Auf Kosten der Jungen in Europa

(C.O.)Die EZB schädigt besonders die soziale Mittelschicht in Österreich und Deutschland. mehr hier

5 comments

  1. CE___

    Sehr guter Artikel.

    Wobei ich denke dass es “die Jungen” relativ gesehen gut haben.

    Diese können gehen wenn sie wollten (und sollten dies auch tun), und zwar in einen Staat der vielleicht absolut gesehen jetzt nicht die stabilere Währung hat, ihnen aber einerseits weniger Steuern abknöpft, und andererseits weniger Geld für ein Sozialversicherungssystem (vor allem Pension) wegnimmt welches über die Jahre und Jahrzehnte eiskalt der Abschmelzung durch Inflation und Teuerng unterworfen ist, und somit insgesamt dem (interessierten) Einzelnen mehr Kapital zur Verfügung lässt um mit der Inflation und darauf folgenden Teuerung mitzuschwimmen durch eine entsprechende Veranlagung.

    Schlecht sieht es eher für “Mittelältere und aufwärts” aus, die jahr(zehnte)lang Unmengen an Steuern abgedrückt und in Sozialsysteme (fehl)investiert haben dessen Kaufkraft radikal abgeschmolzen wird in einer Kombination aus Inflation, Teuerung und Minus/Null-Zinsen, und denen nicht mehr viel Jahre bleiben um gegenzusteuern.

  2. Falke

    “Die EZB entwertet schleichend die Ersparnisse …” – und genau dadurch schädigt sie (vor allem) auch die ältere Generation, die sich etwas zurückgelgt hat, um auch im Ruhestand eine gewisse Lebensqualität aufrecht zu erhalten. Diese Absicht wird durch die Geld- und Währungspolitik der EZB zunichte gemacht. Als jedes Land noch seine eigene Währung hatte, konnte man sich tatsächlich noch etwas für das Alter ersparen, ja man hat sogar noch Zinsen dafür bekommen und dadurch den Geldwert im Großen und Ganzen erhalten.

  3. Gerald Steinbach

    Viele Menschen denken ja, null Zins ist halt einfach ein Zeichen der heutigen Zeit und ja , das ist halt so, sozusagen ein Relikt aus der alten Zeit
    Daher habe ich des öfteren den Eindruck das es vielen Leuten nicht einmal stört.

  4. Johannes

    Seit vielen Jahren kauft die EZB Ländern wie beispielsweise Italien die Schulden ab, vereinfacht gesprochen.
    Das geht schon sehr viele Jahre so und hat mit der Covid Geschichte überhaupt nichts zu tun.
    Nun hat sich einfach ein weiteres Fensterchen mit Covid 19 aufgetan und es kommt mir vor am allermeisten sind es die Berichterstatter des ORF welche von Italien aus Werbung für den Geldfluss nach Italien machen.

    Jetzt plötzlich wird von “Wiederaufbau“gesprochen, selbst die liebe Frau UvdLeyen spricht in diesem Zusammenhang immer von “Wiederaufbau.“ Karas auch aber er ist in dieser Geschichte eher Randfigur mit, für mein Empfinden, hängengebliebener Sprechnadel die dadurch die immer selbe Melodie verkündet.

    Die Summe wurde schnell gefunden (750 Milliarden), was in Trümmern liegt und mit wie viel es jeweils wieder aufgebaut werden soll ist und wird immer ein Geheimnis bleiben.

    Es verbietet der Anstand die Italiener zu fragen wofür sie gedenken das Geld aus der EU zu verwenden. Das verbieten sie sich ganz entschieden. Nun ja, durchgesickert ist ja schon das Fiat und Alitalia ganz dringend flüssige Mittel benötigen um die durch italienischen Gewerkschaften ertrotzten Gehälter und Pensionsantrittsalter beizubehalten.

    Damit man also in Italien weiterhin mit 60 in Pension gehen kann und im Durchschnitt mehr verdient als die Menschen in den Länder – welche vom ORF so lapidar als “geizige Vier“ bezeichnet werden – müssen also die sogenannten Geizigen länger arbeiten und weniger Verdienen um Italien dieses unumstößliche Recht der Alimentierung bieten zu können.

    In Italien wird, meiner Meinung nach, nichts “wieder aufgebaut“ weil ganz einfach nichts in Trümmern liegt.
    Es wird mit diesem Geld nichts neues geschaffen werden, was sollte dieses Geld bewirken?

    Jene Branchen in Italien und das sind gar nicht so wenige, welche schon immer sehr erfolgreich waren werden es auch weiterhin sein und jene welche es nicht waren werden es auch nicht nach einer Spritze von mehreren hundert Milliarden Euro sein.

    Dieses Geld wird zu einem großen Teil in Kanäle verschwinden und in ein paar Jahren wird La Linea wieder ein großes Gezeter beginnen denn die Schuldenunion wird zum bitteren Finale als die Große Schuld der Geberländer dargestellt werden welche Italien die Eigeninitiative geraubt hat.

    So nach dem Motto: “Hättet ihr uns nicht von dem Gratisgeld abhängig gemacht stünden wir heute besser da, aber jetzt da ihr uns süchtig gemacht habt sorgt dafür das wir ausreichend mit Stoff (Geld) versorgt werden.
    Undank ist der Welten Lohn, die Deutschen werden es noch zu deutlich zu spüren bekommen.

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