Australien oder doch Kanada? Nehmen mich die überhaupt?

Von | 6. Oktober 2015

“…..Nach den Flüchtlingsgipfeln von Regierung, EU und ARD bleibt für den unbedarften Zeitungsleser nur eine Frage offen: Australien, Kanada oder doch Costa Rica? Nehmen die einen wie mich überhaupt? Auch Portugal oder Polen sind schön aber die Sprachen so schwer zu lernen. Spätestens seit Jakob Augstein und Heribert Prantl die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin als moralisch vorbildlich preisen, denken Menschen, die noch was im Leben vorhaben, öfter mal ans Koffer packen. Ich hänge an Kreuzberg. Der Sommer war schön. Aber wer weiß wie oft der unbeschwerte Berliner Sommer noch wieder kommt….” (hier)

8 Gedanken zu „Australien oder doch Kanada? Nehmen mich die überhaupt?

  1. kannitverstaan

    Aus Körper, Geist und Seele gesprochen! Grün und Rot haben den gleichen Grauwert – nicht nur für Farbenblinde!

  2. Erich Bauer

    GO EAST (oder: Lernt Russisch!)

    „Obserwator Polityczny“ (polnische Zeitschrift): „Aber wenn man die Sache scharf ins Auge fasst, dann muss man feststellen, dass Russland in fünf Jahren – falls sich in Europa in dieser Zeit nichts ändert – der einzige stabile Staat in einer instabilen Umgebung bleiben könnte.

    Höchstwahrscheinlich wird es das einzige Land sein, in das man flüchten könnte. Es ist besser, in Sibirien oder auf Sachalin zu leben als den Zusammenbruch der westlichen Zivilisation zu beobachten, den man unter Umständen nicht überleben wird“…

    http://de.sputniknews.com/politik/20150917/304375907.html

    (Ich fürchte halt, dass die EU-Europäer – inkl. Österreicher – sich nicht im Zustand des Schlafes befinden, sondern im Koma… irgendwann wird jemand den “Stecker” ziehen.)

  3. sokrates9

    Prinzip der kommunizierenden Gefäße! wenn es keine Grenzen und Absperrungen gibt, gleicht sich alles aus! Merkel schafft es uns wirtschaftlich auf DDR – Niveau zu bringen und einen wunderschönen intellektuellen Mix
    mit dramatischer Senkung des IQ für Europa zu erreichen!

  4. Thomas Holzer

    Herrlich, und (leider) sehr treffend!
    Nur Weltverbesserer waren und sind die Sozialisten (inkl. verblichener CDU) noch immer! Das Gruselige ist, nach der “reinen” Farbenlehre: rot + grün = braun
    Und da wird es noch gefährlicher, als es eh schon ist

  5. Fragolin

    In Russland herrschen Armut, Dummheit, Korruption und mafiöse Strukturen. Wenn Menschen aus dem Westen ernsthaft überlegen, in dieses rückschrittliche Land auszuwandern, weil sie (zu Recht) befürchten müssen, sich bald in einer Steinzeit wiederzufinden, gegen die das Mittelalter wie ein leuchtendes Zukunftsparadies ausschaut, dann sollte das wirklich zu denken geben.
    Die russische Sprache ist grauenhaft (ich habe sie in der Schule lernen dürfen müssen, das hat mir auf jedem Zeugnis den Notendurchschnitt verhagelt). Und ich habe die “russische Seele” nie sonderlich gemocht und finde auch Wodka ein abscheuliches Gesöff. Aber ich verstehe immer mehr Menschen, die sagen, der Osten kann nicht so schlimm sein wie das, was bald schon aus dem Westen wird.
    Vielleicht. Aber die Falken in Übersee flattern schon ganz aufgeregt bei dem Gedanken, das europäische Russland und Europa gleich dazu als atomares Waffentestgelände zu benutzen. Sie glauben sich unter ihrem SDI-Schirm sicher und müssen jetzt den ganzen alten nuklearen Dreck loswerden. Noch sind die Falken nicht losgelassen, aber wer weiß schon, welches Abschiedsgeschenk der Koranschüler Barrack Hussein den Feinden des Islam zugedacht hat? Immerhin, wenn sich der Westen und der Osten gegenseitig vernichtet haben (nachdem als kleines goodie auch noch alle “gemäßigten” Muslime, also verdammenswerte Abtrünnige, dorthin “geflohen” waren…), ist der Acker für den Süden gepflügt und das Khalifat kann entstehen…

  6. Wolf

    @Fragolin
    Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, daher sollte man den eigenen Geschmack nicht als objektive Wahrheit darstellen. Konkret: ich habe ebenfalls (7 Jahre lang) Russisch in der Schule gelernt, habe die Sprache als durchaus schön und reichhaltig empfunden (wenn auch schwer), sie hat mir auch den Notendurchschnitt merklich angehoben (meistens “sehr gut”, manchmal “gut”), sie hat mir auch wesentlich geholfen, andere slawische Sprachen (jedenfalls eine) zu erlernen, so dass ich sogar freiwillig einen von meiner Firma angebotenen Auffrischungs- und Weiterbildungs-Russischkurs besucht habe (obwohl beruflich nicht notwendig). Das heißt allerdings nicht, dass ich gerne nach Russland übersiedeln würde, zumindest jetzt noch nicht.

  7. astuga

    Auf Österreich bezogen wäre vielleicht Neuseeland ein passender Vergleich.
    Dass man dort nicht ins Sozialsystem einwandert ist Voraussetzung, so wie auch Sprachverständnis.

    Und einer der folgenden Anforderungen muss noch erfüllt sein:
    Reichtum (dann sind Alter und Qualifikation egal), eine gesuchte wie junge Fachkraft (und nicht bloß irgendeine), oder Erwerb eines landwirtschaftlichen Betriebes bzw Grunderwerb.

  8. astuga

    Auf Russland würde ich nicht setzen.
    Der jetzige Nepotismus wird sich irgendwann rächen (tut er ja jetzt bereits).
    Aber Russland krankt auch an sinkenden Geburtenraten, gerade bei den ethnischen Russen selbst, während der ohnehin relativ große muslimische Bevölkerungsanteil weiter anwächst.

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