Assimilation statt Integration?

Von | 18. März 2017

“Der Migrationsforscher Ruud Koopmans meint: Muslime, die in Deutschland leben, sollen sich der Mehrheitsgesellschaft anpassen. “Deutsche Flüchtlingshelfer sollten deutlich machen, dass bei Begrüßungen des anderen Geschlechtes der Handschlag üblich ist”, sagte er im Deutschlandfunk.” (weiter hier)

41 Gedanken zu „Assimilation statt Integration?

  1. stiller Mitleser

    Kann man sich vorstellen, daß ein inländischer Mandarin ein solches Interview zu geben wagte?

    (Das Händeschütteln fehlt mir persönlich ja ganz und gar nicht und auch die “Unsrigen” machens so gut wie immer falsch und reichen einem gnädig die Hand. Dabei geht’s richtig so: die Dame reicht, oder reicht eben nicht, die Hand.)

    Begriff und Integrationsziel Assimilation (wenn man nicht sofort marginalisiert werden will vermeide man den Begriff tunlichst!) kamen durch die Faschismusforschung und die traurige Tatsache, daß Assimilation Juden nicht vor Verfolgung und Ermordung schützte, daß sie ethnisch und nicht kulturell
    klassifiziert wurden, in Mißkredit.

  2. astuga

    Sieht man sich einmal die eigentliche Bedeutung der Begriffe Assimilation (assimilare) und Integration (integrare) an, dann wird klar, dass es ohne Assimilation auch keine Intgration geben kann.
    Nur passende Teile kann man einfügen um ein Ganzes zu schaffen.

    Allerdings ist es fatal immer noch zu glauben, die Vertreter wirklich jeder Kultur wären in ihrer Mehrheit integrationsfähig.
    Noch dazu wo es laufend immer mehr werden die man im Land hat.
    Wenn also faktisch eine Parallelkultur bereits existiert und immer stärker wird (siehe aktuell die Türken).
    Ebenso naiv ist es zu glauben, es würde diese Personen in ihrer Mehrheit interessieren, was Behördenvertreter oder Flüchtlingshelfer ihnen erzählen.

    Diese Leute kommen nach Deutschland, Österreich oder Schweden usw., weil sie etwas von uns erwarten und einfordern.
    Und nicht um unseren Vorstellungen gerecht zu werden.
    Oft genug durch ihre eigenen kulturellen Überlegenheitsgefühle begründet, oder durch falsche Erwartungen die man in ihnen geweckt hat, gerade auch von Seiten unserer Politik, der sog. Flüchtlingshelfer, Medien und NGO`s.

    Der heutige öffentliche Diskurs hinkt der gesellschaftspolitischen Fehlentwicklung mindestens 10 Jahre hinten nach.
    Und ich sehe nicht, dass die Politik wirklich klüger wird.

  3. astuga

    Nachsatz: Wer seine eigene Kultur zur Disposition stellt und relativiert, der kann wohl kaum erwarten, dass andere sie übernehmen oder auch nur respektieren werden.

    Und Kultur meint nicht nur Mozart und Heine, Schnitzel und Schweinsbraten.
    Sondern auch die Rechtskultur oder Kultur im Umgang mit Kritik, Freiheit, Demokratie, oder dem anderen Geschlecht.

  4. Falke

    “Also von Richtern oder Richterinnen mit Kopftuch … halte ich persönlich nichts”; (männliche) Richter mit Kopftuch!? Ist Koopmans etwa auch schon vom Genderismus verblödet?

  5. Mona Rieboldt

    raindancer
    Frankreich ist das Land mit den meisten Muslimen, daran ist mal nicht Merkel oder die EU schuld. Die Muslime stammen vor allem aus den französischen Kolonien wie Algerien und anderen afrikanischen Staaten und sind da schon lange. Sie alle sprechen französisch und kennen die Lebensart der Franzosen. Genutzt hat es nichts, wie man an den furchtbaren Attentaten gesehen hat.

