Arabische Gastfreundschaft

“In der vergangenen Woche fanden in Doha und Dubai Schwimm-Weltcups statt. Die israelischen Sportler wurden dabei von den Veranstaltern diskriminiert. Sie wurden zum Teil beim Einlaufen nicht vorgestellt, eine Siegerehrung soll ausgefallen sein und in den TV-Übertragungen wurde die israelische Fahne ausgeblendet. Israelische Schwimmer gewannen trotzdem mehrere Medaillen. Die deutsche Schwimmerin Theresa Michalak solidarisierte sich auf ihre eigene Weise – und zeigt, dass Athleten sich eben nicht gemein machen müssen mit den verqueren Ideen ihrer Gastgeber….” (Quelle: achgut.de)

24 comments

  1. Thomas Holzer

    Hätte ja man wohlweislich boykottieren können!
    Oder haben sich die Israelis einen andere Behandlung erwartet? Kann ich mir nur schwerlich vorstellen!

  2. Mona Rieboldt

    @ Thomas Holzer
    Wie meinen Sie das? Allgemein boykottieren oder sollte nur Israel das tun?
    Es ist aber überall das Gleiche, selbst beim Tennis in Schweden, da demonstrierten Moslems derart, dass Zuschauer verboten wurden. Gewonnen hat dennoch der Israeli.
    In Deutschland gab es die größten antisemitischen Demos seit 1945 von Moslems und Linken. Kleine Gruppen, die dagegen demonstrierten mit israelischen Fahnen, wurden von der Polizei als Provokateure gesehen und entsprechend behandelt. Tote Juden sind in Deutschland sehr beliebt, Lebende nicht.
    Und was sollen die Israelis machen? An gar nichts mehr teilnehmen, Selbstmord begehen?

  3. Thomas Holzer

    @Mona Rieboldt
    Nein wirklich nicht (bezugnehmend auf Ihren letzten Satz)
    Leider läßt halt die Solidarität mit Israel in Europa sehr zur Wünschen übrig.
    Ich fürchte, um sich kurzfristig bei (radikalen) Muslimen lieb Kind zu machen, werden/würden die Europäer, vor allem Deutsche, Österreicher und Franzosen, umgehend ihre bisherigen “Freundschaftsbekundungen zu Israel” in das (im Notfall auch aktive) Gegenteil verkehren!

  4. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    “Sie wurden zum Teil beim Einlaufen nicht vorgestellt, eine Siegerehrung soll ausgefallen sein und in den TV-Übertragungen wurde die israelische Fahne ausgeblendet”

    “selbst beim Tennis in Schweden, da demonstrierten Moslems derart, dass Zuschauer verboten wurden. Gewonnen hat dennoch der Israeli.”

    Sie schreiben es; das sind wirklich Zeichen eines evidenten Verfolgungswahn.
    Verzeihung, geht’s noch dümmer?!

  5. Rennziege

    Kleiner Trost: Bei den Olympischen Spielen in Сочи (Sotschi) wird es derlei ekelerregende Machenschaften nicht geben, gegen niemanden. Auf Wladimir Wladimirowitsch Putin kann die Welt sich verlassen, nicht nur diesbezüglich. (Falls jemand vermutet, dies sei ironisch gemeint, irrt er gewaltig. Ich halte ihn für einen der ganz wenigen Staatsmänner, die sowohl weltpolitisch als auch daheim unaufgeregt und klug agieren. Russland aus dem Morast des Kommunismus zu hieven ist zwar ein Sisyphos-Job, an dem seine Vorgänger gescheitert sind. Putin ist zuzutrauen, dass er’s auf lange Sicht schafft. Zweifellos wird erst sein Nachfolger das Ziel erreichen, und den wird er sich sehr sorgfältig aussuchen.)

  6. Sinnlosschwatz

    und warum gibt es deshalb bei uns noch keine Kerzerlmärsche? Was ist los mit den hauptberuflichen Vergangenheitsbewältigern?

  7. cmh

    @sinnlosschwatz

    Gäbe es bei uns eine gegen den moslemischen Antisemitismus gerichtete Demonstration wäre unsere Polizei in einer Zwicklage.

    Die SWBäähs (SicherheitsWacheBersonen) täten sich schwer damit zu entscheiden, welches Liebkind der Medien der Provokateur ist.

    Und zum Verfolgungswahn: War schon einmal jemand auf einer Sportanlage der Hakoah? Wie am Flughafen.

  8. Sinnlosschwatz

    @Rennziege
    und außerdem ist Präsident Putin laut Gerhard Schröder ein lupenreiner Demokrat, einem nachweislichen Gutmenschen vertraue ich vollends.

  9. Mona Rieboldt

    Ich sehe Putin, wie Rennziege schreibt, auch als klugen und geschickten Politiker. Sicher ist er auch ein Schlitzohr, aber ein so großes Land zu regieren, bedarf einiger Fähigkeiten.

    Antisemitismus gibt es aber in Russland auch reichlich. Es muss weltweit eine Art chronischer Krankheit sein. Es gibt insgesamt nur 18 Millionen Juden, davon leben ca. 7 Millionen in Israel, ca. 6 Millionen in USA, der Rest verteilt sich auf andere Länder. In Deutschland leben ca. 500.000.

  10. Rennziege

    26. Oktober 2013 – 14:02 — Sinnlosschwatz
    Vielen Dank für die x-te Wiederholung dieser hohlen, weltfernen und hirnlosen Phrasen.

