Armut ist auch irgendwie relativ…

Von | 14. August 2013

“In der Schweiz waren im Jahr 2011 580‘000 Personen oder 7,6 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung in Privathaushalten von Einkommensarmut betroffen. Die durchschnittliche Armutsgrenze betrug für eine Einzelperson rund 2200 Franken pro Monat und für zwei Erwachsene mit zwei Kindern rund 4050 Franken…..” (Quelle hier)

2 Gedanken zu „Armut ist auch irgendwie relativ…

  1. Spruance

    Es ist eben – in diesem Falle wortwörtlich – eine Frage der Definition.

  2. Leitwolf

    So what???

    2 Franken haben in der Schweiz etwa die Kaufkraft eines Euros in Österreich. Das entspräche also etwa 1.100 Euro für einen Einpersonenhaushalt, bzw. 2.025 Euro für eine vierköpfige Familie.
    Wo lagen 2010 die jeweiligen Schwellenwerte für Österreich?
    Bei 1.066 bzw. 2.238 Euro, nachzulesen etwa hier:
    http://www.statistik.at/web_de/static/armutsgefaehrdungsschwelle_2011_bei_60_des_medians_fuer_unterschiedliche_h_022861.pdf

    Also wundert sich der Autor eigentlich nur über die eigene Unwissenheit.

    Interessant ist da was anderes. Die Einkommen sind in der Schweiz auch real weit höher als in Österreich. Von daher muss es verwundern, wie man zu diesen vergleichbar hohen Schwellenwerten gelangt.

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