  6. Falke

    @Mona Rieboldt
    Das beweist wieder einmal, das die Sprache für die Integration zwar wichtig ist, aber keinesfalls entscheidend, jedenfalls nicht bei Muslimen. Für sie (die meisten jedenfalls) ist der Glaube weitaus wichtiger, und daher ein wohl unüberwindliches Hindernis für die Integration in eine laizistische bzw. jüdisch-christlich geprägte Gesellschaft.

  7. Hanna

    Wieso wird das überhaupt diskutiert, dass Einwanderer sich an die Landesgepflogenheiten anpassen müssen? In den Herkunftsländern der sich nicht anpassen Wollenden ist das sowas von selbstverständlich, dass gerade die MigrantInnen ganz genau wissen, was sich gehört. Es sind die einheimischen Eierköpfe, die sich anbiedern und dabei jeglichen Respekt verspielen. Jetzt wird darauf herumgedoktert, dass die Fremden sich aber doch eigentlich wohl schon den Landestraditionen anpassen müssen … ja, darf das wahr sein? Mussten sie das vor der Diskussion in den Augen von irgendwem nicht? Was ist das für eine Kotzwelt?

  8. Johannes

    War heute einkaufen beim Merkur und habe zum ersten mal halal Faschiertes vom Rind im Regal entdeckt, schön gekennzeichnet mit grün-schwarzen orientalischem Schriftzug.
    Vor kurzem wurde in einer landw. Fachzeitschrift dafür geworben halal zu erzeugen um diesen immer größer werdenden Markt nicht an ausländische Produzenten zu verlieren.
    An vielen solchen kleinen Veränderungen sieht man das es sehr oft die Wirtschaft ist die Integration und Assimilation untergräbt.
    Ich kann nur insofern Einfluß nehmen das ich solche Betriebe in Zukunft meide. Ein Muslim gewonnen ein Österreicher verloren wenn wir es alle so machen wird es zumindest in den nächsten 30 Jahren für Merkur und Co unrentabel bleiben.
    Um nicht falsch verstanden zu werden wenn Produkte nachgefragt werden die als solche Existieren ist nichts dagegen zu sagen aber die Produktion mit all ihren Aufwendungen auf eine Glaubensgemeinschaft auszurichten ist dumm, nach meiner Meinung.

  9. Wanderer

    @Johannes
    Die Wirtschaft bietet an, was nachgefragt wird. Sie wird sich nicht um kulturelle Befindlichkeiten kümmern…die Islamisierung erfolgt in vielen kleinen Schritten…auch im Kühlregal des Supermarkts.

  10. waldsee

    naja,schön ,was der sagt.Aber die Nagelprobe ist doch,wie verhalten sich diese Leute in Ihren Herkunftsländern.Können sie (als Europäer )im Iran,Türkei,Saudi Arabien ,Ägypten …..sich so bewegen,wie Türken …..in Europa leben können?Mit Doppelstaatsbürgerschaft selbst von Militärangehörigen,geförderte Religionsangelegenheiten in denen zum Widerstand ,Verachtung und Hass aufgerufen wird?uswusw.
    die islam. Lebenspraxis gört nicht zu Europa! Bei >40 millionen Muslimen entstehen schwer lösbare Probleme.Diese sind nicht zum Ausbruch gekommen,weil die hiesige Religion ,früher auch missionierend ,Pause macht.

  11. Rennziege

    Die Bezeichnung “halal” bei Fleisch setzt voraus, dass die Tiere geschächtet wurden, also ohne jede Betäubung qualvoll verbluten mussten. Meines Wissens ist diese barbarische Form des Schlachtens in allen nichtmuslimischen Staaten durch Tierschutzgesetze strikt verboten. Oder täusch’ ich mich?

