Arbeit Leid, Pension Segen, so wird das nix

„Wir brauchen ein Ende der Mentalität, dass Arbeit Leid ist und die Pension der Segen. Wir brauchen ein Ende der Mentalität, dass das Wochenende schon am Donnerstag eingeläutet wird. Wenn an der Wirtschaftsuni ein Großteil der Studierenden einen Job im öffentlichen Dienst anstrebt, zeigt das, dass wir unser Bewusstsein verändern müssen. Verteilt werden kann nur, was vorher erwirtschaftet wurde.“ (Aussenminister Sebastian Kurz, hier)

27 comments

  1. Lisa

    Wenn man ganze Generationen im Glauben aufzieht, Geld sei einfach da, wie Luft zum Atmen, ist diese Ansicht ganz natürlich. Welche Kinder müssen scohn etwasleisten, um ihren Toy-Park aufzustocken? Null Arbeit (Kinderarbeit ist verboten), null Anstrengung (Kinder müssen bedingungslos geliebt werden), null Verantwortung (an auftretenden Probleme ist die Mutter, sind die Eltern und die Gesellschaft schuld). Der gesellschaftlich akzeptierte Infantilismus (auch Jugendwahn genannt) unterstützt das zusätzlich: vom Taschengeld direkt in die Rente, so ists gemeint.

  2. Gerald Steinbach

    “””Wenn an der Wirtschaftsuni ein Großteil der Studierenden einen Job im öffentlichen Dienst anstrebt – “”

    Da fängt das Dilemma schon an und erfordert endlich einmal Maßnahmen der Politik, wie zum Beispiel:
    Gleichstellung öffentlicher Dienst mit der Privatwirtschaft, wie zum Beispiel Pensionen.
    Auch nicht Leistungsträger im öffentlichen Dienst(und da gibt’s nicht wenige) dürfen nicht geschützt werden, sondern sollten auch gekündigt werden und dadurch etwas Druck verspüren, auch die Bezahlung ist mittlerweile im öffentlichen Bereich höher als in der Privatwirtschaft und wird noch mehr auseinander klaffen.
    Alte viel diskutierte Probleme, aber bei der Umsetzung nach wie vor on going, wie so vieles!

  3. Juan Carlos Recalde

    “Österreich ist das Land mit den ältesten Studenten und den jüngsten Pensionisten.”

    Wo ich das gehört habe, weiß ich leider nicht mehr (gut möglich, dass ich es hier gelesen habe). Stimmt das so? Weiß jemand Genaueres?

  4. cmh

    Das bedeutet im Klartext: Sozialismus ist schädlich! (Eigentlich wollte ich ja Ärgeres sagen, aber dann werde ich wieder zensiert.)

    Verfehlt ist es hingegen, die Jugend, die es sich auf dem Faulbett bequem gemacht hat zu verhöhnen. Ohne die humanistischen, menschenfreundlichen, sozialistisierenden (V-)Erzieher wäre es nicht soweit gekommen.

    So kommt es nun, dass wir vor den Scherben von (zumindest) 50 Jahren sozialistischer Politik und Wühlarbeit – natürlich zum Wohle der Menschen, der Bürgerinnen und Bürger da draußen – stehen. Umgeben von Rotten roter Maden, die, in immer noch fein abgestimmtem Chor skandieren: “Die anderen sind schuld! Der Kapitalismus ist schuld! Der Zionismus ist schuld! Pumpt endlich mehr von eurem Geld hinein, Geld hinein!”

    Ein rotes Schuldbewusstsein erwartet man natürlich vergeblich.

  5. Gerald Steinbach

    Juan Carlos Recalde@
    Studiengebühren würden einen “zärtlichen Druck” auf die “älteren” Studenten bzw deren Eltern aufbauen und bei den jüngsten Pensionisten sollte der Staat endlich einmal anfangen, besonders die in Wien…

  6. sokrates

    Richtiger Ansatz von Kurz, doch gleichzeitig ist Resignation rauszuhören!Die SPÖ ist schuld,könnt, sollte, müsste…

  7. Thomas Holzer

    Da redet der Richtige! 😉
    “Verteilt werden kann nur, was vorher erwirtschaftet wurde”
    Hätte Herr Kurz diesen Satz weggelassen, wäre u.U. seinen Worten mehr Glauben zu schenken, aber auch nur u.U.

