Asyl & Migration, ökonomisch betrachtet

“Wessen Asylgesuch abgelehnt werde, solle Deutschland rasch verlassen müssen, sagen befragte Ökonomen. Für Arbeitsmigranten gelte es andere Optionen zu finden.” (hier)

29 comments

  1. Thomas Holzer

    “Bis jetzt funktioniert die Rückschaffung indes kaum.”

    Und wird weder in naher noch in fernerer Zukunft je funktionieren, da Rückschaffung nicht durchgeführt wird, weil anscheinend politisch nicht gewollt

  2. Christian Peter

    Einwanderungspolitik bedarf angesichts des ausgebrochenen Chaos einer völligen Neuorientierung, idealerweise mittels einheitlicher Regelungen in der gesamten EU. Migrationsexperten empfehlen:

    1. Das Recht auf Asyl samt Quoten auf bestimmte Länder zu beschränken.
    2. Legale Einwanderung. Einwanderung sollte ausschließlich auf legalem Wege erfolgen, illegale Einwanderer dürfen nicht weiter ermuntert werden, durch Missachtung von Gesetzen einen Aufenthaltstitel zu erwirken.
    3. Asyl auf Zeit. Flüchtlinge sollen in ihre Heimat zurückkehren, sobald Frieden einkehrt, um das Land wirtschaftlich und politisch aufzubauen und somit weiteren Flüchtlingsströmen entgegenzuwirken.

  3. sokrates9

    Wie soll man die zurückschicken? Sehe schon die Fotos in den Medien, wie verzweifelte Mütter auf der Rückfahrt ihre Babys in das Wasser werfen und mit Selbstmord drohen.. Das hält keine Gutmenschenregierung aus!

  4. Mona Rieboldt

    @Sokrates9
    Genau so wird es kommen, während die vielen alleinstehenden Männer dann gewalttätig werden.
    Die ganze Flüchtlingswelle hat Deutschland verschuldet und will jetzt das Problem auf ganz Europa ausdehnen. Und die EU droht den einzelnen Ländern mit einem Gesetz und Strafen, wenn sie keine Asylanten aufnehmen wollen. Vielleicht sprengt das ja die EU.

    Deutschland ist nicht mal in der Lage, die Kriminalität von Moslems wirklich einzudämmen. Dazu kommt, dass sie es nicht mal schaffen, die Moslems, die hier geboren sind, so zu integrieren, daß sie nicht gleich zu Hunderten zum IS laufen. Und jetzt sind 80% der Asylanten, genannt Flüchtlinge, Moslems. Den Grundstein für Bürgerkrieg in Deutschland legen die jetzigen Politiker.

  5. sokrates9

    Gestern war ein sehr ehrlicher und interessanter beitrag auf ZDF zoom.mich wunderts,dass sie den überhaupt ausstrahlen durften.unter anderem wurde junge muslime,die schon in deutschland geboren sind zur deutschen Verfassung und deutschem Rechtssystem befragt.Die Muslime gaben offen zu,dass sie nur ihre eigene Rechtssprechung anerkennen,Frauen zu gehorchen hätten und das Familienfehden und bandekriege nur von ihnen gelöst werden dürfen…….willkommen in der Multikultigesellschaft!

  6. Reini

    ich wünsche keinen Menschen einen Krieg,…. nur wie beendet man diese Krieg, abwarten bis sich alle gegenseitig vernichtet haben?,… aber wie kann man die Heimat verteidigen wenn zig tausende Männer vor dem Krieg flüchten?,… der Sieger wird das Land besetzen und sie werden nie wieder in ihre Heimat zurückkehren können,….

  7. Wolf

    Wer verpflichtende Flüchtlingsquoten verlangt, hat eine sehr eigenartige Auffassung von Demokratie. Wenn die Bevölkerungsmehrheit eines (EU-)Staates etwa keine (oder nur sehr wenige) Flüchtlinge aufnehmen will (und, ich gehe wohl nicht fehl in der Annahme, dass dies so gut wie überall der Fall ist), soll also das Land trotzdem gezwungen werden, eine (von wem eigentlich?) festgelegte Zahl von Asylanten aufzunehmen. Das soll wohl die EU-Demokratie sein? Dass eine ganze Reihe von Staaten gar nicht daran denkt, sich an so etwas zu beteiligen, ist wohl erwartbar, logisch und durchaus zu begrüßen, da kann unser Bundestaxler noch so wild herumschreien und dabei (zumindest bisher) sehr befreundete Nachbarstaaten beleidigen.

