Australien v. Deutschland: Wo lebt es sich besser?

Von | 22. Mai 2017

“…..Wer an eine Auswanderung nach Australien denkt, hat entweder eine australische Liebe gefunden oder ist auf der Suche nach einem besseren Leben. Im zweiten Fall stellt sich die Frage, ob das Leben Down Under wirklich „besser“ als in Deutschland ist.
Natürlich ist eine solche Beurteilung immer ein großes Stück weit subjektiv, es gibt aber auch einige harte, messbare Fakten, anhand derer man Deutschland und Australien direkt aneinander messen kann…..” (hier)

13 Gedanken zu „Australien v. Deutschland: Wo lebt es sich besser?

  1. mariuslupus

    Eigentlich tragisch, dass es Überlegungen gibt nach Australien auszuwandern. Nicht aus Lust auf Abenteuer, sondern als Überlebensstrategie. Ein Grund zu Auswandern ist auch der Umgang mit Fakten, nicht nur in D. sondern auch in A. Statistiken, Zahlen die für die Regierungsclique nicht erwünscht, sind werden unterschlagen oder verfälscht. Ein weiteres Zeichen vom Ende der Demokratie als Gesellschaftsform in diesen Ländern. An dieser Tatsache wird auch ein Austausch der Köpfe an der Spitze der Demokraturen nichts ändern. Ob Kurz oder Schulz, Merkel oder Kern, welchen Unterschied gibt es ? Mit allen, die im Moment zu Verfügung als möchtegern Gewählten vorhanden sind, wird die Zukunft in einer Katastrophe enden, oder die Katastrophe wird die Zukunft sein.

  2. Thomas Holzer

    Alleine “Faktor 3” sollte einen sicher machen 😉

  3. Calderwood

    Daß europäische Politiker im Zusammenhang mit der Immigration so viel dümmer sind als australische Politiker, ist zwar schwer verständlich aber ganz offenbar ein Faktum.

  4. Christian Peter

    Ein Punkt wurde unterschlagen :

    Anteil Muslime in Australien : 1,5 % (stabil)
    Anteil Muslime in Deutschland : 6 % (Tendenz : stark steigend).

  5. Gerald Steinbach

    CP
    Gibt es wirklich nur 6 Prozent Muslime in Deutschland, der Wert erscheint mir sehr gering??

  6. Christian Peter

    @Gerald

    Sind die offiziellen Zahlen. In 10 – 15 Jahren dürften es bei der Gebärfreudigkeit der Muslimas, den hohen Sozialstandards für Migranten, Familienzusammenführungen, etc. mindestens doppelt so viele sein.

  7. Christian Peter

    @Gerald

    Außerdem verteilt es sich in Australien ganz anders, dort leben 500.000 Muslime auf einer Fläche von 7.692.000 km2, in Deutschland etwa 5 Millionen auf einer Fläche von 357.376 k2, vorwiegend in Ballungsräumen.

  8. Gerald Steinbach

    CP
    Ok danke, gefühlt hätte ich jetzt schon auf 12 Prozent getippt, aufgrund meines letzten D – Besuches im November 2016

  9. Christian Peter

    @Gerald

    Das dürfte an der hohen Bevölkerungsdichte in Deutschland liegen und an dem Umstand, dass sich Muslime vorwiegend in Ballungsräumen ansiedeln.

  10. CE___

    “Wo lebt es sich besser?”

    Kommt immer darauf wer man ist und wie man sich selbst sieht in einem Gesellschaftsgefüge.

    Ein illegal nach Mitteleuropa eingedrungener Afghane dem hier mittels durch Einheimische finanzierten Sozialsystem ohne auch nur einen Finger krummzutun die gebratenen Tauben in den Mund fliegen? Klar Deutschland.

    Ein Rentner, vorher Beamter oder irgendwo staatsnah scheinbeschäftigt, zB. Journaille? Klar Deutschland.

    Authochtone Tunichtgute, dennoch staatsfinanziert, wie zB. eine Antifa oder irgendwelche obskuren subversiven NGO’s? Klar Deutschland.