  12. astuga

    @Mona Rieboldt & Falke

    Natürlich liegt es nicht an der fehlenden Sprachkompetenz.
    Und auch an sonst keinem Aspekt mangelhafter Integration, sonst dürfte es ja in den Herkunftsländern auch keine Fundamentalisten und Radikalen geben.
    Denn mehr integriert als in den eigenen Sprach- und Kulturraum kann man wohl nicht sein.

    Es liegt auch nicht an Bildungsdefiziten, Armut oder sozialem Gefälle.
    Sonst dürfte es ja in wohlhabenden isl. Ländern mit Gratisbildung und staatlicher Rundumversorgung keine Fundamentalisten geben.
    Aber gerade von dort aus wird der fundamentalistische Islam und die Gewalt in alle Welt exportiert.

  13. stiller Mitleser

    @ astuga
    zur Begriffsklärung von Integration und Assimilation:
    Integration wird funktional verstanden, also Schulbildung, Erwerbstätigkeit, Einhaltung der Gesetze, sozialer Aufstieg – aber all das unter Beibehaltung kultureller und religiöser Besonderheiten (die – aber das ist halt ein Desiderat – konfliktfrei sein sollten).
    Assimilation bedeutet eine weitgehende Einebnung der Differenz. Sehr oft wurde auch von Überassimilation
    (kultureller Selbstverleugnung) gesprochen. Die Contra-These zur Assimilation ist Diversität.

  14. Mona Rieboldt

    Falke
    Moslems, die in Deutschand geboren sind, Deutsch sprechen, davon haben 60% der Mädchen und 50% der Jungen keinen Schulabschluss. Damit sind sie die Verlierer auf dem Arbeitsmarkt.
    Vietnamesen, die mal als Flüchtlinge kamen, waren einfache Leute. Deren Kinder haben heute gute Abschlüsse in den Schulen. Und sie sind heute noch Deutschland dankbar, dass das Land sie aufgenommen hat.

    Moslems sind in der Mehrheit die einzigen Flüchtlinge, die das Land verachten, dass sie aufgenommen hat.

  15. Mona Rieboldt

    Rennziege
    Schächten findet auch im Judentum statt, nicht allein bei Moslems. Ebenso das Beschneiden von Jungen ist im Judentum wie bei Moslems üblich.

  16. astuga

    Allerdings machen Juden anderen gegenüber nicht so ein großes Theater darum, oder erwarten, dass andere sich auch daran orientieren.
    Juden leben ihre (deutlich strengeren) Ernährungsvorschriften letztlich sehr unterschiedlich, ohne sich deshalb als weniger jüdisch zu empfinden.

    Pointiert gesagt: Juden praktizieren ihren Lebensstil für sich selbst.
    Muslime haben den Anspruch, ihr Lebensstil wäre der einzig richtige für die gesamte Menschheit.

  17. Thomas Holzer

    @stiller Mitleser
    ad Hände reichen: Auf einem Arbeitsamt hat ein “autochthoner” “Mitarbeiter” seinen Arbeitsplatz (natürlich gut sichtbar für die p.t. “Klienten”) mit allerlei DINA4 Blättern de facto zugepflastert, auf welchen der p.t. Klient lesen darf, mit welchen “wissenschaftlichen” Argumenten eben dieser “Mitarbeiter” sich dem Händeschütteln prinzipiell verweigert 😉

  18. raindancer

    @Mona Rieboldt 18. MÄRZ 2017 – 11:42
    vollkommen richtig .es zeigt einerseits dass der Islam nicht integrierbar ist, die EU ist jedoch sehr wohl schuld und auch Merkel, denn die stille forcierte Migration geht schon seit Jahrzehnten so …deswegen haben sich ja Italien und Griechenland beschwert aber wurden nicht erhört…..Merkel zeigt jetzt offiziell als Oberlehrerin vor wie das zu machen ist: aufnehmen und durchfüttern egal was die Bevölkerung will

  19. mariuslupus

    Schon wieder ein unsinniger Artikel. In den europäischen Staaten gibt es jeweils eine nationale Leitkultur. Wer in ein Land freiwillig einwandert, hat sich der Leitkultur anzupassen. Alle Kompromisse und Diskussionen sollte man sich für wichtigere Angelegenheiten aufheben.
    Warum wollen die Linken Muslime in eine gehobene Position bringen ?
    Der Begriff Leitkultur gehört kodifiziert und die Durchsetzung dieses Begriffs, ist für das weitere Leben in Europa unverzichtbar.

