Atomkraft, ja bitte! (I)

Von | 5. Dezember 2020

(C.O.) Man muss vermutlich ziemlich betagt, ziemlich reich, ziemlich streitlustig oder am besten all das zusammen sein, um in Österreich öffentlich und ohne Wenn und Aber die Errichtung von AKW fordern zu können, ohne auf der Stelle gesteinigt zu werden. Auf den ehemaligen Finanzminister und nachmaligen Industriellen Hannes Androsch (82) treffen alle drei Kriterien zu, weshalb er in seinem jüngsten Buch “Was jetzt zu tun ist” genau das vorschlägt: “Die Ablehnung der Atomkraft ist historisch begründet, aber es ist jetzt Zeit, sie zu überdenken.” hier

5 Gedanken zu „Atomkraft, ja bitte! (I)

  1. Mike

    Dem kann man wohl nur zustimmen ! Wenn man alle fossilen Kraftwerke schließen will, wird man sich wohl eine Alternative ausdenken können. Nachdem unsere Windradln, Wasserkraftwerke, etc. weder ausreichend noch stabil genug sind (die Grünen verhindern ja weitere Kraftwerke), werden Atomkraftwerke als einzige Alternative übrigbleiben.

  2. sokrates9

    Es ist bemerkenswert wie man ohen Sachargumente eine sich weiterentwickelnde Technologie stoppen kann und wie man verhindert dass die tausenden Lügen ( zB Japans Tsunamitote waren alles Atomkraftwerkstote)publiziert und rational diskutiert werden.

  3. Falke

    Als 1978 das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wurde, als nämlich nach der mehr als knappen Zwentendorf-Volksabstimmung (deren Ergebnis sich mehrheitlich gar nicht auf das AKW selbst zurückzuführen war, sondern vor allem auf die allgemeine Unzufriedenheit mit der Wirtschaftspolitik Kreiskys) die friedliche Nutzung der Atomenergie gleich per Verfassung völlig unmöglich gemacht wurde, hat man von Androsch nichts gehört. Sich jetzut zu melden ist wohl ein bisschen zu spät.

  4. Allahut

    Hätte Brunsky nicht die Abstimmung mit seinem politischen Schicksal gekoppelt, Zwentendorf wäre in Betrieb gegangen.

  5. aneagle

    “Geld kommt aus dem Bankomaten, Strom kommt aus der Steckdose.”
    Sollten die bildungsfernen Massen der nützlichen Idioten ihrer Zukunftsfantasie weiter anhängen wollen, werden sie sich für das böse Atom oder das verteufelte CO2 entscheiden müssen. Da beide Wege durchaus auch gute Seiten für den Menschen und seinen Planeten haben, werden sie sich vernünftigerweise gemeinsam durchsetzen. Das WEF setzt momentan auf Atom oder künstlichen sogenannten grünen Diesel ohne fossilen Inhaltsstoffen.

    Nebenbei : Die derzeit vom World Economic Forum verbreitete, eigentumsfeindliche Zukunftsfantasie des WEF- ” you´ll own nothing and you´ll be happy” – ähnelt stark der Zukunftsaussicht der linxgrünen Klimahysteriker.
    In der digitalen Zukunft gewinnt das Kollektiv, gegenüber dem Individuum neuerlich an Boden. Trotz empirischer katastrophaler Erfahrung, sind Demokratisch und Liberal sind so was von retro- Schöne neue Welt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.