Arme Briten….

Von | 21. Juli 2017

“(THOMAS EPPINGER) Ich bin der EU zutiefst dankbar, dass sie sich mit den bestausgebildeten Beamten Europas so emsig um unsere drängendsten Probleme kümmert. Um Glühbirnen, Toasterschlitze, Pommes und eine Farbtabelle für Schinken-Käse-Toasts. Aber da geht noch was. Solange es noch eine unregulierte Knackwurst in Europa gibt, dürfen wir keinesfalls nachlassen.
Die armen Briten. Sie sind bei der Lösung des Schinken-Käse-Toast Problems bald auf sich allein gestellt. Traurig sowas.

14 Gedanken zu „Arme Briten….

  1. Urban Galler

    und vorallem das Verbot (oder Einschränkung) vom Export von Schlauchbooten zur Verhinderung der Invasion von Raubnomaden.

  2. Dr.Fischer

    Bei allem Horror und Furor – es erleichtert ungemein, die sowieso unnachvollziehbaren Prioritäten der Brüsseler Macher auch belächeln zu können, neben und trotz allem.
    Zur Belebung des Schutzerflehenden-Transports von der Küste zum Seenot-Trefft könnte man übrigens Ruderschnitzkurse anbieten, falls das Außenbordmotor-Export-Verbot ebenso rigoros in Kraft gesetzt wird wie die Gurkenkrümmung. Wo ein Wille – da ein Weg, werte Brüsseler Spitzen!

  3. Kluftinger

    Der Herr Eppinger hat eine weitere Gefahr vergessen: Die Panier beim Wiener Schnitzel!
    Aber das kann ja noch werden?

  4. Reini

    So ist die EU, … zuerst wirst du für einen Beitritt “angefleht”, und dann bei einem Austritt mit den Füssen getreten. Was für eine verlogene Scheinheiligkeit! Eine Zwangsverheiratung lösen kann das Todesurteil bedeuten, … oder ein besseres Leben. …. solange die ausrangierten (unbrauchbaren) Politiker der Länder nach Brüssel geschickt werden, kann man sich auch keine Wunder erwarten.

  5. Falke

    Nicht zu vergessen den wichtigen Beitrag der EU zur Volksgesundheit, nämlich die vielen geheimnisvollen Großbuchstaben auf den Speisekarten der Gasthäuser.

  6. Christian Weiss

    Kann mich jemand aufklären? Was hat es mit der Farbtabelle und dem Schinken-Käse-Toast auf sich?
    Scheint was zu sein, über das ich mich als Nicht-EU-Bewohner köstlich amüsieren kann.

  7. waldsee

    der Bürger sieht und hört lediglich Propaganda
    und Gegenpropaganda.Sehr selten glaubt man ,das könnte der Realität nahe kommen.

  8. Lisa

    Au ja, jetzt krieg ich doch wieder wie früher, in England meine Fish ‘n Chips in Zeitungspapier eingerollt!
    Dass Menschen, die solche Normen in Brüssel ausdenken, nicht am Sinn ihrer Arbeit verzweifeln, wundert mich. Reine Beschäftigungstherapie! Als ob es nicht wichtigere Probleme zu lösen gäbe, wo man die Leute einsetze4n könnte! (Zuwanderung z.B.) Kann nicht jedes Land seine jeweiligen Vorschriften selber gestalten? das hat doch nichts mehr mit Freihandel zu tun: wozu soll ich Ziegenkäse aus der Charente, Spreewaldgurken, sizilianisches Mandelgebäck oder griechische Oliven in andere Länder einführen, wenn eh alles, weil bis ins Detail normiert, gleich schmeckt und “hergestellt in der EU” nicht gewährleistet, dass das Produkt tatsächlich aus einer bestimmten Gegend kommt? Wo alles zwar überall erhältlich, günstiger und gleich in Geschmack und Aussehen ist, verliert es doch auch an Wert.

  9. KTMTreiber

    … ich bedauere diese blassen Inselbewohner schon seit Jahrzehnten.. schon allein ob der dort fehlenden Kulinarik (schon einmal den Satz: “Gehen wir zum Engländer? ” – gehört?) – vom Wetter reden wir mal gar nicht… – Schotten? – die mag ich, schon ob der herrlich, rauchigen “Single-Malts” … 😉

  10. Thomas F.

    @KTMTreiber
    Die Menschen auf der ganzen Welt gehen mit Begeisterung ins schottische Spezialitätenrestaurant. Es nennt sich ‘McDonalds’.

  11. KTMTreiber

    @ Th. F.

    … gibt’s da auch “Laphroaig” ? *hechel* 😉

  12. Hausfrau

    @Christian Weiss:
    Der Wunsch der EU-Kommission ist, dass in jedem Restaurant eine Farbtabelle aufliegt, wo jederzeit kontrolliert werden kann, ob die gegarten Karrtoffelstäbchen sowie das Toastbrot die erlaubte maximale Bräunung erreicht (und nicht überschritten) hat.

  13. Gabriel K.

    @Hausfrau
    Der nächste Schritt ist eine vorgeschriebene Mindestbeleuchtungsstärke in Restaurants und eigens geschultes Personal, das die Farbschattierungen für Sehschwache in Worten beschreibt.

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