  8. H.Trickler

    @Wolf:

    Alle westeuropäischen Länder haben die Flüchtlingskonvention unterzeichnet und sind daher entgegen Ihrer Vermutung tatsächlich verpflichtet – unabhängig von Quoten!

  9. H.Trickler

    @Hausherr Ortner:

    Warum müssen heute alle meine Kommentare an Wolf freigeschaltet werden, an andere dagegen nicht?

  10. H.Trickler

    Es scheint ja höchst interessant, wenn gewisse Namen im Kommentar vorkommen, muss er freigeschaltet werden. Geht das anderen hier auch so?

  11. Thomas Holzer

    @Trickler
    jedes mal, wenn cih auf einen Beitrag von “Wolff” anworte, muß mein Kommentar freigeschaltet werden 😉 z.B. auch bei OEBB

  12. astuga

    Ein etwas abgehobener Artikel wo man lustig herumtheoretisiert.
    Unterdessen werden munter Regelungen, Abkommen und Gesetze gebrochen.
    Von den Illegalen, den nationalen Regierungen sowie deren Behörden und von Brüssel.
    Oder überhaupt gleich eine Neudefinition des Staatsverständnisses gefordert (wie von Joachim Gauck).

    Was gefordert wird hat schon bisher nicht funktioniert (auch weil es mitunter vorsätzlich von der sog. Zivilgesellschaft, oder besser, dem was sich dafür hält, torpediert wurde. Unter Mithilfe von Teilen der Medien, Politik und Justiz).
    Warum sollte das alles unter noch größerem Druck besser funktionieren?

  13. H.Trickler

    @Thomas Holzer 3. September 2015 – 18:49

    Obiger Kommentar wurde aber rasch sichtbar, während 2 von mir noch nicht freigeschaltet sind…

  14. Thomas Holzer

    Ja!, aber meiner, von 18.48h, mit @Trickler, wartet noch immer auf Freischaltung 😉

  15. Fragolin

    @H.Trickler 18:37
    Ja, erstaunlicherweise aber erst in letzter Zeit.
    Ein Schelm, wer Böses denkt 😉

  16. H.Trickler

    @Fragolin:

    Ich denke manchmal ‘Böses’, aber komme echt nicht drauf was genau Sie meinen?

  17. astuga

    Eine andere aktuelle Flüchtlingskrise.
    Venezuela, Massenausweisung von Kolumbianern durch Präsident Maduro.
    Die meisten dieser Kolumbianer kamen auf Einladung unter der Präsidentschaft von Hugo Chavez ins Land.
    Auch um seine Partei bei den Wahlen in Venezuela zu unterstützen.
    Andere wiederum leben bereits seit vielen Jahrzehnten im Land.

    Santos hatte ihnen zwar immer versprochen, ihre Rechte zu wahren, doch jetzt müssen die meisten in notdürftigen Behelfslagern in den Provinzen Cucuta, Santander und North Santander Unterschlupf finden.
    Und das vom Vorzeigesozialismus Südamerikas (mit Ölreichtum und theoretisch fruchtbaren Böden ausgestattet, ts ts ts…
    Dabei waren in Europa alle davon begeistert – na gut, nicht alle.

  18. astuga

    Ihre Häuser hat er auch gleich niederwalzen lassen.

    Woran erinnert das…
    Achja, die meisten Länder aus denen jetzt Flüchtlinge kommen sind gescheiterte sozialistische Experimente (Somalia, Eritrea, Afghanistan, Syrien…)
    Auch die meisten arabischen Diktatoren waren Mitglieder der sozialistischen Internationale (so wie bis vor kurzem auch die SPÖ).

  19. Fragolin

    @H.Trickler
    Das “Böse”, das ich schelmisch denken würde, wäre z.B. behördlicher Druck auf den Hausherren, nur schön aufzupassen, wer in seinem Forum welche Inhalte postet und sich mit wem abgibt. Es sollte jedem klar sein, dass hier nicht hinter verschlossenen Türen diskutiert sondern öffentlich Meinung verbreitet wird. Und es auch andere interessierte “Mitleser” gibt als jene, die hier auch posten.
    Ich rechne ganz ehrlich damit, dass bei konsequenter Weiterentwicklung der heutigen Politik in wenigen Jahren Foren wie dieses hier unmöglich werden. Bis jetzt lässt man uns hier noch diskutieren, den einen oder anderen Frust abbauen, gewissermaßen ein kontrolliertes Dampfablassen. Aber der Langmut der Obertanen wird Grenzen kennen.

