Aus gegebenem Anlass

Der Sozialismus ist nicht Wegbereiter einer besseren und schöneren Zukunft, sondern der Zertrümmerer dessen, was Jahrtausende der Kultur mühsam geschaffen haben. Er baut nicht auf, er reißt nieder. Die Massen wissen nicht, dass Sozialismus nicht Wohlstand für alle, sondern Elend für alle bedeutet. Sie ahnen nicht, dass sie zwischen Sozialismus auf der einen Seite und Freiheit und Demokratie auf der anderen Seite zu wählen haben, weil beide unverträglich sind. Bemerkenswerterweise ist die gebildete Schicht einfältiger als die ungebildete. Die begeistertsten Anhänger des Marxismus, des Nationalsozialismus und des Faschismus waren die Intellektuellen, nicht die Grobiane. (Ludwig von Mises)

5 comments

  1. Fragolin

    Komisch. Wenn man jetzt “Sozialismus” streicht und dafür “Islam” einsetzt, funktioniert es irgendwie auch…

  2. Lisa

    @Fragolin: nur sind die Anführer der Muslime nicht gebildeter oder gar intelligenter, sondern bloss wortgewaltiger und machtgeiler. Aber auch sie verstehen es , aus dem Minderwertigkeitskomplex ganzer (nicht-westlichen) Kulturen eine kompensierende Arroganz zu schüren. Wer sich seines Wertes gewiss ist, braucht keine Arroganz und ist auch auf die vom Imam/Koran abgesegnete Bestätigung seiner Überlegenheit nicht angewiesen.

  3. Geheimrat

    “Aufgabe des sozialistischen Journalisten ist es, “Pädagoge des ganzen Volkes, ein Erzieher der Massen im revolutionären Geiste” zu sein, den Menschen “von seinem individualistischen Standpunkt in der Betrachtung des Lebens zu einer kollektiven Betrachtungsweise gelangen zu lassen”.”

    Hermann Budzislawski, Sozialistische Journalistik, Leipzig 1966, S. 19

  4. Fragolin

    @Lisa
    Auch die Anführer der Kommunisten und Sozialisten waren niemals Geistesgrößen, sondern nur rhetorische Manipulatoren. Meistens waren das sogar strunzdumme Gestalten, aber Intelligenz und Intriganz wohnen nicht immer im gleichen Körper. Die vielzitierten vertreter der “Intelligenz” die sich der revolutionären Rettung der Massen verschrieben haben sind genauso wie jene, deren höchstes Ziel die Befreiung der Welt von den Ungläubigen ist, keine wirkliche Intelligenz sondern nur recht gut gebildete Idioten, die mit ihrer Bildung nichts anfangen können. Bildung führt nämlich zu Wissen, aber nicht zu Klugheit. Und so rennen akademisch geformte Wissensbunker jenen Propagandisten hinterher, die ihre primitiven Parolen in hochtrabende Worte verpacken, pseudowissenschaftlich verbrämen und unter ein höheres Ziel stellen, das mindestens den Umfang der Rettung der Welt hat, um sich darin zu bestätigen, zur wahren erleuchteten Intelligenz zu gehören und sich abzugrenzen vom “primitiven Pöbel”, der schonmal einfach auf die Stimme der Vernunft hört oder das Wort “Zigeuner” verwendet.
    “Bildung schützt vor Dummheit nicht” bestätigt sich jeden Tag.

  5. Rennziege

    O.K., er war ein überaus kluger Ökonom und Schreiber. Wer sich mit ihm näher befasst hat, vergisst ihn nie wirder. Aber was soll’s — in Zeiten, in welchen Namen wie von Mises, Schumpeter und Hayek (et al.) auch aus der akademischen Lehre verbannt wurden?
    “Gender Studies” sind die heiligen Kühe heutiger Bildung, und sie verbreiten ihr Unheil auch in der Wirtschaft, wo sogar gestandene Manager den Kotau vollziehen. Dazu noch der abstruse Klimaerwärmungs- und EEG-Humbug (Liste unvollständig), und wir wissen, in welcher geschlossenen Anstalt die Brüsseler und nationale EU-Nomenklatura uns auf Lebenszeit verwahren will.
    “You can’t fuck the future, baby; the future fucks you.”
    Wenn’s nicht so traurig wär’, wärs schon wieder lustig.

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