Athen:”Sie haben den Ernst der Lage nicht begriffen”

Von | 10. April 2017

“…..Jetzt eröffnet die Documenta in Athen. Ihr Leiter Adam Szymczyk verspricht eine Revolution. Seine Ausstellung aber ist in ihrer Naivität von den Populisten nicht mehr zu unterscheiden. Ein Besuch….” (hier)

2 Gedanken zu „Athen:”Sie haben den Ernst der Lage nicht begriffen”

  1. mariuslupus

    So schlecht war doch nicht alles. Meindestens die Idee, Merkel die Rückzahlung der griechischen Schulden in Oliven, ins Büro zu kippen, finde ich originell und nachahmenswert.

  2. elfenzauberin

    Ich hasse diese Art von Kunst, die uns immer irgendetwas mitteilen will. Wenn ich ein Bild in meiner Wohnung, das ich für künstlerisch wertvoll halte, aufhänge, dann will ich nicht, dass das Bild auch nur irgendeine Botschaft enthält. Ich habe nur den Anspruch, dass das Bild schön sein muss, nicht mehr und nicht weniger. Selbiges gilt für Musik. Sie muss ästhetisch sein, Punkt!

    Es war die Linke, die die Kunst immer als ein Transportmittel ihrer Ideologie missbraucht hat. Deswegen wird Aktionskunst, Happenings, Land-Art etc in erster Linie von “Künstlern” betrieben, die politisch links stehen (die Anführungszeichen sind Absicht und sollen zum Ausdruck bringen, dass das meiner Meinung nach mit Kunst nichts zu tun hat). Und so gesehen ist es auch kein Wunder, dass sich scharenweise “Künstler” finden, die sich politisch einspannen lassen und auch als Helfer im Wahlkampf auftreten (Stichwort Bundespräsidentenwahlkampf). Mit dieser politischen Instrumentalisierung der Kunst ging auch ihr Niedergang einher. Wenn mittlerweile ein Klecksbild von einem Schimpansen nicht von einem “echten Kunstwerk” zu unterscheiden ist, dann verdient diese “Kunst” ihren Namen nicht mehr. Hier zeigt sich nämlich der Unterschied. Ein Schimpanse wäre niemals in der Lage, ein Musikstück zu schreiben, dass man mit Bach, Mozart oder Chopin verwechseln könnte.

    Die wahre Kunst an der modernen Kunst liegt meines Erachtens eindeutig darin, einen Käufer zu finden. Es gehört schon eine gute Portion Überredungskunst dazu, auch einen leichtgläubigen Kunstinteressierten eine gebrauchte Kloschüssel als Kunst zu einem hohen Preis anzudrehen. Diese Kunst beherrsche ich tatsächlich nicht, das gebe ich offen und ehrlich zu.

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