik weiterhin präsent sein will.

  3. Franz Meier

    Für mich bleibt es ein Rätsel warum die deutsche Kanzlerin und die Deutschen ganz allgemein so unglaublich heiss und versessen sind auf die Mullahs. Nun also auch die Demokraten in USA. Was wollen die von den Mullahs, was erwarten die von denen? Die Mullahs hassen die Amerikaner aus tiefster Seele, egal ob Demokraten oder Republikaner. Die Mullahs brauchen den fortlaufenden Krieg gegen die USA und den Westen. Das ist Teil ihrer raison d’etre, ohne diese können die sich nicht halten im Iran. Die deutschen Fernsehdokus erklären uns gerne warum die netten Mullahs die bösen Amerikaner und den bösen Westen hassen – aus Sicht der Deutschen zu recht natürlich. Ich erinnere mich gut daran, wie sich Präsident Obama an die Mullahs heran zu schleimen und anzubiedern versuchte, auf ein Treffen und einen Besuch hoffte und wie Ayatollah Khamenei ihm trotz Atomdeal eine kalte Abfuhr erteilte. Die Mullahs wollen keine Versöhnung mit dem Wunschgegner, wie es einst der ägyptische Präsident Sadat wollte. Die USA und der Westen sind in der Dauerkrise. Zuerst diese nicht endenden Kriege im Irak und in Afghanistan von Bush, Rumsfeld und Cheney angezettelt. Dann das Kapitel Trump der einiges in Washington zu bewegen suchte und dafür Hass und Abneigung erntete. Er brachte immerhin eine gewisse Annäherung zwischen Israel und einigen arabischen Staaten zustande. Jetzt macht ein gesundheitlich geschwächter Herr Biden aus Prinzip bei vielen Themen genau das Gegenteil seines Vorgängern, um sich zu profilieren. Wie soll das rauskommen? In einer Zeit in der die EU impotent, dekadent und schwach ist und die Chinesen und Russen zündeln und ihre Muskeln spielen lassen – wie wird das enden?

  4. aneagle

    Der Präsident, der sich auf Amerika zurückziehen wollte, schuf mit dem von seinem Schwiegersohn konstruierten Abraham- Abkommen den größten aussenpolitischen Erfolg Amerikas seit Jahrzehnten. Was ihm die wenigsten zutrauten war es, ein Jahrhundert-Werk klug ausbalancierter wirtschaftlicher Vernetzungen Israels mit den arabischen Nachbarn zu flechten, es mit gemeinsamen politischen Schutzbestrebungen zu unterlegen und so eine künftige Stabilität für eine ganze Region im Mittleren Osten zu entwickeln , die Wohlstand und Frieden im mittleren Osten aus den Eigeninteressen der dort ansässigen Staaten wachsen lassen sollte. Alles das bezahlte Trump America doppelt effektiv, indem es den Terorristen der Region successive den Geldhahn zudrehte und dieses Geld in den Frieden der Nahostregion investierte.

    Der Nachfolger hingegen, trompetet sein unseliges „America is back“ in die Welt und setzt mit der Öffnung in Richtung Iran den ersten katastrophalen (Rück)Schritt und schnell auch noch den zweiten, in welchem er die Unterstützung von Terroristen, die sein Vorgänger Schritt für Schritt vorsichtig ausgedünnt hat, in vollem Umfang wieder aufnimmt. Das ist für den Frieden schlichtweg fatal.

    Biden sorgt dafür, dass mehr und mehr Staaten der Welt bereits jetzt erkennen , was sie an dem, zugegebenermaßen unangenehmen, Trump hatten. Bidens rascher dritter Schritt war eine diplomatische Glanzleistung. Im US TV gefiel es ihm, der hinsichtlich seiner Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Terroristenunterstützung mehr als nur eine Flanke offen hat, Russlands Präsidenten öffentlich als Mörder zu bezeichnen. Jetzt fehlt ihm auf Obamas „Leistungen “ nur noch der rasche Nobelpreis.

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