28 comments

  1. Herr Superg'scheit

    Das ist so erschütternd, dass einem buchstäblich die Spucke wegbleibt…..

  2. menschmaschine

    Was für ein A………h.
    Sorry, ich kann es nicht anders sagen. Hayek und Mises, auf die Turnher hier eintritt, liegen nicht am Boden, sie sind in Österreich nicht mal vorhanden und waren es nie. Eine besonders perfide und niederträchtige Art, einen Sündenbock zu suchen. Was für ein mieser Charakter dieser Hr. Turnher doch ist. Seine eigene Lieblings-Ideologie will der Sozialist durch absurdes “Halten den Dieb”-Geschrei exkulpieren.
    Ein bekanntes Muster, trotzdem erbärmlich.

  3. Thomas F.

    Frau Turnher bräuchte sich nur mal umzusehen. Die WU ist mittlerweile voll von Lehrstühlen, die genau das machen, nämlich sozialistische Planwirtschaft predigen und damit die “Austrians” konterkarieren. Mit dem freien Markt haben diese “Wirtschaftswissenschaftler” nicht viel am Hut. Sie haben eher Berührungsängste, weil sie typischerweise selbst ihr Leben lang von Steuergeld gelebt haben. Der österreichische Steuerzahler nimmt viel zu viel “Geld in die Hand” – oder besser: man nimmt es ihm aus der Hand – um all diese Quacksalber durchzufüttern.

  4. Thomas Holzer

    @Sell
    Sie schreiben es!
    Die ach so böse Wirtschaft; Thurnher ist einer der wenigen, welche endlich uns alle auf die Unzulänglichkeiten der Märkte hinweisen; seine Schlußfolgerung ist richtig: wir brauchen einfach mehr Staat, mehr Plan, mehr Sozialismus.
    Ob wir uns aber all die Reparationszahlungen, welche uns natürlich auf Grund der Existenz der Österr. Schule und der geschichtlichen Verantwortung Österreichs erwachsen, wage ich in Zweifel zu ziehen.
    Andererseits: Da Schulden ja per se was Gutes sind, ein Herr Grosz eines “Brüsseler think-tanks” im heutigen Substandard die Aufhebung der Maastricht-Kriterien fordert, schaffen wir das im wahrsten Sinne des Wortes mit links! 😉

    Daß mittlerweile auch schon Wissenschaftler eine -aber auch nur- von Linken zu “vergebende” historische Schuld tragen, erachte ich als bemerkenswert.

    Wir dürfen uns wahrlich glücklich schätzen, daß keine einzige linke “Idee” jemals aber auch nur in irgendeiner Art Schuld auf sich geladen hat

  5. Mario Wolf

    Es gibt offensichtlich bereits eine Schuldsucht. Es gibt offensichtlich Leute die süchtig sind eine Schuld zu finden, und diese jemanden umzuhängen, so zu sagen ihn an den Medienpranger zu stellen.

  6. Markus Fichtinger

    Ludwig von Mises und August Friedrich von Hayek, zwei vom Austrofaschismus bzw. dem Nationalsozialismus aus Österreich bzw. Europa Vertriebene, und dem selbsternannten Anti-Faschisten Turnher fällt nichts besseres ein, als den vielleicht bedeutensten österreicherischen Denkern des 20. Jahrhunderts hinterher zu treten? Die historische Schuld Österreichs (ein unsinniges Konzept, aber bitte) liegt höchstens darin diesen Beiden nach dem Krieg – wie so vielen anderen vertriebenen Intellektuellen – keine würdige Rückkehr ermöglicht zu haben (im Falle Hayeks war das zumindest partiell der Fall). Die Intellektuellen wurden vertrieben, und diese Lücke füllten die (bestenfalls) halbgebildeten Turnhers, also blieb eine ungeheure Lücke übrig. Darunter leiden wir bis heute.

  7. Thomas Holzer

    @Markus Fichtinger
    Alle, die sich nicht mit linkem Gedankengut profiliert haben, egal wie viele Opfer diese Profilierungsneurose gekostet hatte, tragen neuerdings eine “historische Schuld”

  8. cmh

    Es handelt sich hier nicht um einen Lehrstuhl, sonden um einen Leerstuhl. Genauer gesagt ein Entleerstuhl. Das ist keine Zote, sondern das Niveau auf dem dieses Sozengequassel daherkommt.

