Aus der Reihe: Was geht uns unser Unsinn von gestern an?

“Beim Schutz der EU- Außengrenzen muss notfalls auch mit Gewalt vorgegangen werden…..Gewaltszenen sind nicht angestrebt, aber da und dort unvermeidbar.” (ÖVP-Vizekanzler Reinhold Mitterlehner )

13 comments

  1. Fragolin

    Wieso gestern? Inzwischen reden unsere Politikerdarsteller doch immer häufiger Unsinn, während sie genau das Gegenteil des Gesagten tun.

  2. sokrates9

    Der Träumer Mitterlehner scheint aufzuwachen und zu sieht dass sein Albtraum offensichtlich Realität werden könnte! guten Morgen:-)

  3. Gerald Steinbach

    Irgendwie auch logisch und sollte auch keine Offenbarung sein, wenn sich Flüchtlinge mit Gewalt Zutritt verschaffen wollen muss der Staat auch adäquat handeln
    Nix neues…

  4. Fragolin

    @Gerald Steinbach
    Im Prinzip schon, aber Politik und Logik haben keine nennenswerte Schnittmenge. In Deutschland wurde und wird bis heute die AfD wegen des (zwar nicht existenten, aber auch Realität und Politik haben kaum noch miteinander zu tun) “ausgerufenen Schießbefehls gegen Flüchtlinge” gegeißelt, obwohl Frau Petry nur die Ausführung bestehender Gesetze durch die Gesetzeshüter propagiert hat und den Einsatz der Waffe sogar als zu vermeidenden worst case beschrieb.

  5. Falke

    Mitterlehner hat ja vorsichtigerweise das Wort “Waffengewalt” vermieden. Dann kann er immer noch sagen, er hätte ja nur Fäuste, Schlagstöcke, Kung-Fu oder Wasserwerfer gemeint.

  6. Rado

    Ungeschickt! Er hätte nur des Wort “Gewalt” mit “Zwang” ersetzen müssen und der Klang ist gleich anders.

  7. mariuslupus

    Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Die EU, dem Merkel-Diktat folgend, hat Einladungen an islamistische Terroristen, die sich geschickt in als “Flüchtlinge” getarnt nach Europa aufgemacht haben, verschickt. Islamisten haben Mao gelesen, “Der Revolutionär bewegt sich in den Volksmassen, wie der Fisch im Wasser”. Und jetzt ist die Gewalt in Europa angekommen, und steht auch ante portas. Beweis ? Bilder von der Mazedonischen Grenze, wütende, kräftige, junge Männer wollen mit Brechstangen illegal den Zutritt in ein souveränes Land , erzwingen.
    Eigentlich sollte Merkel unter der Hand an ihre Kollegen in Mazedonien, Slowenien, Bulgarien, Serbien, Ungarn Dankesschreiben verschicken. Klammheimlich, versteht sich. Diese Leute entlasten sie von ihren wahnhaften Versprechen, im Jahr 2016 weitere Million Flüchtlinge nach Deutschland über Österreich, zu schleusen. Aber vielleicht wird die Standhaftigkeit der Balkan-Staaten, auch einen negativen Effekt haben. Die Schliessung der Grenzen auf dem Balkan könnte Merkel`s Kanzlerschaft retten.

  8. Mona Rieboldt

    Fragolin
    Boris Palmer, OB von Tübingen und Grüner sagte, als letztes Mittel müsste man an der Grenze auch schießen. Frauke Petry von der AFD sagte, als ultima ratio müsse man der Grenze auch schießen. Frau Petry wird bis heute damit beschimpft und aus ihrem Satz wird gemacht, sie wolle auf Flüchtlinge, Frauen und Kinder schießen. Von Boris Palmer war in der Presse nichts zu lesen.

  9. Johannes

    Zunächst nehme ich es niemanden, schon gar nicht Politikern übel wenn sie klüger werden. Wir sind doch alle nicht fehlerfrei, die Situation ist im vorigen Jahr eskalierte, es ging alles so schnell, wie bei einem Blitzkrieg wurden alle europäischen Staaten überrannt und überrumpelt. Wie gesagt wenn unsere Politiker jetzt ernsthaft versuchen, und meiner Meinung nach spricht in den letzten Wochen alles dafür ,Recht und Ordnung wieder herzustellen dann sollten wir zumindest das nicht schlecht reden. Es wurde viel getan und es wird viel getan, die Reisen von Kurz, Doskozil, Leitner, sind gut durchdacht und diese Leute zeigen ein hohes Arbeitspensum ich möchte hier nachdem ich so oft kritisch über die Regierung geschrieben habe meinen aufrichtigen Dank aussprechen. Viele Pflichten die ich als Staatsbürger habe fallen mir jetzt wieder viel leichter. Ich werde natürlich weiterhin die österreichische Politik verfolgen und hoffe das der richtig Weg auch nach den Wahlen konsequent verfolgt wird.

  10. Rennziege

    12. März 2016 – 19:35 Johannes
    Es konnten auch demoskopische Schmerzreflexe sein, von denen “unsere” (wenn’s g’wiss is’) Politiker zu einem deutlichen Umschwenken bewogen werden. Aber Sie haben recht: Daran gibt es nichts schlechtzureden. Besser spät als gar nicht.
    Allein la bella Angela mag sich ihr gequält faziales und rhetorisches “O kommet herbei, all ihr Beladenen der Erde!” noch nicht ganz abschminken und taumelt durch Politik und Medien wie eine trunkene Verkäuferin von Obdachlosenzeitungen; ihre so einfältige wie verzweifelte Turkey Connection wird Folgen haben, die jeden EU-Bürger teuer zu stehen kommen werden — die mehrheitlich dagegen sind.
    Auch die Briten werden dadurch im anstehenden Brexit beflügelt; denn im UK steht kein Borstentier darauf, dass urplötzlich, allein von Angela Merkel verfügr, legal eingereiste Türken sich dort ung’schaut niederlassen dürfen.
    (Die wachsende Brexit-Wahrscheinlichkeit ist eine weitere gute Nachricht, die wir ungewollt der deutschen Kanzlerin verdanken. Wenn’s so kommt, ist die EU eh perdü — und wir alle dürfen befreit aufatmen.)

  11. Fragolin

    @Rennziege
    Die weise Vorausschau der Briten erkennt man daran, dass eine Voraussetzung für den Verbleib in der EU die Regel ist, Menschen mit der rechtlichen Gleichstellung zum EU-Bürger sozialrechtlich einzuschränken – die rechnen damit, dadurch unattraktiv für die osmanische Flut zu werden, denn diese schwappt zuvörderst zu jenen, die die fetteste Dhimmisteuer entrichten.

  12. Fragolin

    @Mona Rieboldt
    Danke für den Tipp; für solche Worte eines einfachen kleinen Pegida-Demonstranten oder AfD-Wahlhelfers wäre die ganze Nation in Schnappatmung verfallen und Maas müsste den “Kampf gegen rächts!” noch weiter intensivieren und Gabriel würde auf n24 in Endlosschleife die Nazikeule schwingen, während Tillich sich ereifert, das wäre ja kein Mensch, und Maas jun. seinen schwarzen Block zum Aufmarsch mobilisieren.
    Aber so, ein Grüner, der will ja nur spielen und vergreift sich halt mal im Ton, das kann passieren…

    Was ist das Erkennungsmerkmal eines Unrechtsstaates? Wenn nicht gleiches Recht für alle gilt.

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