  8. Falke

    O.T., aus Aktualitätsgründen. Heute auf orf.at: “Die Regierung rechnet heuer mit zwei Mrd. Euro „Flüchtlingskosten“ – davon 1,6 Mrd. Euro für Sozialleistungen”. Der Staat hat Schulden von 300 Mrd., es gibt kein Geld für Bildung, Schulen, Pensionen, die angebliche und großartige “Steuerreform” musste durch andere Steuern “gegenfinanziert” werden, wodurch viele KMU aufgeben müssen (Registrierkassen usw.) – aber für “Schutzsuchende” sind plötzlich locker 2 Mrd. da, noch dazu großteils für “Sozialleistungen”, die natürlich voll aus Steuereinnahmen der arbeitenden Einheimischen (oder eher aus neuen Schulden) gedeckt werden müssen. Da steigt es einem wirklich stagelgrün auf. Vor allem fragt man sich, ob die verschiedenen “Konventionen” für Flüchtlinge auch zwingend vorsehen, dass der betreffende Staat derartige Beträge, vor allem für “Sozialleistungen” aufwenden muss.

  9. Gerald Steinbach

    Falke@ ” 2Milliarden…ob da alles schon eingerechnet ist, bezweifle ich einmal, sekundäre Maßnahmen wie Polizeieinsätze, usw. werden wohl hier nicht erfasst, auf jeden Fall wird die nächste Steuererhöhung(en) recht bald kommen. Tax welcome…

  10. Thomas Holzer

    @Gerald Steinbach
    Das Dilemma fängt da an, wo all “unsere” Politikerdarsteller durch ihr Handeln diese Versorgungsmentalität seit Jahrzehnten vorleben, den Untertan durch exzessive Steuerbelastung, Demokratisierung des Privatlebens, Vorschreiben der Meinung und ja bald schon Gedanken, schikanieren.
    Worte sind Schall und Rauch, der Worte sind genug gewechselt, es zählen nur noch Taten! Soweit ich informiert bin, hat der Kerr Kurz den geschützten Bereich bis dato noch nie in seinem Leben verlassen!

  11. Gerald Steinbach

    Thomas Holzer@ ….zumindest hat es dieser (Kurz) ja angekündigt, dass er seine Zukunft in der Privatwirtschaft sieht, aber wie das mit den Ankündigungen ist in der Politik wissen wir ja
    Diese Politikerdarsteller, wie sie diese trefflich beschreiben, kommen ja meist aus den geschützten Werkstätten und da beißt sich die Katze im Schweif..

  12. Reini

    … im Reichtum hat sich noch jedes Volk selbst vernichtet!!!! … Mayas, Inkas, Rom, Ägypten, usw… sie haben es alle geschafft!
    … in Österreich muss das Volk herhalten um den wachsenden Staatsapparat zu erhalten! … wir leben in einer finanziellen Scheinwelt, wo Milch und Honig ausgeteilt wird, ohne Bezug zur Realität. Die Spirale dreht sich künstlich erhalten am Stand, es ist nur mehr eine Frage der Zeit.

    … die SPÖ ist schuld,… ob da nicht der Wähler schuld ist, welcher sich gierig von ihren Politikern anfüttern lassen. Jeder weiß, das große Reformen mit gewaltigen finanziellen Einschnitten, inkl. Zusammenlegungen im öffentlichen Sektor gemacht werden sollten, um die Schulden zu reduzieren, …. es passiert nichts, die Gewerkschaften machen die Tür zu, man will ja keine Streiks und Wählerstimmen verlieren.
    Verstand hat nichts mit Bildung zu tun,… einige waren Gratis in der Schule, andere Umsonst! 😉

  13. Thomas Holzer

    @Gerald Steinbach
    Nachdem man als Politikerdarsteller die Möglichkeit nutzte, auf Steuerzahlerkosten genügend Kontakte zu knüpfen, lässt es sich leicht in die “Privatwirtschaft” wechseln; die Beispiele sind Legion

  14. Christian Peter

    ‘Außenminister’ schreibt sich mit scharfen ß.

    Dieser Sebastian Kurz sollte zuallererst einen Ausbildung nachholen (Studienabschluss) oder einen Berufsausbildung absolvieren und erst dann große Sprüche klopfen. Dass Menschen, die weder über eine Ausbildung/Berufsabschluss verfügen die höchsten politische Ämter des Landes bekleiden, das gibt es nur in Bananenrepbuliken wie Österreich.

  15. sokrates

    Falke@ Nur zur Erinnerung: 2 MRD für Schutzsuchende sind die halbe Steuersenkung die da verteilt wird! Bald kommen Registrierkassen für jeden!!

  16. Gerald Steinbach

    Christian Peter@
    Er könnte ja schnell den Taxiführerschein nachholen,….

  17. Carl Schurz

    Mitnichten. Das Dilemma fängt bzw. fing viel früher an. 1957. Ludwig Erhard im Kapitel 12: der Versorgungsstaat -der moderne Wahn.
    Möge heute und morgen niemand sagen er hätte davon nichts gewusst. Ich lebte zu dieser Zeit nicht. Trotzdem weiss ich darum. Es hat noch nie geschadet sich körperlich und geistig anzustrengen. Trägheit und Faulheit sind Todsünden. Zurecht. Hotel Mama ist längst indolvent und wird nur noch mit der Gelddruckmaschine künstlich am Leben erhalten.