  20. Rennziege

    18. März 2017 – 16:18 — Mona Rieboldt
    18. März 2017 – 16:45 — astuga
    Sie liegen beide richtig. Mit der Ausnahme orthodoxer Juden, die es primär in israelischen Enklaven gibt, nimmt kaum jemand Thora oder Talmud für bare Münze. Assimilierte Juden gehen weltweit mit dem Ausdruck “koscher” entspannt und sogar respektlos um — und verzichten gern auf die Beschneidung ihres männlichen Nachwuchses. Und vor allem, worauf astuga hinweist: Kein noch so orthodoxer Jude verlangt von Anders- oder Ungläubigen, antike mosaische Bräuche zu befolgen.
    This is what makes all the difference.>/i>

  21. Mona Rieboldt

    raindancer
    Es ging um Frankreich. Die dortige starke Einwanderung gab es nach dem
    Algerienkrieg, als Frankreich diese Kolonie frei ließ, dann auch aus anderen ehemals französischen Kolonien. Das war allein Sache Frankreichs. Zu der Zeit gabs keine Merkel. Alles mit Merkel in Verbindung zu bringen, ist nicht richtig.

  22. Mona Rieboldt

    raindancer
    Dass seinerzeit Österreich als einziges Land in Europa schon moslemische Tschetschenen aufgenommen hat, machen Sie mal ihre eigenen Politiker verantwortlich. Ungarn ist auch in der EU, hatte Merkel am Hals und hat dennoch anders gehandelt. Ihre eigenen Politiker haben die Misere verschuldet, da kann man sich nicht immer auf Merkel und EU rausreden.

  23. Fragolin

    Wen meint der denn mit “deutschen Flüchtlingshelfern”? In den Asylkasernen patroullieren Sicherheitsdienste und betreuen Helfer die armen “Geflüchteten”, die selbst aus Tschetschenien, Albanien und arabischen Staaten kommen. Dort werden Kopten und Christen Repressalien ausgesetzt und führen Salafisten ebenso wie IS-Keiler ihre Missionierung durch. Wenn die Neugekommenen dort etwas lernen, dann die Solidarität der Umma und das Leben des rechten Glaubens und den Hass auf die ungläubigen Schweine, bei denen sie nicht helfend aufgenommen werden sondern sich jenen Teil der Entschädigung für die Diskriminierung und Unterdrückung der ganzen muslimischen Opfervölker abholen, der ihnen gefälligst zusteht. “Deutsche Flüchtlingshelfer” sind dort oft nur Bettenaufschüttler und Essenverteiler, Kontaktpersonen sind Muslime unter sich.
    Wenn man das erstmal begriffen hat, weiß man, dass das ganze Gesülze von Integration für die Fisch’ ist.

  24. raindancer

    Mona Rieboldt …korrekt die Franzosen haben schon 20% Migranten , bei uns sind sie nun dank Merkel und wenn sie so wollen die meisten der europäischen Politiker
    Trotzdem war Merkel die, die hereingewunken hat und allen anderen vorgegeben hat, man müsse Welcome klatschen.

  25. Johannes

    @Mona Riebolt
    Sie haben vollkommen recht Österreich hat viele Fehler bei der Zuwanderung der Tschetschenen aber auch vieler anderer islamischer Völkern gemacht.
    Ganz genau richtig jeder Staat hätte es wie Ungarn machen müssen aber dazu war kein Politiker in der Lage Medien und NGO hätten hierzulande jeden Politiker terminiert.
    Langsam beginnt Europa zu begreifen was da auf uns zukommt, es sind unglaubliche Massen an Menschen auf dem Weg oder knapp davor sich auf dem Weg zu machen.
    Da wir alle wissen das in der EU nichts geschehen kann und darf was Deutschland nicht genehmigt, so ist eben Merkel in allem was sie tut in hohem Ausmaß für europäisches Geschehen verantwortlich,
    sie hat diese Rolle angestrebt und daher muß sie auch mit der massiven Kritik zurechtkommen.

