Athen will “Money for nothing”

“Hinter der griechischen Forderung nach einer „politischen Lösung“ der Schuldenkrise steht der Wunsch nach weiterer Finanzierung durch die EZB – ohne Auflagen.” (Hier)

12 comments

  1. Thomas Holzer

    Athen bekommt schon seit Jahren “Money for nothing” 😉
    Warum sollen seine Vertreter diesen “erfolgreichen” Weg verlassen?!

  2. Graf Berge von Grips

    Aus meinem privaten Umfeld in GR weiss ichg, dass es der Bevölkerung wirklich miserabel geht. Keine Ärzte mehr (30.000 entlassen), keine Krankenversicherung, Pensionen um 30% gekürzt, Mindestlohn fast halbiert, Arbeitslosigkeit, Konkurse au masse, keine Exportindustrie etc.
    GREXIT ist die einzige Lösung.
    GR wird seine Schulden nie und nimmer auch nur annähernd tilgen können, Weder in Euro noch in Drachmen.
    Die Drachme hätte aber den Vorteil, dass sich die GR-Nationalbank das benötigte Geld bei der Bevölkerung holen kann. (siehe Japan) und Reformen damit finanzierbar wären.
    Der sodann niedrige Drachmenkurs wäre für europäische Investoren im Industriebereich ideal. Eine näher liegende günstige Werkbank finden man nicht.
    Weiterer Vorteil der Griechen: sehr hohe Akademikerquote, gutes Schulabschlussniveau etc.
    Und ich hoffe, so wird es auch kommen….

  3. Rado

    @GBvG
    Wie es den Griechen geht ist mir eigentlich vollkommen wurscht, was mit Sicherheit auf Gegenseitigkeit beruht.
    Mir geht es alleine darum, für diese Leute nicht mehr ausgepresst zu werden.

  4. H.Trickler

    @Christian Peter:
    Ich bin mir nicht sicher, ob man dieses Revolverblatt zitieren soll 😉 ???

    Nicht dass ich widersprechen möchte, dass es etwa der Hälfte der dort lebenden Bevölkerung noch gut geht. ABER die andere Hälfte ist durch die bisherigen eigenen Regierungen effektiv unverschuldet in eine menschenverachtende Armut getrieben worden.

    Damit die anderen EU-Regierungen nicht weiterhin dafür in Sippenhaft genommen werden können, ist der Grexit alternativlos. Das wissen alle Regierungen, aber je nach Interessenlage/Umfeld wird es mehr oder weniger kategorisch abgestritten.

  5. Christian Peter

    @H. Trickler

    Ich hätte auch eine Studie der EZB zitieren können, die zum selben Ergebnis kam. Nicht der einen oder andere Hälfte geht es schlecht, alle Griechen leben seit vielen Jahren weit über ihre Verhältnisse.

  6. Graf Berge von Grips

    Rado
    @GBvG
    Es gibt keine Lösung, ohne dass die Steuerzahler zum Handkuss kommen. Bitte Dankschreiben an die EZB, EURat, IWF und Konsorten

  7. Graf Berge von Grips

    19. MÄRZ 2015 – 11:18
    Christian Peter
    Das liegt an der in den südlichen Ländern weit verbreitete Wohnsituation: Eigenes Haus, kaum Mietverhältnisse,
    Nach der Rechnung sind sogar die Portugiesen reicher als die Deutschen.
    Aber brav nachplappern…

  8. Christian Weiss

    “GREXIT ist die einzige Lösung.”

    Sehe ich genau so. 100% Schuldenschnitt. Keine Altlasten mehr. Reset. Neuanfang mit Drachmen.
    Sie dürfen Sie auch Eulen nennen, um an die goldenen Zeiten der Hellenischen Stadtstaaten zu erinnern. Die Neugriechen rühmen sich ja schliesslich immer der Dinge, die da vor 2500 Jahren mal auf dem gleichen Flecken Erde stattfanden, den sie heute bewohnen.

    Und wenn sich dann die “Drachme” oder “Eule” am Anfang etwas gar stark abwertet, dann kommen die gar nicht nach mit Ouzo brennen und Olivenöl pressen und Liegestühle auf Mykonos vermieten, weil für die Ausländer alles so stink billig ist.

  9. H.Trickler

    @Christian Peter 11:50

    Wenn schon eine Studie der EZB vorliegt, warum beziehen Sie sich denn nicht gleich richtig darauf und bringen hier einen brauchbaren Link??

    Wenn dann dort Ihre Behauptung drin steht “alle Griechen leben seit vielen Jahren weit über ihre Verhältnisse” so müsste man feststellen dass auch diese Studie schlicht und ergreifend nicht stimmen kann.

    Also – bitte her mit belastbaren Fakten!

  10. Herr Karl jun.

    @Graf Berge von Grips
    Tatsächlich geht es vielen Menschen heute objektiv schlechter als vor der Krise, doch – und das wird gerne ausgeblendet – es geht ihnen immer noch deutlich besser als vor 2002/2003. Dass ist auch der Grund, warum die Griechen so positiv gegenüber dem Eura sind. Die Rückgänge beim Einkommen und beim BNP gehen von Zahlen von vor der Krise aus und deise waren bekanntlich niemals stichhältig. Vergessen wird auch, dass das Land zwischen 2001 und 2009 durchschnittliche Wachstumsraten von 4,5 % hatte oder das der öffentliche Dienst in dieser Zeit jährliche Gehaltssteigerungen zwischen 9,6 und 11,2% verzeichnen konnte.

  11. Rennziege

    19. März 2015 – 14:37 Herr Karl jun.
    “Vergessen wird auch”, schreiben Sie, “dass das Land zwischen 2001 und 2009 durchschnittliche Wachstumsraten von 4,5 % hatte oder das der öffentliche Dienst in dieser Zeit jährliche Gehaltssteigerungen zwischen 9,6 und 11,2% verzeichnen konnte.”
    Vielen Dank! Ein wertvolles Posting, dessen Inhalt die chronisch delirierenden Euro-Retter entweder nicht kennen oder bewusst ignorieren. Was vermutlich auch für unsere copy-and-paste-Journalisten gilt.

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