    Es ist immer gleich: diese Leute bieten eine Lösung an, die tadellos ausschaut, aber leider nur dann funktioniert, wenn das Problem bereits anders gelöst ist. Ist es das nicht, sind die, die es nicht gelöst haben natürlich Verbrecher, die nach dem Vorschlag des Jean Zieglers an die Wand gestellt gehörten.

  9. Michael Haberler

    Mein Tip für die Berufung: Varoufakis.

    Die SPÖ-Jugend ist von Syriza eh hellauf begeistert, und der Herr wird bald mal am Markt sein, nachdem er sich als unprofessioneller Gschichterldrucker und Bullshitter geoutet hat. Eh quasi Einstellungsbedingung. Und wenn die Daten die Theorie nicht stützen: das ist bekanntlich Pech für die Daten.

    Mit feuchten Augen werdens sim Hörsaal sitzen, durch den ein Hauch von Ché weht. Der ganze linke Kitsch. Wär ja zum Lachen, würden sie sichs wenigstens selber zahlen.

  10. Thomas Holzer

    @cmh
    Die “Lösung” funktioniert nicht mal dann, wenn das Problem bereits gelöst war

  11. Selbstdenker

    Je mehr die Realität die allgemein erkennbar gescheiterten Thesen der Linken Tag für Tag widerlegt, desto mehr und aggressiver versuchen linke Spinner wie Armin Turnher dagegen anzuschreiben.

    Wien ist schon lange nicht mehr der Nabel der Welt. Und Forderungen eines unbedeutenden Schreiberlings in einer unbedeutenden Publikation nach einer Marxismus-Professur an einer (mittlerweile) in der völligen Bedeutungslosigkeit untergegangenen Universität sind in etwa gleich wirkungsvoll wie der berühmte Schas im Woid.

    Laufen in Wien noch mehr solcher Deppen rum? 🙂

  12. PP

    Unfassbar, die katastrophalen Auswirkungen des Geldsozialismus’ ausgerechnet seinen schärfsten Gegnern in die Schuhe schieben zu wollen! Kann das durch Dummheit allein erklärt werden?

  13. C2r

    Thatcher sagt dazu:
    Sozialismus hat das Problem, dass ihm am Ende das Geld der Anderen ausgeht.

  14. aneagle

    Das ist nur der verhaltensoriginelle Humor vom Armin. Der hat bis zum Drucktermin nix Gscheites zusammen gebracht und hat halt in seiner Not die Erstfassung des Artikels für den 1.April-Falter veröffenlicht. Merkt in Österreich eh keiner, passt in den üblichen grünrotbraun Schleim und die Liberalen am Ortnerblog springen im Kreis wie der Rumpelstilz ! Schlecht? 🙂

  15. Menschmaschine

    @ aneagle
    Nö, ist eh ok.
    Und voll lustig.
    Mises, also “Der Jud ist schuld” ist eine Erklärung, die ja neuerdings vor allem unter Linken en vogue ist. Man sagt es halt nicht so direkt, klar. Man will sich mit den Schmuddelkindern vom rechten Rand doch nicht auf jener Stufe sehen, auf der man in Wahrheit immer schon war.

  16. Luke Lametta

    Dass er Hayek und Mises mit der “Austrian School of Economics” konnotiert, und nicht mit irgendwas ziemlich Diffusem wie dem “Ordo-” oder “Neoliberalismus”, ja nicht mal irgendeinen Friedman da mit rein mixt, birgt doch 1A Potenzial für ein gepflegtes Barbecue bei öffentlichen Diskussionen freier Wahl. Oiso i find des super, Thurnher cuit sur toast.

    Dürfte, Prust!, schwierig werden, Hayek oder Mises zur Rechtfertigung des exzessiven Geschehens in Frankfurt oder gar im Eccles Building heranzuziehen. Selbst für eine dialektisch kadergeschulte Buchstabenballerina wie Schlossbesitzer (und QE-Gewinnler) Armin Thurnher.

  17. Thomas Holzer

    @PP
    Ist es auch Wahnsinn (Dummheit), so hat es doch Methode!
    Und daß diese Methode die Linken immer wieder zu neuen “Höhenflügen” führen kann, wider jede Empirie, bezeugt nur, wie -mit Verlaub- dumm die Masse des Wahlvolkes noch immer ist; und aller Wahrscheinlichkeit auch für absehbare Zeit bleiben wird

  18. Herbert Manninger

    Warum sollte Schlossbesitzer Thurnher um der Wahrheit willen sein linkes Geschäftsmodell aufgeben?
    Es lebt sich doch gut davon.

