Athens Schulden sind unser Problem

“Die Südeuropäer werden ihre Staatsschulden niemals in voller Höhe zurückzahlen. Das zu verschweigen, hilft nichts. Der deutsche (und österreichische, Anm.) Steuerzahler muss wissen, wann er die Zeche zahlt…” (“Welt”-Analyse)

4 comments

  1. Nattl

    Die regelmäßigen Artikel über Griechenland kommen mir vor wie ständig neue Arten, wie man ein totes Pferd reiten kann. Man mag es drehen und wenden wie man will, Griechenland ist pleite. Und vermutlich alle anderen südeuropäischen Länder ebenfalls.

    Anstelle die Tatsachen zu akzeptieren, steht man um den Kadaver des Pferdes versammelt und diskutiert, welche Behandlungsmethoden man noch einsetzen könnte, um es vielleicht doch noch zum laufen zu bringen.

  2. gms

    Thomas Straubhaar im referenzierten Welt-Artikel (*): “Wählerinnen sind nicht dumm und deshalb gibt es in einer (Medien-) Demokratie nichts Dümmeres als Verdrängung, Vertuschung und Verharmlosung. Menschen haben einen gesunden Verstand, und sie ertragen Wahrheiten viel nüchterner, als es ihnen Politikerinnen zutrauen.”

    (*) Was an diesen innigen (sic!) Bekenntnissen eines lila Pudels soll eine “Analyse” sein?!
    Umso weniger überrascht dann auch der Inhalt, der – und das ist auch der einzige Verdienst des Schreiberlings – ohne das abgelutschte “Solidarität für Griechenland” auskommt, obwohl er mit jeder Silbe darauf abzielt. Phrasen wie “tödliche Schocks”, “Domino-Effekt”, “No-Exit-Regel” oder “Übertragungseffekte” hätten auch Ökonomen der Preisklasse Ewald Nowotnys verwendet, gäbe man ihnen gleichfalls Gelegenheit zur Veröffentlichung von Durchhalteparolen zwecks Einrichtung eines permanenten Transmissionsriemens.

    Straubhaar: “Denn letztlich geht es um die zentrale Frage, wer wann in Deutschland für die Fehler der Vergangenheit zur Kasse gebeten werden soll.”

    Auf gut Deutsch: Merkel hat’s unter Mithilfe aller palamentarischen Parteien verbockt, was zwar keine neue Erkenntnis ist, aber mit den Steuerplänen der roten, grünen und knallroten Sozialisten wird nach der kommenden Wahl alles halb so schlimm.

  3. oeconomicus

    Die Politiker der Nordländer werden ihren Wählern erklären müssen, dass hunderte Milliarden bereits weg sind und wir noch Jahre – wenn nicht Jahrzehnte – die Leistungsbilanzdefizite der PIIGSZ+F zahlen werden müssen, ebenfalls hunderte Milliarden pro Jahr. Wer glaubt, dass die Steuer-zahler das akzeptieren, ist blauäugig: Nach den Wahlen im Herbst (D+A) wird es gewaltig krachen und Schuldenschnitte werden folgen.
    Österreich wird das Eurabenteur dutzende Milliarden kosten.

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