Arbeitslos dank Mindestlohn

Von | 27. Januar 2017

“Restaurants are rapidly going out of business in the Bay Area, after San Francisco passed a $15 minimum wage law in 2014 and the State of California followed suit in 2016. Yet the media are struggling to make the connection between high minimum wages and restaurant closures….” (hier)

7 Gedanken zu „Arbeitslos dank Mindestlohn

  1. Fragolin

    Ist schon ein seltsames Phänomen, dass die Mindestlohnforderer so selten bereit sind, dafür teurere Preise in Kauf zu nehmen. Würden die Kunden es akzeptieren, für jede Ware ein Viertel mehr zu bezahlen, wären auch um ein Viertel höhere Löhne möglich. Die Frage ist nur: Was bringt das außer Inflation?
    Es gibt Marktgesetze, und die lassen sich per Dekret genausowenig außer Kraft setzen wie Schwerkraft oder der zweite Hauptsatz der Thermodynamik. Aber für Leute, die nichts anderes können als Dekretieren, gilt eben ein anderes Naturgesetz: Wer als einziges Werkzeug einen Hammer hat, sieht jedes Problem als einen Nagel und haut drauf.

  2. mariuslupus

    Zuerst kommt die Ideologie, dann kommt das Fressen.

  3. Lisa

    Was ist eigentlich gegen Leistungslohn einzuwenden? Ungerecht, weil einige leistungsstärker sind? Na und? Es sind ja auch nicht alle Männer George Clooneys und alle Frauen Isabelle Hupperts – da gibts ja auch kein Recht auf Mindestpartnerschaft…

  4. Fragolin

    Ich bin dafür, bei den Olympischen Spielen eine Mindestmedaille von Gold an alle Teilnehmenden zu verleihen und außerdem die sexistische Trennung in Männer- und Frauenbewerbe, schon wegen der menschenverachtenden Ignoranz gegenüber LGBTXYZsonstwas-Gestalten, sofort zu unterlassen! Alle Teilnehmenden nehmen an allen Sportarten teil und dann ihren Teil vom Gold mit heim. Es gibt kein Siegertreppchen mehr, wo auf unterdrückerische Weise der/die/das Siegex auf alle herabblickt, und auch die Mann-Frau-Trans-Dings-und-Bums-Schaften werden nicht mehr auf rassistisch-völkische Weise nach Nationalitäten zusammengestellt, ebenso entfällt die Alterdiskriminierung.
    Schaut sich dann zwar kein Schwein mehr an, aber endlich gerecht!

  5. Mona Rieboldt

    Fragolin
    Im Sport geht es halt noch ganz archaisch zu, der Bessere gewinnt. Das ist wohl noch das Einzige, wo keine Gleichmacherei vorkommt oder Anforderungen so herab gesetzt werden wie in Schulen von NRW, da machen inzwischen fast alle ein Abitur mit sehr gut. Die Menschen sind aber nicht in den letzten 50 Jahren soviel intelligenter geworden. In Hamburg waren Mathematikarbeiten so schlecht, dass die Politik beschlossen hat, alle Noten dieser Arbeit um eine Note höher zu setzen.

  6. Rennziege

    27. Januar 2017 – 15:01 — Mona Rieboldt
    Servus! Und der deutsche Wähler setzt dieser Tage die Schulnoten verbrauchter und krachend erfolgloser Politfiguranten (Merkel, Steinmeier, Schulz et al.) um etwa zwei Stufen höher. Das Stimmvieh ist eben leicht zu unterhalten.

  7. Mona Rieboldt

    Rennziege
    Ich verstehe es auch nicht, warum wieder so viele Merkel wählen wollen, dazu noch diesen ekligen Schulz, SPD. Fakt ist halt, dass es hier vielen sehr gut geht, viele Leute Arbeit haben, da traut man der CDU in Wirtschaftssachen mehr zu als anderen. Es sind auch alles Blockparteien, eine Opposition gibt es nur mit AfD und Sahra Wagenknecht, aber ohne ihre Partei Die Linke.
    Ob man CDU, SPD, Grüne, FDP wählt, man wählt jedes Mal Merkel.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.