  19. Goetz Goetz

    Nach der Lektüre ds. Artikels fällt mir nur ein Sprichwort ein:” Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart. In welche Kategorie fällt Armin Turnher ?

  20. cmh

    @TH :
    Genau. Der Sozialismus ist die Krankheit, deren Heilung er vorgibt zu sein.

    Das passt hier sogar noch besser als bei der Psychoanalyse. Es ist aber gleich krank.

    Die Lösung “Sozialismus” funktioniert nur da, wo alle Schwierigkeiten des Problemes, die das erst zum Problem gemacht haben hinausdefiniert werden. Eben weil das Problem nicht mehr Problem sein darf, können sich die Sozen ja stolz in die Brust werfen und sagen, sie hätten eine Lösung. Und genau deshalb fallen immer wieder Leute auf den Sozialismus herein, weil er so schön klingt und weil er behauptet die Lösung der PRobleme zu sein.

    Würden nicht immer intelligente Menschen von diesem geistigen und ökonomischen Parasiten angesteckt werden können, wenn er nicht so toll und gut daher käme? Das ist ja das Verblüffende und Verderbliche am Sozialismus, dass gerade die, die am meisten von ihm belogen werden, seine fleissigsten Fürkämpfer sind.

  21. cppacer

    ” wir brauchen einfach mehr Staat, mehr Plan, mehr Sozialismus.”
    Brauchen wir sicherlich nicht.Aber: das Erste was der “freie” Markt macht sind
    Kartelle,Preisabsprachen, Martaufteilung,Wettbewebers-Verhinderung.Lügen und stehlen.
    Das ist die Wahrheit.

  22. Thomas Holzer

    @cmh
    “Würden nicht immer intelligente Menschen von diesem geistigen und ökonomischen …..”
    Wenn die sich anstecken lassen, können sie nicht so intelligent sein 😉

    @cppacer
    Nichts in dieser Welt wird je vollkommen sein, so lange es Menschen gibt, welche agieren, reagieren.
    Aber lieber einen unvollkommenen freien Markt, von welchem kein Libertärer je behauptet hat, dieser sei vollkommen, als der zwanghafte Versuch, ex lege alles zu Vervollkommnen, und diesen Versuch von den Zwangsbeglückern auch noch als die Lösung aller Probleme schlechthin dargestellt zu bekommen.

  23. Herr Karl jun.

    Und zusätzlich eine Honorarprofessur am Institut für Alte Geschichte in Wien, um endlich zu erforschen, dass am Ausbruch der 3 Punischen Kriege der Neoliberalismus schuld war!

  24. Mourawetz

    Armin Thurnher (jo es ist ein Mann, leider), Urbewohner des linken Juste Milieu, kann irgendwie nicht anders. Deshalb noch mehr von der falschen Medizin (Karl Polanyi), schuld sind die anderen (Ludwig v. Mises, F.A. Hayek), ein klassischer Liner halt. Wenns eng wird, muss man seine eh schon marginalisierten Feinde ausmerzen, nicht wahr? Statt dass man stolz drauf ist, dass maßgebliche Koryphäen der Wirtschaftswissenschaften in Abgrenzung zu dem sonstigen Schmutz und Schund, der da daherkreucht, Altösterreicher sind. Wobei die Betonung auf der Vorsilbe “Alt” liegt. Der Nachfolgestaat hat damit herzlich wenig zu tun. Das sollte dem Herrn Thurnher übrigens als Exkulpation Genüge tun. Das heutige Österreich hat mit der österreichischen Schule nichts mehr zu schaffen. Man ( d.h. er, der Thurnher) denke nur an das WIFO, das seinerzeit von Hayek und Mises begründet wurde. Und heut ganz gegenteiliger Ansicht ist als seine ehrwürdigen Begründer. Man fragt sich: was will er, er der Thurnher? Hat er seine Hausaufgaben nicht gemacht? Weiß er denn nicht, wie es um das WIFO bestellt ist? Dass es so sehr in sein Gegenteil verkehrt ist, Mises und Hayek würden sich im Grab umdrehen… Von was labert eigentlich dieser Thurnher, hat er denn gar keine Ahnung?

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