Auch der geliebte Führer steht auf Apple….

Von | 7. Februar 2014

Wäre Nordkorea das Silikon Valley aller Techniktrends, könnte Microsoft einpacken. Denn mit seinem neuen Betriebssystem hat das Regime unter Kim Jong Un Windows den Rücken gezeigt: Das Design von Red Star 3.0 gleicht eindeutig  Apples Mac OS XBereits der verstorbene Diktator Kim Jong Il war angeblich eher für Macs als für Windows-PC zu begeistern. Nun wechselte auch das staatliche Betriebssystem Red Star die Fahnen. Orientierte sich Red Star 2.0 noch am Vorbild von Windows 7, sieht sein Nachfolger nun dem Konkurrenten Mac OS X zum Verwechseln ähnlich, berichtet der Blog North Korea Tech.

5 Gedanken zu „Auch der geliebte Führer steht auf Apple….

  1. Thomas Holzer

    So what!
    Vielleicht war Mac leichter “abzukupfern” als Windows

  2. aaaaaaa

    Red Star OS ist ein ganz normales Linuxsystem, nur dass die Symbole durch eigene ersetzt wurden. Mit Apple hat das genauso wenig zu tun wie mit Microsoft.

  3. aaaaaaa

    @Thomas Holzer:

    Das ist nur die Oberfläche. Sie haben halt die Leiste nach oben gepackt und schönere Symbole gemalt. Technisch ist es genau das gleiche wie vorher, nämlich ein Linux-System.

    Bei uns ist halt Linux auf Arbeitsplatzrechnern weniger verbreitet. Die große Mehrheit der Server im Internet wie auch die meisten Unterhaltungsgeräte (vom Fernsehgerät bis zum Mobiltelefon) laufen aber auch bei uns mit Linux (Android gehört auch dazu).

  4. aaaaaaa

    @Thomas Holzer: Das heißt nicht, dass es gut gemacht ist. Kann ich leider nicht beurteilen, da ich es noch nicht selbst ausprobiert habe, aber man kann einiges falsch machen, wenn man so ein System zusammenstellt, auch wenn die Komponenten alle super sind und woanders ihren Dienst einwandfrei erledigen.
    Insbesondere eine konsistente Sprachversion im nordkoreanischen Dialekt ist alles andere als einfach umzusetzen. Würde mich nicht wundern, wenn man beim benutzen des Systems immer wieder auf englische Beschriftungen stoßen würde.
    Was ich auf jeden Fall schon aus der Ferne sagen kann, ist, dass sie ziemlich alte Versionen einiger Softwarekomponenten einsetzen, auch vom Linux-Kern selbst. Der mitgelieferte Webbrowser scheint außerdem ein umgestylter Mozilla Firefox alter Version zu sein.

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