  26. Fragolin

    @Johannes
    “Medien und NGO hätten hierzulande jeden Politiker terminiert.”
    Nein, denn das können nur die Wähler. Es ist das blöde Volk, das sich emotionalisieren und aufhetzen lässt von medialen “Aufschreien”, denn Politiker steigen auf und fallen mit der Wählergunst. Der Glaube an das Wort der Medien entscheidet, nicht die Meinung der Medien. Wenn die Mehrheit das Spiel durchschaut hat, bricht das Kartenhaus zusammen. Leider sterben die Denkenden aus und die Nachkommenden sind verneuemittelschult.

  27. astuga

    @Mona Rieboldt
    So ist es.
    So wie ja auch niemand die Briten gezwungen hat, Pakistanis, Bangladeshis und andere Muslime in Massen einwandern zu lassen.
    Oder die Schweden mit ihren Somalis ua.
    Ich verstehe manche Briten bis heute nicht die über die Osteuropäer jammern, wärend die eingewanderten Muslime doch den eigentlichen gesellschaftlichen Schaden und Terror anrichten.
    Der Irrsinn beschränkt sich eben nicht auf Deutschland, und nahm auch nicht dort seinen Anfang.

    Wofür Deutschland bwz die Regierung Merkel allerdings steht (auch Österreich), auch aufgrund der manischen Inszenierung der Willkommenskultur, ist eine neue Qualität der illegalen Einwanderung in die EU.
    Die Grundlage dafür haben aber auch andere mit-geschaffen.
    Etwa die Regierung Renzi, in Italien mit Mare Nostrum, Griechenland, die EU-Kommission und Frontex, UNO und NGO`s mit ihren Resettlement-Programmen für sog. Flüchtlinge (Umsiedelung nach Europa), Soros und seine Open Society Foundation (siehe geleakte Papiere dazu) etc. pp.

  28. astuga

    Im Fall der Tschetschenen waren übrigens nur die Polen ebenso blöd wie wir in Österreich.
    Da Russland skeptisch bis feindselig betrachtet wird, hat man zahlreichen Tschetschenen Asyl gewährt.

  29. Mona Rieboldt

    raindancer und Johannes
    Merkel und alle, die mitgemacht haben sind schuldig an dem, was jetzt passiert, an den Attentaten, an den sexuellen Übergriffen bis Vergewaltigung etc. Die deutsche Justiz ist keine Hilfe, sondern Teil des Problems.

    Was mich stört, ist dieser österreichische Tunnelblick auf Deutschland, als wäre Österreich der Befehlsempfänger Deutschlands und hätte gar nicht anders handeln können. Das zeigt ein mangelndes Selbstbewußtsein Österreichs. Dass es auch anders geht, zeigen Ungarn und auch Polen, die sich einfach der EU widersetzen. Frankreich nahm 58 Asylanten und nicht mehr.

    Johannes, dass Deutschland die EU dominiert, ist richtig. Aber ist es nicht überall so, wer das meiste bezahlt, bestimmt die Richtung?

  30. Antonia Feretti

    Was für ein Gelaber! Diese Leute kommen zu uns, hier gelten unsere Regeln, von denen wir wissen, dass sie gut sind! Wir alimentieren diese Menschen! Wer zahlt, schafft an, und wenn es anders ist, dann ist der Zahler ein Trottel, pardon! Wem das nicht passt, der kann ja selbst für seinen Unterhalt aufkommen! Wieso beschäftigen wir uns mit islamischen Alltagsgebräuchen? Die brauchen uns nicht zu interessieren! Die gelten bei uns nicht! Wir sollten sie ignorieren! Wem das nicht passt, der kann sich gerne ein anderes Land suchen!

