“Die größten Schleuser sind die Österreicher!”

Von | 7. Oktober 2015

“…..Am Ende entscheiden ja nicht die Politik und auch nicht die Verfassung über die Aufnahmefähigkeit Deutschlands, sondern die hier lebenden Menschen.…” (SPD-Chef Sigmar Gabriel, hier)    —–    Unterdessen baut sich neuer Ärger im österreichisch-deutschen Grenzgebiet bei Passau auf: Nach einem Bericht der „SZ“ haben österreichische Grenzorte den Weg nach Deutschland fein säuberlich mit schwarz-rot-goldenen Hinweistafeln mit der Aufschrift „Germany“ und einem Pfeil markiert. Sie fahren offenbar sogar die Asylbewerber möglichst rasch zur Grenze. Dem noch nicht genug: Der Passauer Landrat Franz Meyer hat der Zeitung eine Landkarte gezeigt, auf der der Weg vom österreichischen Ort Julbach ins bayerische Dorf Breitenberg eingezeichnet ist. Verteilt hätten dies Karten die Julbacher, so Meyer. Und die Polizei im Nachbarland winke die Flüchtlinge einfach über die Grenze, berichtet die „SZ“ weiter. Und der Bürgermeister von Wegscheid bei Passau, Josef Lamperstorfer, wird in der „SZ“ gar so zitiert: „Die größten Schleuser sind die Österreicher.“

20 Gedanken zu „“Die größten Schleuser sind die Österreicher!”

  1. sokrates9

    Völlig richtig! Feymann sagt Menschlichkeit ist das Top – Ziel, da kann man sich doch nicht um Gesetze kümmern; Gewalt wird abgelehnt! Bin neugierig wann die Gefängnisse geöffnet werden! ( Passiert immer in Ländern wo Anarchie herrscht!

  2. astuga

    Vielleicht sollten sich die Deutschen (eigentlich ja deren Politiker) mal entscheiden was sie eigentlich wollen.
    Und gemessen an der Einwohnerzahl nehmen wir ohnehin in Österreich sogar etwas mehr Migranten und Flüchtlinge auf als Deutschland.
    Es ist ja die deutsche Regierung, allen voran Merkel, welche allen anderen Europäern ihre Politik aufs Auge drücken will.
    Mittlerweile auch unter Androhung von Konsequenzen bei fehlendem Wohlverhalten.
    Beschwerden also bitte an diese Adresse!

    Meine Verachtung und Abscheu für die dort oben in Berlin ist jedenfalls gewaltig.
    Ich würde Merkel nicht den Friedensnobelpreis sondern lieber Betonschuhe verpassen.

  3. astuga

    Schweizer Weltwoche: Merkel ist die Schlepperkönigin Europas.

  4. Thomas Holzer

    Wo der Herr Lamperstorfer Recht hat, hat er Recht 😉 So einfach ist (manchmal), wenn man die Wahrheit sagt

  5. Reini

    Richtet den Deutschen aus,…. es kommen noch Hunderttausende!!!! … (und das war jetzt kein Scherz!)

  6. Reini

    und im Winter fahren die Züge direkt von Griechenland nach Deutschland!! … den erfrorene Flüchtlinge will keiner sehen!!!!

  7. Mario Wolf

    Nix da, die grosse Schlepperin schickt direkt in die Türkei Flugzeuge der Bundeswehr, inkl. Bordverpflegung, keine Gummibärchen, ist doch viel einfacher. Gelandert wird auf dem Rasen direkt vor dem Bundeskanzlerirenamt und dann kann die GrökanzAZ viele, viele selfies mit tollen exotischen Männern schiessen

  8. Mona Rieboldt

    Nicht genug, dass Merkel die Königin aller Schlepper ist, die deutsche Marine ist es auch, so bringt sie doch Asylanten von der libyschen Grenze nach Europa. Österreich trifft überhaupt keine Schuld, da die Asylanten ja nach Deutschland wollen und Merkel-Land offene Grenzen hat. Dass einzelne Städte die Asylanten gern weiter schicken, versteht jeder deutsche Bürger, der das auch gerne tun würde. Sicher wird Passau und Bayern überflutet mit Asylanten, da soll er aber die Schuldigen in Berlin angreifen, da sitzen die verantwortlichen Politiker.

  9. Selbstdenker

    In Deutschland versucht man gerade das Versagen der eigenen Politik auf andere abzuwälzen (unsolidarische Osteuropäer, Österreicher als Schleuser, etc.).

    Die Österreicher sind nicht die Schleuser, sondern Muttis kleine Helfer. Das Problem: wenn sich nun mehrere Millionen auf den Weg nach Europa machen und Deutschland demnächst die Grenzen dicht macht, wird ganz Österreich zur “Pufferzone”.

    Im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Ländern verfügen wir nicht einmal mehr über ein halbwegs funktionstüchtiges Heer. Und auf das dauerhafte Funktionieren der Polizei und der Justiz würde ich keine Wetten abschließen.

    Ob Faymann & Co schon einmal daran gedacht haben?

  10. Christian Peter

    Es ist doch grotesk : Die einen Schlepper werden zu langjährigen Haftstrafen verurteilt, andere (wie Merkel) werden als Kandidaten für den Friedensnobelpreis gehandelt.

  11. Rado

    Wo ist jetzt genau das Problem? Deutschland will alle, es kriegt alle.
    (War Gabriel nicht derjenige mit dem “Pack” Sager?)

  12. Rado

    PS: Wie neulich kurz in den Antenne-Salzburg Nachrichten zu hören warn sind solche Wegmarkierungen für die “Flüchtlinge” auch in Salzburg-Liefering vor der Grenze ins deutsche Freilassing aufgetaucht.

    Eine Bitte an alle Leser an den Hauptdurchzugsrouten: Könnte man nicht (aus Humanitären Erwägungen) solche Markierungen schon ab Nickelsdorf anbringen? Mutti wird sich freuen, und viele andere auch!

    Einer davon bin nämlich ich. Habe keine Lust, für diese Leute Häuser zu bauen.
    http://salzburg.orf.at/news/stories/2735622/

  13. Selbstdenker

    @Rado
    Niemand verlang von Ihnen, dass Sie Häuser bauen.
    Man wünscht lediglich, dass Sie die Haustürschlüssel abgeben.

  14. Thomas Holzer

    @Selbstdenker
    Außerdem: Beschlagnahmung, Enteignung kommen wesentlich günstiger; kann man auch dem tumben Wahlvolk gut verkaufen, weil es trifft ja eh nur die bösen Reichen und Miethaie

  15. Herbert Manninger

    Oma Merkel hat die ganze Welt zu Kaffee&Kuchen auf immer eingeladen,
    also machen wir unsere Vorzimmertüren weit auf.
    Allerdings: Nicht zu früh gefreut, wir dürfen uns an der Bewirtung beteiligen. Immer mehr setzen sich bei uns an den gedeckten Tisch.

  16. Mona Rieboldt

    @Rado
    Ja, Gabriel nannte diejenigen, die keine Asylanten in ihrer direkten Umgebung haben wollen “Pack”, der Bundespräsident Gauck nannte diejenigen “Dunkeldeutschland”. Da ich überhaupt keine Asylanten will, schon gar nicht in Massen, bin ich “Pack” und “Dunkeldeutschland” zugleich.

  17. Rado

    @Mona Rieboldt
    Diese Kerle sollen ihre Untertanen meinetwegen nennen wie sie wollen, wie oft wird man nicht sonst auch angepöbelt. Wenn es aber in die Dimensionen eines kalten Staatsstreich geht, hört der Spaß irgendwann auf.

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