    Ein junger, gut ausgebildeter (und ich red’ jetzt nicht einmal von einer Exzellenzausbildung), vernünftig in seinen Ansichten zum Leben (auf gut wienerisch “ned’ deppert sein”), und LEISTUNGSBEREIT?

    Und der es nicht als seine private “Lebensaufgabe” oder “Kadavergehorsam” sieht immer mehr von seinem Einkommen und Ersparnissen, immerhin erarbeitet durch den Tausch seiner eigenen unwiderbringlichen Lebens(arbeits)zeit die ihm keiner mehr zurückgeben kann, immer ungenierter, von Dank überhaupt keine Rede, gerupft zu werden damit alle tatsächlichen und eingebildeten Hilfslosen und Hiwis, schon länger hier anwesend oder grad illegal hereingeströmt, durchgefüttert werden?

    Klar Australien. Und dass, kann man nur raten, flotto und pronto, bevor zu viele andere aus diesen “Gefilden” hier auf den selben Gedanken kommen und die Kompetenzfestungen ihren Bedarf gefüllt haben.

    Den letzten beissen die Hunde.

  11. Falke

    Australien nimmt 0 (Null!) Flüchtlinge auf, dafür Migranten, die aber vorher genau angeschaut werden, ob sie dem Land nützen. Personen, die das Sozialsystem belasten, scheiden von vornherein aus. Diese Politik trägt dazu bei, dass es dem Staat wesentlich besser geht als Deutschland – trotz dessen aktuellem wirtschaftlichen Boom. Schon allein die Kriminalitätsrate spricht Bände; dabei wird die Lage 2014/15 verglichen, die sich ja in Deutschland inzwischen wesentlich verschlechtert hat.

  12. Christian Peter

    @Falke

    Der ‘wirtschaftliche (Export-) Boom’ Deutschlands basiert nichts als auf einer Blase, für die deutschen Exportprodukte gibt es nicht als wertlose Target2 – Forderungen, die niemals beglichen werden. Sobald ein Land aus der Eurozone ausscheidet, wird es richtig teuer für die Steuerzahler (Experten beziffern die Wahrscheinlichkeit für das Ausscheiden Italiens aus dem Euro mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 20 %), zerbricht die gesamte Eurozone (was ebenfalls nicht sehr unwahrscheinlich ist), ist Deutschland über Nacht Pleite.

  13. astuga

    Naja, die meisten Deutschen oder Österreicher (vor allem ab 30-40) erfüllen kaum die Vorbedingungen um in Australien einwandern zu dürfen.
    Sei es was die nachgefragte Qualifikation betrifft (bloß Akademiker zu sein ist zu wenig), oder notwendige Geldmittel (um ein zu hohes Alter oder fehlende Qualifikation auszugleichen).
    Der Wohnraum ist sehr teuer in Australien, außer man möchte im Outback oder abseits von Großstädten wohnen (auch Australien leidet unter Landflucht).
    Der Arbeitsmarkt ist hart und gleicht eher jenem in den USA oder Großbritannien (wo viele 2 Jobs benötigen).
    Und Probleme mit Muslimen gibt es ebenfalls, zwar etwas weniger aber dennoch.
    Man denke an den Anschlag im Lindt Cafe in Sidney, auch Problemschulen mit hohem Muslimangteil gibt es, wo die Schüler Lehrkräfte körperlich bedrohen und vom Jihad schwärmen.
    Aber zugebeben, im Vergleich zu vielen (west-)europäischen Ländern ist die entsprechende Perspektive weniger kritisch zu bewerten.

    Es gibt ja haufenweise Foren und Webseiten wo Erfahrungen ausgetauscht werden.
    Bei Österreich bieten sich ja imho eher Vergleiche mit Neuseeland an (wäre mir klimatisch lieber und giftige Viecher gibt es auch keine). 😉
    Wenn man dort eine Landwirtschaft aufbauen oder einen (auch kleineren) Betrieb übernehmen will, hat man gute Chancen, dass man genommen wird.
    Darauf dass Pensionisten einwandern darauf sind sie aber alle nicht neugierig.

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