  31. mariuslupus

    @Antonia Ferreti
    Merkel ist einer anderen Meinung. Sollte Ihnen die Realität die Merkel aufgebaut hat, nicht passen, können Sie jederzeit Merkels Reich verlassen. Damit meine ich, auch die tributpflichtigen Vasallenstaaten. Sie sind ein freier Mensch, Sie können auswählen.

  32. Johannes

    @Mona Rieboldt
    In der Wirtschaft ja, in der Demokratie nein, denn sonst müsste der welcher am meisten Steuern zahlt das Land führen.
    Deutschland ist der größte Nettozahler, das stimmt würden alle diese Zahlungen in extrem sinnvolle wirtschaftliche Projekte fließen wäre ihre Argumentation von Gewicht. Dem ist aber nicht so, ein Beispiel: Griechenland wird nicht nur von Deutschland sondern auch von allen anderen Nettozahlern, also auch Österreich finanziert, im Gegensatz zu Österreich hat Deutschland aber jahrelang eine Rückführung dieser Gelder in Form von Lieferungen sündteurer Rüstungsgüter an die Griechen lukriert.
    Jetzt können sie natürlich sagen selber Schuld wenn die Griechen so blöd sind das sie obwohl insolvent noch deutsche high tech. milliardenschwere U-Boote kaufen und haben recht, aber für mich steckt da auch deutsche Verantwortung dahinter solche Fehlentwicklungen in Europa nicht noch zu fördern.
    Deutschalnd muß im Moment sehr aufpassen da man sich als die moralisch höchste Instanz der Welt, politisch, präsentiert wollen auf einmal alle Wirtschaftsmigranten nach Deutschland, plötzlich will Namibia Geld, Amerika will Geldnachzahlung bezüglich NATO und die EU will von Deutschland gerettet werden. Die Türkei lebt von deutscher Wirtschaft und beißt dennoch die Hand usw.
    Es wäre gut wenn Deutschland wieder egoistischer wird und alle die nicht so tüchtig sind nicht zu Tode füttert, aber auch nicht wirtschaftlich erdrückt. Diese Gradwanderung ist für den künftigen Frieden Europas aber auch der Welt eminent wichtig.

  33. Falke

    @Mona Rieboldt
    Vielleicht haben Sie zufällig am Donnerstag Abend die Sendung mit Markus Lanz gesehen. Wenn nicht (sie ist natürlich noch in der Mediathek abrufbar): Dort trat der Autor Robin Alexander auf, der in seinem Buch “Die Getirebenen” eine etwas andere Sicht der Dinge vom 3.-4. September 2015 aufzeigt – offenbar hat er besondere Insiderinformationen. Kurz gesagt: Orban wollte den österrichischen Kanzler Faymann telefonisch über die Migrantenflut informieren, die sich auf den Autobahnen auf Österreich zugewälzt hat, Faymann ließ sich verleugnen. Als das Problem akut wurde, verlor Faymann völlig die Kontrolle und rief verzweifelt die – gar nicht in Berlin befindliche – Merkel an, Die war völlig überrascht, wusste auch keinen Rat, entschied aber schließlich, dass Faymann die Leute nach Deutschland durchlassen soll, aber nur an diesen beiden Tagen, dann solle Schluss sein. Angeblich waren schon tausende Polizisten aus dem ganzen Land einsatzbereit an den Grenzen. Dann aber begann sie – und unterdessen auch ihre Minister und Koalitionspartner – sich vor den “schlimmen Bildern” zu fürchten (“arme” Mütter mit ihren Kindern, von “bösen” Grenzpolizisten zurückgestoßen) und entschied dann gar nichts mehr – bis heute. Zum Nachsehen – es ist gleich der erste Beitrag bei Lanz.

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