Aus meinem Posteingang

Von | 25. Januar 2014

“…..Herr Ortner hingegen wäre es nicht einmal wert, guillotiniert zu werden – das würde sich wegen dem bißchen Hirn überhaupt nicht auszahlen….

Mit freundlichen Grüßen
Roman Müller-Balac

11 Gedanken zu „Aus meinem Posteingang

  1. Mourawetz

    Autor

    Roman Müller-Balač, Jahrgang 1967, ist freischaffender Autor und dilettierender Historiker. Er lebt seit 1997 in Chile.

    Offenbar handelt es sich bei dem Verfasser dieser netten Zeilen um ein typisches Exemplar eines Linksintellektuellen, der seinen Hass nicht immer verbergen kann. Von dieser Sorte haben wir in Österreich genug, wie man an den wüsten Ausschreitungen rund um den Akademikerball ersehen kann.

    derstandard.at/1328508003574/Stupa-Bau-in-Gfoehl-Wollen-wir-das-wirklich

  2. FDominicus

    Seien Sie froh, dann können Sie das ganze Massaker ja noch kommentieren, zu viele werden dabei Ihren Kopf verlieren. Das war bisher so gut wie immer so, eine der kleinen Ausnahmen, das Ende der DDR. Man kann nur allen wünschen, nicht als Kollateralschaden der gerade Herrschenden drauf zu gehen.

  3. Heinrich Elsigan

    Herr Ortner ist leider zu intelligent, mich störte nur manchmal seine Meinung etwas rechts der Mitte.
    Danke Herr @Mourawetz für den richtigen Begriff Linksintellektuellen, in letzter Zeit werden nämlich Linksliberale, wie ich gerne mit Linksintellektuellen verwechselt.
    Der Unterschied zwischen Linksintellektuellen und Linksliberalen ist, dass Linksintellektuelle keine Ahnung von Wirtschaft haben, kaum einer realwirtschaftlichen Tätigkeit nachgegangen sind und auch gerne gewaltbereit sind.
    Aber ich denke, ich diese Verdunkelungsgefahr ist bald gebannt, da ich immer mehr zum angelsächsischen kaputtsparenden Neoliberalisten mutiere.

    Das Problem im niederösterreichischen Gföhl würde in einem angelsächsischen Neoliberalismus gar nicht auftreten: http://derstandard.at/1328508003574/Stupa-Bau-in-Gfoehl-Wollen-wir-das-wirklich
    Wer genügend Kapital besitzt, kann mit Hilfe seiner freien Religionsgemeinschaft ein Grundstück kaufen und sich dort um Privatkapital hinbauen, was er will. Ein Buddhist würde sicher auch im Neoliberalismus Rücksicht nehmen, ob die Gemeinde den Bau will. Wenn nicht, dann wählt er einfach eine andere Gemeinden, wo lokale Baufirmen gerade mehr Aufträge brauchen und der Bau nicht auf Ablehnung stößt. Diese ewige Hin- und Her-Diskutiererei ist hier wirklich ein Problem.

  4. Thomas Holzer

    @Heinrich Elsigan
    “Linksliberalismus” ist ein Widerspruch in sich!
    Auch durch ständiges Wiederholen wird dieser Widerspruch nicht aufgelöst!
    Daß sich die Linke verbal ein liberales Mäntelchen umhängt, ist von deren Standpunkt aus nur allzu logisch, lässt sich doch mit diesem verbalen Mäntelchen Uniformität, Konformität, erzwungene Gleichheit wesentlich leichter implementieren, da das vulgus populus -Sie eingeschlossen- anscheinend doch tatsächlich glaubt, daß die Linke auch liberales Gedankengut erlaubt

  5. Heinrich Elsigan

    Meine Definition von Linksliberalismus = minimale soziale Leistungen durch den Staat für Staatsbürger, ansonsten alles privat.

    Was mich an den Rechten stört sind Aussagen, wie diese: Die Homosexuellen bekommen so viel Förderung vom Staat, die Migranten schnorren so viel Sozialleistungen.
    Diese Behauptungen können die Rechten selten mit Zahlen belegen und sie vergleichen diese Kosten auch nie mit anderen Budgetposten.
    Von einigen wenigen Rechten, die solche Aussagen tätigen, weiß ich, dass sie selbst die größten Staatsschnorrer sind, als Beamte nebenbei kassiert haben, 3/4 Jahr vor der Frühpensionierung nur in Krankenstand waren und sich irrsinnig gut vorkommen, wenn sie über andere lästern, noch dazu wo sie nicht einmal Kostenwahrheiten bringen können.
    Die Linke erlaubt hier gar nichts und meint mit links-liberal, was ganz anderes als ich. Sie meint pseudo-tolerant liberal und nicht wirtschaftsliberal.
    Ich will eine Reform des Pensionssystems und einen schlankeren Staat.
    Linksliberale meinen: Wir sind egalitär, außer es handelt sich um FPÖler und wir sind voll staatsgläubig!