  18. Thomas Holzer

    @Carl Schurz
    Passen dazu, und zum 400. Todestag des Herrn Shakespeare;
    sein Vater war Sohn einfacher Bauern und brachte sich selbst Lesen und Schreiben bei; und dies im 16. Jahrhundert!
    Ergo: im 21. Jahrhundert darf sich wirklich niemand mehr auf mangelnde Möglichkeiten etc. ausreden und den Staat anrufen

  19. Reini

    Thomas Holzer
    “Ergo: im 21. Jahrhundert darf sich wirklich niemand mehr auf mangelnde Möglichkeiten etc. ausreden und den Staat anrufen” … und beim AMS sitzen 500.000 Staatskosten,.. man kann sie auch Staatsangestellte nennen,… 😉

  20. Thomas Holzer

    @Reini
    Auch die knapp 6000 “Mitarbeiter” des AMS werden an Unproduktivität nur noch von den gewählten Politikerdarstellern “übertroffen” 😉

  21. Christian Peter

    @Gerald Steinbach

    Erfreulicherweise werden die bald abgewählt – dann werden Nieten wie Sebastian Kurz und Werner Faymann endlich genug Zeit haben, einen Hochschulabschluss / Berufsabschluss nachzuholen.

  22. Thomas Holzer

    @CP
    Hochschulabschluß beim Herrn Faymann scheint schwierig zu werden, scheint doch sein Maturazeugnis auf wundersame Weise verschwunden zu sein 😉

  23. Christian Peter

    @Thomas Holzer

    kein Problem, kann schließlich über den zweiten Bildungsweg und Dr. Roland nachgeholt werden.

  24. Johannes

    Warum wollen viele nach dem Studium in den öffentlichen Dienst? Leicht erklärt, dort streitet AK und Gewerkschaft für dich und deine sogenannten Rechte bzw. deinen Gehalt.
    Während du als Unternehmer unter dem Generalverdacht, obwohl finanziell oft ausgeblutet, der Steuerhinterziehung und Mitarbeiterausbeutung stehst. Immer härter spürst du die scheinbar willkürliche Gesetzgebung mit allen ihren ruinösen Auflagen, du siehst wie Gesetze großen Konzernen in die Arme arbeiten während kleine Wirte an den Auflagen zwangsläufig scheitern. Immer öfter ertappt man sich beim Gedanken das jene die uns das antun sich wundern das die kleinen Unternehmer noch immer durchhalten. Die ÖVP ist gefordert endlich diese Klein und Mittelunternehmer – Schlagen zu beenden. Aus vielen Gesprächen weiß ich das bei fast allen Wirtschaftsentscheidungen der Politik in der letzten Zeit die Menschen in den betroffenen Wirtschaftskreisen (klein und mittel) kopfschüttelnd resignieren.
    ein Beispiel: Faymann wollte die Sektsteuer zur Sanierung des Budgets verwenden.
    Ergebnis : Rückgang des Sektumsatzes und dadurch ein Bruchteil der erwarteten Einnahmen!!!!
    Folgen : Mehr Geschäft durch italienische Produkte und große Einbußen heimischer Produzenten!!!

  25. Herr Karl jun.

    @ Lisa
    Eine Gesellschaft von beherzten Apanagenempfänger kann gar nicht anders als ihren Nachwuchs an die Denkweise von Strizzis und Strauchdieben heranführen: “Es ist genug da, man muß es nur holen und richtig verteilen”. Da dies doch ein wenig ungustiös klingt, verpackt man es in hehre politische Programme und beklebt es mit allerlei Gerechtigkeitsfloskeln. In der Alltagssprache verwischt man den Unterschied von “verdienen” und “bekommen” und verwendet beide Begriffe fast schon synonym. In der Steuerdiskussion fordert man ungeniert Steuersätze, die schon längst das Ausmaß einer finanziellen Supression erreicht haben und energische Widerstandsrechte legitimieren (würden). Das wurde allerdings alles von der heutigen Kukident-Generation teils wider besseren Wissens eingebrockt, in deren üblen Mundgeruch ja auch die Partei Kurz’ verfangen ist.

  26. Thomas Holzer

    2 Milliarden für 130.000 “Neubürger” im Jahr 2016; lt. Ö1 Abendjournal
    das macht schlappe € 1.282,05 pro “Neubürger” pro Monat, vom Baby bis zum Greis. Ob da Familienbeihilfe/Kinderbeihilfe schon inkludiert ist, wurde nicht kolportiert, wage ich aber zu bezweifeln.
    Läppische € 485,05 pro Monat mehr als die BMS…..

    Da fragt man sich schon, was in diesem Lande vorgeht……..

  27. Thomas Holzer

    @Thomas Holzer
    Korrektur: € 458,05 pro Monat mehr als BMS, nicht € 485,05, sorry

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