    Weder Gerhard Schröder noch Wladimir W. Putin sind Gutmenschen; beide würden diese Bezeichnung entrüstet von sich weisen. Nicht nur in unseren wirren Zeiten streben “lupenreine Demokraten”, siehe auch die weniger lupenreinen wie z.B. das Personal der EU oder Österreichs, nichts an außer ihrer Wiederwahl. Sie setzen nichts ins Werk, was ihren Wählern heute und morgen zum Vorteil gereichen könnte.
    Schröder hat gegen großen innerparteilichen Widerstand die Agenda 2010 durchgeboxt, wohlwissend, dass ihn das den Kanzlerjob kosten wird. Aber er hat seinem Land etwas Gutes getan — auch wenn seine Genossen in allen Parteien des Nanny-Staats BRD heute darüber verlogene Tränen vergießen.

    Exgenosse Putin weiß, dass der Übergang von einer Volks- zu einer “lupenreinen” Demokratie Jahrzehnte der Gewöhnung erfordert, und handelt entsprechend, wobei er eine ruhige, aber notwendigerweise undemokratische Hand beweist, die der Demokratie ein Fundament baut, das es in Russland (wie Sie zweifellos wissen) noch nie gab. Gut Ding will Weile haben, gell? Putin und die Russen, die ihn mit überwältigender Mehrheit schätzen, wissen das.
    Es mag aber sein, dass Sie Pussy Riot für die Vagina Zukunft der Demokratie Russlands halten. Dann ist Ihnen leider nicht zu helfen.

    Und ehe ich’s vergesse: Falls Sie mir irgendwo auf der Welt einen lupenreinen Demokraten (auch Frauen dürfen erwähnt werden) nennen können, bin ich Ihnen überaus dankbar. Aber ich wünsche schon jetzt viel Geduld bei der Suche.

  11. Mona Rieboldt

    @Thomas Holzer
    Sie haben recht, die Solidarität mit Israel würde schnell aufgekündigt, je mehr der Ölpreis steigt. Dazu kommt, dass zur Zeit in ganz Europa derart viele Muslime leben und es werden ständig mehr, so dass sich besonders die deutsche Regierung unterwürfig verhält, damit es nur keine Randale von Moslems gibt. Die gibt es aber dennoch.

  12. Sinnlosschwatz

    @Mona Rieboldt

    chronische Krankheiten enden üblicherweise mit dem Tod des Patienten, kann es sein, dass niemand eine Diagnose wagt, wo der Ansteckungsherd liegt.

  13. Sinnlosschwatz

    @Rennziege

    zur Ihrer Information, mir ist Putin allemal lieber als seine lauwarmen Kritiker

  14. Mona Rieboldt

    @Sinnlosschwatz
    Der Antisemitismus wird sozusagen vererbt von Generation zu Generation. Es gibt ihn ja schon lange und in jeder Zeit verändert er sich, zeigt ein anderes Gesicht. Auschwitz wird es nicht mehr geben. Heute heißt der Antisemitismus z. B. Antizionismus und hetzt gegen Israel. Also Israel als Jude unter den Staaten. Besonders beliebt ist der Hass auf Juden bei den Linken und Moslems. Begonnen hat das Ganze mit Beginn des Christentums. “Die Juden haben Christus umgebracht” etc. Und chronische Krankheiten können sich lange hinziehen.
    Und die Judenhasser können sich wie die Nazis nicht entscheiden, einmal sind die Juden Untermenschen, dann wieder Übermenschen, die die ganze Welt beherrschen.

  15. Rennziege

    26. Oktober 2013 – 17:20 — Mona Rieboldt

    Darf ich Sie a wengerl korrigieren? Ihre Sätze Begonnen hat das Ganze mit Beginn des Christentums. “Die Juden haben Christus umgebracht stimmen nicht bzw. nicht mehr.

    (a) Der Antisemitismus ist wesentlich älter als das Christentum. Assyrer, Babylonier und das Römische Reich bekämpften die Juden fast durch das ganze Jahrtausend vor Christi Geburt. Das Alte Testament schildert diese und frühere Aggressionen rückblickend und widmet der Vertreibung (Exodus, Auszug aus Ägypten, etc.) ganze Kapitel.
    (b) Eine Versöhnung mit den Juden wurde von der Katholischen Kirche spätestens seit dem Zweiten Vatikanum (1962-65) betrieben und Abbitte geleistet, von allen nachfolgenden Päpsten fortgesetzt; besonders Benedixt XVI. lag es besonders am Herzen, diesen “Streit unter Brüdern” zu beenden, der ja vorrangig auf einem Irrtum beruhte:
    http://www.dw.de/juden-und-katholiken-streit-unter-br%C3%BCdern/a-4243251
    Daraus: Zwar haben laut biblischem Zeugnis nicht “die Juden” Jesus getötet, sondern die heidnischen Soldaten des römischen Statthalters Pontius Pilatus, aber auch im Neuen Testament wurde ihre Rolle beim Prozess gegen Jesus überzeichnet: So steht etwa bei Johannes (Kapitel 8, Vers 44): “Ihr habt den Teufel zum Vater” und selbst der Reformator Martin Luther schrieb “Von den Juden und ihren Lügen”.

    Luther ist ein besonderes Kapitel. Seinem flammenden Antisemitismus wurde von evangelischen Theologen nie entschlossen widersprochen.
    Es wäre auch pervers, wenn Christen antisemitisch wären: Aus religiöser Sicht sind sie die Kinder und Erben der alttestamentarischen Juden.

  16. Rennziege

    @cmh
    … aber nur wenn Sie die abendländische Kultur mit Kommunismus und Lebensfeindlichkeit gleichsetzen.

  17. Rennziege

    @Ehrenmitglied der ÖBB
    Zuviel der Ehr’! Ich les’ das als “Eto harascho! Spassibo!” Und auf das fehlende “o” pfeifen wir gemeinsam, товарищ, diesmal zumindest. (Bitte den Towarischtsch nicht ernstnehmen! господи́н passt besser.)

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