  20. Fragolin

    Übrigens zum Thema ganz putzig, was sich momentan abspielt.
    Erst will Ungarn nach Merkels vollmundiger Wortblase, alle Flüchtlinge an ihren üppigen Busen zu drücken, diese an Deutschland weiterreichen. Prompt wird Orban gemahnt, sich an das gleiche Dublin-Verfahren zu halten, das gerade von Mutti gecancelt wurde, und die sogenannten Flüchtlinge zu registrieren und Asylverfahren einzuleiten.
    Also stoppt Orban die Züge voller illegaler Einwanderer und führt sie der Registrierung zu. Prompt geraten die Medien in einen wahren Veitstanz über die brutalen und unmenschlichen Ungarn und unser Kanzler der Peinlichkeiten, der nicht einmal weiß wie die internationalen Verträge heißen, die er ahnungslos und ohne jede reale Grundlage einfordert (“Genfer Menschenrechtskonvention”, haha, Mister Taxdriver, der war lustig, entspricht aber dem durchschnittlichen Bildungsstand eines Maturanten ohne Zeugnis!), bestellt den ungarischen Botschafter ein um ihn abzuputzen, weil er – und jetzt kommt es – genau das tut, was er dem EU-Recht und den Verträgen mit Österreich folgend zu tun verpflichtet ist!
    Wir sind bereits an einem Punkt angekommen, wo nicht nur das Brechen der Verträge, Regeln und Gesetze straffrei bleibt sondern als Krönung das Einhalten selbiger bestraft wird.
    Werni, alter Genosse, Gesetze und Verträge weisen normalerweise weniger Lücken auf als dein Lebenslauf und müssen im Gegensatz zu behaupteten Schulabschlüssen auch mit beweiskräftigen Dokumenten belegt werden, aber das nur am Rande, denn eines möchte ich dir wohlmeinend raten: Lies dir mal die EU-Regeln ordentlich durch, oder lass sie dir vorlesen, egal, und dann wirst du erkennen, dass Orban im Moment der einzige weit und breit ist, der sich an diese Vereinbarungen hält (und dafür wirst du ihm noch genau wie wir auf Knien danken). Ob das jetzt irgendwelchen NGOs, Boulevardblättern oder muslimischen Interessenvereinen passt oder nicht. Mir gefällt das EU-Recht an vielen Punkten auch nicht, aber das spielt erstmal keine Rolle: Die Regeln und Verträge, die wir haben, sind einzuhalten. Punkt. Das ist deine Aufgabe gegenüber jenem Volk, das dich erstens gewählt hat und zweitens bezahlt. Zumindest noch.

  21. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Aber, wie heißt es so schön in einem Wienerlied: (Ortographie bitte nicht beachten)
    Aana, hot imma dos Bummerl, aana, muas imma valieren………… 😉

    Die solidarische EU, die immer Friede, Freude, Eierkuchen lebt, braucht halt in ihren Reihen auch einen, der alles “Böse” verkörpert.
    Dem Herrn Faymann wird das nie passieren, weil der dreht sich ja schneller als jedes Fähnchen im Wind

  22. H.Trickler

    @Fragolin 4. September 2015 – 03:50:

    Es ist ganz klar, dass Kommentare hier öffentliche Äusserung sind und die entsprechenden Gesetze gelten. Dass aber neuerdings offenbar ständig aktive Freischaltregeln im Hintergrund wirken, würde ich nicht auf konkreten behördlichen Druck zurückführen wollen.

    Es wäre interessant von Hr. Ortner näheres zu erfahren, denn solche Regeln zeigen kein liberales Verhalten 😉

  23. astuga

    @H.Trickler
    Wir wissen aber auch nicht, welche problematischen Kommentare eventuell bereits gelöscht werden mussten.
    Und zwar von beiden ideologischen Extremen.

    Liberal bedeutet ja auch nicht das selbe wie scheißegal.

  24. Fragolin

    @astuga
    “Liberal bedeutet ja auch nicht das selbe wie scheißegal.”
    Danke, darf ich den verwenden? 😉

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