Autorin als “Feind Allahs” beschimpft und verprügelt

Von | 22. März 2016

“….Astrid Korten schreibt Kriminalromane, in einem davon geht es um einen “Ehrenmord”. Nach einer Lesung wird die 53-Jährige von jungen Männern überfallen, geschlagen und als “Feind Allahs” beschimpft….” (hier)

17 Gedanken zu „Autorin als “Feind Allahs” beschimpft und verprügelt

  1. Kluftinger

    Das sind genau diese Fälle an denen die AfD wächst. Wundern sollte sich keiner mehr, denn über die “Psychologie der Massen” ist schon genug Fachliteratur vorhanden als dass man nicht sagen kann das dies ein neuartiges Phänomen ist.

  2. nattl

    So what? Das ist doch eh schon nicht mehr wahr. Der Artikel ist aus 2015. Ausserdem sollte die Dame sich einfach überlegen, ob es Sinn macht, friedliche Neubürger mit rechtsradikaler und rassistischer Hetze einfach pauschal zu verunglimpfen.

  3. Johannes

    Solche Vorfälle sind es und es gibt sie täglich in der einen oder anderen Form, die zeigen wohin die Reise geht. Was sagt ein Landau dazu wenn Menschen wegen ihrer westlichen Denkweise und freien Meinungsäußerung um ihr Leben laufen müssen? Am Sonntag in der Presse habe ich zwar davon gelesen das er sich für Menschen die um ihr Leben laufen einsetzt ,es wäre aber an der Zeit Herr Landau auch das andere Auge zu öffnen!!!!!

  4. Lisa

    Feind Allahs? Als ob ein Schöpfergott, ein Allmächtiger sich vor Feinden fürchtete! Und als ob es so einer Allmacht nicht egal sei, ob die Sterblichen ein Kopftuch tragen, fünfmal beten oder halal essen! Hat er doch nicht nötig. Und vor allem: Mohammed ist nicht Allah. Propheten sind auch nur Menschen. Wie können in einer aufgeklärten Zeit Mesnchn nur so engstirnig sein!

  5. Gerald Steinbach

    Warum hat sie es eigentlich so lange verschwiegen, nicht das jetzt ihre Ideologie vielleicht ins Wanken gerät
    Zum Schluss sagte sie noch einen Satz, der in letzter Zeit auch kein Einzelfall mehr ist,…..

    “”Ich hoffe, dass der Übergriff nicht zu einer pauschalen Kriminalisierung der muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger führen wird. Das ist mir ein großes Anliegen””

    Mir auch!!!

  6. Fragolin

    @Lisa
    Eigentlich ist es Blasphemie. Wenn Allah allmächtig ist, wie kann man da Menschen zugestehen, ihm feindlich oder gar gefährlich zu sein? Wenn Allah die ganze Welt geschaffen hat, mit welchem Recht können dann Menschen einen Teil dieser Welt in seinem Namen zerstören? Sie zerstören damit doch Allahs Werk?! Wenn Allah den Menschen verbietet zu zweifeln, warum hat Er als großer Schöpfergott in Seiner unendlichen Weisheit den Menschen dann genau diese Fähigkeit geschenkt?
    Moslems hassen nichts mehr als Fragen und Zweifel. Sie verbeißen sich in eine 1 1/2 Jahrtausende alte Schrift, nur um nicht denken zu müssen, nur um keine Fragen beantworten zu müssen ohne Satzfragmente wiederzukäuen wie Kamele altes Stroh sondern rein aus der Kraft der eigenen, ihnen von Allah gegebenen Kraft des Denkens.
    Die meisten Moslems und ganz besonders die radikalen unter ihnen sind, wenn man es genau betrachtet, eine Beleidigung für den Einen Gott, egal in welchem Namen man ihn preist.

  7. Reini

    @Fragolin,…
    vielleicht sollte man den Moslems erklären das sie vom Affen abstammen und Genetisch mit Schweinen verwand sind! 😉 … Allah hat bei seiner Schöpfung einige Verknüpfungen der Gehirnwindungen vergessen,…

  8. de Voltaire

    @nattl
    “Ausserdem sollte die Dame sich einfach überlegen, ob es Sinn macht, friedliche Neubürger mit rechtsradikaler und rassistischer Hetze einfach pauschal zu verunglimpfen.”

    Ihr Ernst? Vor 80 Jahren haben sich Menschen mit dieser Einstellung im jeweils geografisch vorherrschenden Totalitarismus als Blockwart beworben. Ist es schon wieder soweit?

  9. Thomas Holzer

    “”Ich wollte den Übergriff zunächst tot schweigen”, erklärt sie, “um mich und andere zu schützen.” ”

    Ein gerüttelt Maß an Naivität ist dieser Frau aber auch nicht abzusprechen

  10. Michael Schmid

    Ich sag´s ja nur ungern, aber der Artikel ist wieder ein Jahr alt …
    Nicht, dass noch wer auf die Idee kommt, solche Dinge passieren so selten, dass man immer auf die gleichen Vorkommnisse verweisen muss …

  11. mariuslupus

    @Michael Schmid
    Der kleine Unterschied ist, e^vor einen Jahr wurde sie von zwei verprügelt, jetzt würden es zwölf sein.

  12. astuga

    Feind Allahs zu sein, bzw “Feindseligkeit gegen Gott” ist ein Straftatbestand der Sharia.
    Das nennt sich Mohareb oder Muharaba, und etwa im Iran werden bis heute Menschen deswegen verurteilt.
    Wie man unschwer erkennt ist es nichts anderes als die sog. Islamophobie (ein Begriff der auch erst mit der Iranischen Revolution im Westen lanciert wurde).
    Der “Feindseligkeit gegen Allah” verwandt ist der Straftatbestand Mofsed fil-arz (Korruption auf Erden).

  13. astuga

    Unter den ersten Opfern die man damit im Iran strafrechtlich verfolgt hat waren Frauen die sich weigerten eine Kopftuch zu tragen.

    Anfangs reichte ja noch ein Kopftuch, später musste es ein Tschador (dt. Zelt) sein.

  14. gms

    de Voltaire,

    [„Ausserdem sollte die Dame sich einfach überlegen, ob es Sinn macht, friedliche Neubürger mit rechtsradikaler und rassistischer Hetze einfach pauschal zu verunglimpfen.“]
    “Ihr Ernst? Vor 80 Jahren haben sich Menschen mit dieser Einstellung im jeweils geografisch vorherrschenden Totalitarismus als Blockwart beworben. Ist es schon wieder soweit?”

    Wer eigenen Texten billig gestanzte Ironieanzeiger anflanscht, konstruiert auch wissentlich miese Teekannen, die ohne Tropfenfänger zur widmungsgemäßen Verwendung untauglich sind.

  15. Lisa

    @Richtig: eigentlich ist das Blasphemie… und Mangel an Respekt und Gottesfucht. Aber das sehen die offensichtlich nicht. Wenn sie Allahu Akbar kreischen, identifizieren sie sich grössenwahnsinnig mit dem Höchsten. Hybris total. Genau so wenig sehen aber auch die sog. Gutmenschen den Zynismus der ganzen Invasionspolitik nicht. Hätte es von Anfang an eine Kontrolle gegeben… aber ha dich , ich weiss: hätte-wäre-könnte… Jetzt gibts nur noch Schadensbegrenzung.

  16. Falke

    Wenn es der Dame so wichtig ist, dass der Vorfall ja nicht zur “pauschalen Kriminalisierung der muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger” führt, hätte sie ja gar nicht erwähnen müssen, dass die jugendlichen Moslems waren.

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