  6. Heinrich Elsigan

    Ich mein sind wir uns ehrlich, ich habe folgende Vermutung.
    Die Linken setzen viele Parteifreunde in die WGKK, machen aber dann kein Foto auf die E-Card.
    Dann sagen die Rechten: “Die Kosten sind so teuer, wegen des E-Card Betrugs.”
    Das stimmt teilweise schon, aber das ist nur die Hälfte der Wahrheit.
    Die Linken machen dann unter dem Mantel “Wir helfen den Migranten beim Sozialbetrug” und sind gegen Foto auf der e-card, weil damit wenn der Betrug weg fiele, auch ihre ganzen Parteifreundepostengelder viel stärker auffielen!

  7. Heinrich Elsigan

    Sollte ich je drauf kommen, dass was jetzt als Sozialbetrug den Migranten angerechnet wird, in Wahrheit nur zu < 25% von den Migranten stammt und das andere zum Parteifreunde kassieren verwendet wird, dann zucke ich aus!

  8. Heinrich Elsigan

    So letzter Kommentar:
    Alleine deswegen ist der Neoliberalismus schon gut. mit minimalen transparenten Sozialleistungen und extremst schlanker Verwaltung, aber guter Prüfung und Kontrolle, vermeidet man gleich mehrere Dinge:
    1.) Das ganze Abzweigen, Hin- und Her-Schaufeln an diversen Knotenpunkten des Föderalismus.
    2.) Depperte Neid Argumente, die aufgrund des Amtsgeheimnis und der vollkommenen Kosten-Intransparenz (ned amal der Rechnungshof kann alles gscheit prüfen) nie 100% überprüft werden können und teils populistische Hetze sind.
    3.) Mit dem ganzen Geld, was frei wird, wenn eine wirklich radikalere Struktur-, Verwaltungs- und Pensionsreform durchgeführt wird, kann jetzt noch was gscheites, zukunftsträchtiges begonnen werden. Später könnte es dann allerdings wirklich bald zu spät sein und das wird dann ein ordentlicher Mist und soziale Konflikte sind vorprogrammiert, wenn die Wirtschaft wegen der zu hohen Steuern mal so abstürzt, wie in einem EU-Südland!

  9. sybille Stoa

    Vergiss die ganzen Argumente mit wer anderer ist so teuer,
    das sind die schönen braunen Flecken hier.
    Nur richtige Ratten schieben das auf blöd den anderen in die Schuhe.
    die linken Krawallratten der Polizei, die jetzt verantwortlich gemacht wird und ein par rechte Ratten, denen die anders sind.
    jemand intelligenter würde so argumentieren: das Budget für xy ist viel zu hoch, wir müssen da einsparen. Und nicht der und der kassiert.

    Du bist zu ein verträumter Gutmensch @HeinrichElsigan
    solche Leuten, die alles auf andere schieben wollen, darf man nie vertrauen, die sind nur hinterfotzige Kriminelle

  10. sybille Stoa

    Bis jetzt wurden in den letzten 7Jahren auf Demos verdammt wenig friedliche Demonstranten verletzt. Polizei und Bevölkerung trauten wieder einander mehr. Die Polizei war entspannter, es gab weniger polizeiliche Härte, die Schwarzafrikaner regten sich nicht mehr über Polizeigewalt auf.
    Durch Denuntieren der Beamten, unübersichtliche Krawallstimmung und Chaos versuchen die erreichen, dass irgendwann ein Polizist, der auch nur ein Mensch ist, Angst/Agression verspürt und im Chaos einen friedlichen Demonstranten niederknüppelt. Und sobald das passiert ist, spielen die Medien das hoch und erzeugen wieder das alte Misstrauen, die Angst, die Wut, die Ablehnung auf beiden Seiten.

    Aber HC ist auch nicht ohne Verantwortung. Es gibt imner Leute, die anders sind und der depperte rechte äußere Rand treibt die mit ihrer verbalen Kellnernazi-Art weg aus dem bürgerlichen Lager in die Hände der Linken. Zum Glück gibts jetzt die Neos, die einige von denen vermehrt zu sich ziehen.
    Ein unsicheres sensibles verbal verletztes Kind ist immer anfällig für die netten neuen toleranten Freunde, die erzählen: ‘Kapital, Eigentum muss zerstört werden, dann geht es uns allen besser, wir hier sind die toleranten und das andere sind die Faschisten’

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